Was wird gebaut?

Die öffentlichen Einrichtungen der Stadt werden künftig mit dem Wasser aus dem Kurbad von Kaba beheizt

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gotourist.hu
In der Gemeinde in der Region Hajdúság wird ein geothermisches Fernwärmesystem errichtet.

Die Stadt Kaba hat eine Ausschreibung für die Einrichtung einer Fernwärmeversorgung öffentlicher Einrichtungen veröffentlicht. Im Zuge der Erdöl- und Erdgas- sowie geothermischen Erkundungen in der Region Hajdúság stieß man Ende der 1960er Jahre hier auf aus großer Tiefe sprudelndes, mineralreiches Warmwasser, auf dessen Grundlage bald darauf ein saisonaler Strand und ein Thermalbad errichtet wurden. Für die weitere Nutzung der Wärmequelle des Kurbads in Kaba und den Aufbau eines auf geothermischer Energie basierenden Systems wird ein Auftragnehmer gesucht. Der Gewinner hat 15 Monate Zeit, um die Arbeiten auszuführen; Bewerbungsschluss ist der 29. September.

Im Rahmen der energetischen Modernisierung des Kurbads von Kaba soll durch die Bohrung eines neuen Thermalbrunnens und die Nutzung der Thermalwärme das für die öffentlichen Gebäude zu errichtende Fernwärmenetz durch den Bau einer Heizungszentrale versorgt werden.

 

 

Im Rahmen der Arbeiten muss ein offenes Brunnenhaus in vorgefertigter Ausführung errichtet werden, einschließlich der Installation des Pumpenhauses und der Brunnenausrüstung. Darüber hinaus muss der Auftragnehmer auf öffentlichen Flächen unterirdisch Fernleitungen (vorisolierte flexible Rohrleitungen) verlegen, und zwar unabhängig von der Größe über eine Länge von 1265 Metern. Der Auftragnehmer muss außerdem die Anschlüsse der Einrichtungen an den neu installierten Thermalbrunnen und die Fernleitung vornehmen.

Die Fernwärmeleitung wird die folgenden kommunalen Einrichtungen mit Fernwärme versorgen:

  • Arbeiterherberge
  • Neue Kindertagesstätte
  • Kindertagesstättenküche
  • Kindergarten „Hétszínvirág“
  • Feuerwehr
  • Kindergarten „Napsugár“
  • Neuer Gebäudeteil des Sozialdienstzentrums „Támasz“

Für den Anbau des Sozialzentrums wird kein separater Wärmenutzungsblock errichtet, sondern er wird über eine sekundäre Versorgung aus dem alten Gebäudeteil mit derselben Anschrift versorgt. Der Ausgangspunkt hierfür ist der Wärmenutzungsblock im Erdgeschoss des alten Gebäudes, während der Ankunftspunkt des Leitungspaares der Heizraum im Obergeschoss des Anbaus ist.

 

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