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Beton ist kein Widerspruch zu umweltfreundlichen Lösungen – Regenwassermanagement im Zeitalter des Klimawandels

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Das Prinzip „so schnell wie möglich ableiten” wurde durch den Ansatz „intelligent zurückhalten und nutzen” abgelöst. Bei der Umsetzung spielen stabile, langlebige und belastbare technische Komponenten eine unverzichtbare Rolle.

Die Auswirkungen des Klimawandels machen sich auch in Ungarn immer deutlicher bemerkbar: Längere Dürreperioden werden durch plötzliche, intensive Niederschlagsereignisse unterbrochen. Die räumlich und zeitlich ungleichmäßige Verteilung der Niederschläge stellt sowohl die Gemeinden als auch die Infrastruktur und die Immobilienbesitzer vor große Herausforderungen. Die Rolle der Bauwirtschaft gewinnt in dieser Situation zunehmend an Bedeutung. Bereits am Reißbrett entscheidet sich, ob ein Bauvorhaben in der Lage sein wird, sich an die neuen klimatischen Bedingungen anzupassen.

Eine Schlüsselrolle in diesem Prozess spielen technische Lösungen, die der Oberflächenentwässerung, der Trockenlegung und der Regenwasserrückhaltung dienen. Das Unternehmen Leier Hungária Kft. entwickelt seit Jahren Betonelemente für die Oberflächenentwässerung, die heute nicht mehr nur entwässern, sondern zu Instrumenten einer nachhaltigen Wasserwirtschaft geworden sind.

Das heißt, bei Leier werden Lösungen zur Förderung des Regenwassermanagements nicht nur theoretisch unterstützt, sondern durch Lösungen, die seit Jahren in ihren eigenen Produkten zum Einsatz kommen, auch in der Praxis gefördert.

„Für Planer stehen auf unserer Website kostenlose Zeichnungen im DWG-Format zu den Elementen zur Verfügung, die bei Planungsaufgaben eine große Hilfe darstellen”, erklärte Tamás Major, Bereichsleiter für Tiefbau, Umwelttechnik und Eisenbahnbau (Leier Hungária) sowie Durisol.

Regenwasser im Dienste der Stadt

Ein Beispiel hierfür ist das Projekt in der Stadt Bük, bei dem der neue Standort von Parkom Kft. im Rahmen der Generalunternehmerschaft von Vasi Bádogos Kft. errichtet wird. Die Aufgabe von Parkom Kft. umfasst die Instandhaltung der Stadt Bük, ihrer Parks und öffentlichen Flächen, die Pflege des Friedhofs sowie die Verwaltung der kommunalen Mietwohnungen.

Wie wir von Tamás Papp, dem Geschäftsführer von Vasi Bádogos, erfahren haben, begannen der Abriss des bestehenden Standorts und anschließend der Bau des neuen Standorts im Juli 2025 und werden im Mai 2026 abgeschlossen sein. Im Rahmen dessen werden 3 LBT 7-Tanks vom Typ Leier eingebaut.

„Diese Behälter dienen der Speicherung von Regenwasser, und da sich das beauftragende Unternehmen unter anderem mit der Gestaltung öffentlicher Flächen befasst, soll die Bewässerung in der Stadt teilweise aus diesen Behältern erfolgen.”

– fügte der Geschäftsführer hinzu.

Schnelle Abführung um jeden Preis?

Jahrzehntelang galt es als die richtige Lösung, das Niederschlagswasser mithilfe von befestigten Gräben, Kanälen und geschlossenen Systemen so schnell wie möglich und so weit wie möglich abzuleiten. Das Ziel war es, das Wasser so schnell wie möglich aus den Wohngebieten zu entfernen.

Diese Denkweise ist heute jedoch in vielerlei Hinsicht überholt:

  • fördert nicht die Grundwasserneubildung,
  • verstärkt die Überlastungen, die durch die plötzlich hereinbrechende Wassermenge entstehen,
  • trägt zur Verstärkung des städtischen Wärmeinseleffekts bei,
  • trägt nicht dazu bei, sich auf Dürreperioden vorzubereiten.

Wie wir von Tamás Major erfahren haben, stehen heute für die Speicherung von Regenwasser komplette Behälter zur Verfügung, die aus geschlossenen Behälterkörpern sowie aus Verschlusselementen oder flachen Deckeln bestehen, die zum Verschließen dienen. Die Wasserentnahme wird durch die oben zu öffnenden Deckel gewährleistet.

Der Fachmann fügte hinzu, dass die Zuleitungen über ein bereits werkseitig in die Behälter eingebautes Anschlussstück angeschlossen werden.

Was die konkreten Behälterlösungen des Modells Leier betrifft: Die Bezeichnungen der Behälter von LBT 2 bis LBT 10 geben die nutzbare Wasserkapazität in m3 an.

„Für die Errichtung von Lagerräumen im industriellen Maßstab bieten die doppelten Tanks oder das vor Ort aus vorgefertigten Seitenwänden errichtete System die Möglichkeit, Lagerräume mit einem Volumen von bis zu 1000 m³ zu realisieren”, erklärte der Geschäftsbereichsleiter zu den verfügbaren Lösungen.

Der neue Weg: vorausschauende Planung und Wasserrückhaltung

Ein immer wichtiger werdender Planungstrend in der Bauindustrie ist die vorausschauende Regenwasserbewirtschaftung. Bereits in der Konzeptionsphase muss dies berücksichtigt werden

  • die extremen Niederschlagsschwankungen,
  • die zunehmende Häufigkeit von Dürreperioden,
  • die Erhaltung des Wasserhaushalts des Bodens,
  • die Möglichkeiten der Wasserrückhaltung vor Ort.

Mit einer geeigneten Infrastruktur lässt sich die ungleichmäßige Verteilung des Regenwassers ausgleichen.

Das Ziel ist nicht, das Wasser zu beseitigen, sondern es kontrolliert abzuleiten, zurückzuhalten und versickern zu lassen.

Eine Schlüsselrolle spielen dabei moderne Oberflächenentwässerungselemente wie Rinnen, Gräben, Sickergruben und Versickerungssysteme, die es ermöglichen,

  • das von den gepflasterten Flächen aufgefangene Wasser keine Schäden verursacht,
  • ein Teil des Niederschlags wieder in den Boden zurückfließt,
  • die Belastung des öffentlichen Kanalnetzes soll verringert werden,
  • die Auswirkungen von Sturzfluten gemildert werden.

Die systemweiten Lösungen des Leier fördern genau dieses Gleichgewicht: eine sichere Entwässerung und eine nachhaltige Wasserwirtschaft zugleich.

Grüne Trends und Beton

In der Bauindustrie wächst die Nachfrage nach grünen Lösungen immer stärker: mehr Grünflächen, wasserdurchlässige Beläge, naturnahe Gestaltung. Da stellt sich die Frage: Werden traditionelle Betonelemente noch gebraucht? Die Antwort lautet eindeutig: Ja.

Eine nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung ist ohne stabile, langlebige und belastbare technische Elemente nicht realisierbar.

Richtig konstruierte und eingebaute Betonelemente

  • sie haben eine lange Lebensdauer,
  • mit skalierbarer Tragfähigkeit,
  • sind widerstandsfähig gegen extreme Witterungseinflüsse,
  • bieten eine kostengünstige Lösung,
  • ermöglichen eine kontrollierte Wasserführung und Entwässerung.

Grüne Infrastruktur und technische Lösungen sind also keine Alternativen zueinander, sondern sich ergänzende Systeme.

Beim Modell Leier wird eine nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung durch Grabenabdeckungen gewährleistet, wobei wahlweise Lösungen mit Entwässerungsöffnungen oder mit einem Energiedämpfer ergänzt zur Verfügung stehen.

„Für Entwässerungsaufgaben steht Interessenten unser Sortiment an Schachtringen und Reduzierstücken in verschiedenen Größen zur Verfügung.”

– fügte der Leiter des Geschäftsbereichs Leier hinzu.

Veruntreuung oder Sammeln?

Die beiden wichtigsten Methoden der Regenwassernutzung sind das Sammeln und die Versickerung.

  • A Sammlung ermöglicht die Wiederverwendung für Bewässerungszwecke oder andere Haushaltszwecke.
  • A Veruntreuung Es fördert die Grundwasserneubildung und ist in der Regel eine einfachere und kostengünstigere Lösung als der Bau von Speichersystemen.

„Im Hinblick auf den Erhalt des Grundwasserhaushalts ist die Entwässerung heute nicht mehr nur empfehlenswert, sondern wird bei der Planung zunehmend erwartet; mehr noch, bei neuen Bauvorhaben ist sie bereits vorgeschrieben”, erklärte Tamás Major.

Durch den Einbau moderner Entwässerungs- und Versickerungselemente kann ein Großteil des Niederschlags vor Ort zurückgehalten werden, wodurch die Umweltbelastung und die Beanspruchung des öffentlichen Versorgungsnetzes verringert werden können.

Die Rolle der Bewusstseinsbildung

Die Anpassung an den Klimawandel ist nicht nur eine Frage großer Investitionen. Die Bewusstseinsbildung ist mindestens ebenso wichtig.

Praktisch jeder Haushalt kann zu einer nachhaltigen Wasserwirtschaft beitragen

  • durch die Installation von Regenwassersammelsystemen,
  • durch die Entwicklung von Lösungen zur Verringerung des Wasserverbrauchs,
  • durch den Einsatz wasserdurchlässiger Beläge,
  • durch eine bewusste Verringerung des Anteils an befestigten Flächen.

Die Entscheidungen, die wir in unserem eigenen Umfeld treffen, können in ihrer Summe auch auf kommunaler Ebene spürbare Auswirkungen haben.

Quelle: Link

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