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Drei Führungskräfte, drei Perspektiven, ein Ziel – Die Botschaften des SZABADICS auf der Portfolio-Baukonferenz

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Fotos: magyarepitok.hu / Mihály Erdei
Ob es um den Generationswechsel, die Marktstrategie oder das tägliche operative Geschäft geht – der Schlüssel zum Erfolg ist auf allen Ebenen derselbe: Glaubwürdigkeit, Flexibilität und kontinuierliche Weiterentwicklung.

Am Donnerstag, dem 19. März, fand zum achten Mal die Portfolio-Baukonferenz statt. Mehr als 500 führende Vertreter der Bauindustrie kamen im Gebäude Hotel InterContinental in Budapest zusammen, um die aktuellsten Fragen der Branche in den Bereichen Finanzen, Regulierung und Effizienz zu erörtern.

 

Fotos: magyarepitok.hu / Mihály Erdei

Das von magyarepitok.hu als Medienpartner unterstützte Fachforum und Business-Networking bot den Interessierten zahlreiche spannende Diskussionen und Denkanstöße.

 

In unserem folgenden Artikel haben führende Fachleute – die an drei verschiedenen Rundtischgesprächen teilgenommen haben – die aktuellen Herausforderungen und zukünftigen Ausrichtungen der heimischen Bauindustrie aus der Sicht der Vertreter von SZABADICS Group.

Szabadics Roland: Der Schlüssel zum Generationswechsel liegt in der Kontinuität und der Übertragung von Verantwortung

Im Rahmen der Podiumsdiskussion mit dem Titel „Es muss nicht nur die Führung, sondern auch die Denkweise gewechselt werden” berichtete Roland Szabadics, operativer Direktor, über seine Erfahrungen mit dem Generationswechsel in seinem Familienunternehmen.

Er betonte, dass eine erfolgreiche Nachfolge nicht nur eine einzige Entscheidung sei, sondern ein bewusst aufgebauter, langwieriger Prozess, der auf Kontinuität und dem richtigen Timing beruhe.

 

Er betonte, dass die Führungsrolle zwar schon früher übertragen werden könne, die Loslösung von der Eigentümerkontrolle jedoch in der Regel erst am Ende des Prozesses erfolge. Eine echte Führungsrolle entfalte sich jedoch erst dann, wenn der Nachfolger sowohl die erforderliche Verantwortung als auch die entsprechende Befugnis erhalte.

 

Im Zusammenhang mit dem familiären Erbe hob er zwei Grundwerte hervor: qualitativ hochwertige Arbeit und die Einhaltung von Versprechen. Daneben hat er in seiner eigenen Führungsphilosophie drei neue Schwerpunkte eingeführt: Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Verjüngung. Seiner Meinung nach geht jeder Generationswechsel zwangsläufig mit einem Umdenken einher, das neue Richtungen und Entwicklungsmöglichkeiten für das Unternehmen mit sich bringt.

 

Er formulierte zudem als wichtige Erkenntnis, dass der Maßstab für den Erfolg einer Nachfolge darin besteht, ob die Organisation gestärkt aus diesem Prozess hervorgeht. Voraussetzung dafür sind Vertrauen, eine glaubwürdige Führungspräsenz sowie die Tatsache, dass der Übergebende nach einer gewissen Zeit die Entscheidungsverantwortung vollständig abgibt.

 

Tamás Kovács: Diversifizierung und Effizienz sind der Schlüssel zum Überleben

Bei der Podiumsdiskussion mit dem Titel „Neuanfang. Keine Zeit mehr für Ausflüchte” wies Tamás Kovács, der Vorsitzende der Unternehmensgruppe, auf die Zyklizität der Branche und die Bedeutung der Anpassung hin. Seiner Erfahrung nach hat sich nach der günstigen Phase des letzten Jahrzehnts wieder ein schwierigeres Umfeld entwickelt, an das man sich mit einer bewussten Strategie anpassen muss.

 

Die Antwort des Unternehmens auf diese Situation war eine Diversifizierung des Marktes: die Gründung von Tochtergesellschaften im Ausland, nämlich in Kroatien und Rumänien, sowie die Erschließung neuer Marktsegmente. Als Beispiel führte er an, dass die Erfahrungen im Bereich des Kommunalbaus auch in anderen Bereichen – beispielsweise beim Bau von Bewässerungssystemen – genutzt werden können.

Er betonte, dass in der derzeitigen, sich verschärfenden Wettbewerbssituation die Verbesserung der internen Abläufe der Schlüssel zum Erfolg sei.

Effizientere Prozesse, eine gründlichere Vorbereitung und ein sorgfältig ausgewähltes Netzwerk von Subunternehmern tragen dazu bei, dass das Unternehmen wettbewerbsfähige Angebote abgeben kann.

 

Langfristig wird die Stabilität durch eine berechenbare Arbeitsweise sowie durch konsequent vertretene Grundwerte gewährleistet. Seit mehr als drei Jahrzehnten stützt sich das Unternehmen auf dieselben beiden Säulen:

auf qualitativ hochwertige Arbeit und die Einhaltung von Versprechen, die seiner Meinung nach auch in einem sich wandelnden wirtschaftlichen und politischen Umfeld ein verlässlicher Kompass bleiben.

 

Ignác Varga: Die Ausführung ist im Grunde genommen Organisation – und findet unter immer größerem Druck statt

Im Rahmen der von magyarepitok.hu organisierten Diskussionsrunde mit dem Titel „Überbrücken, übertreffen, in die Tiefe gehen!” – unter der Moderation von Gergely Hegedűs, Chefredakteur – sprach Ignác Varga, Leiter der Hochbaudivision über die alltäglichen Herausforderungen auf der Bauausführungsseite. Das Besondere an diesem Gespräch war, dass alle Teilnehmer zuvor in unserer Rubrik „Ingenieur des Monats“ vertreten waren.

 

Ignác Varga zeigte anhand seiner eigenen Laufbahn, welche entscheidende Rolle die berufliche Weiterentwicklung und die praktische Erfahrung in der Führungsarbeit spielen. Seiner Meinung nach

Die Generalunternehmerschaft ist heute nicht mehr in erster Linie eine technische, sondern eine organisatorische und managementbezogene Aufgabe: Zu etwa 70 % geht es um Koordination, Kommunikation und Organisation und nur zu einem geringen Teil um klassische Ingenieurtätigkeiten.

 

Er wies auch darauf hin, dass sich die Bedingungen für die Bauausführung in den letzten Jahren erheblich verschlechtert haben: Weniger Projekte, geringere finanzielle Absicherung und eine deutlich gestiegene Arbeitsbelastung prägen die Branche. Als besonderes Problem hob er die Mängel in der Planungsphase hervor, deren Folgen oft von den Bauunternehmern unter Termindruck bewältigt werden müssen.

 

Er erkannte die Bedeutung der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz an, betonte jedoch gleichzeitig, dass deren Einführung eine große organisatorische Herausforderung darstellt. Für die Mitarbeiter ist es schwierig, Zeit und Energie für das Erlernen der neuen Systeme aufzubringen, weshalb

Eine der wichtigsten Aufgaben von Führungskräften ist es, die Mitarbeiter zu motivieren und ihre Einstellung zu formen.

Als unvermeidliches Thema kam schließlich die Frage nach dem Traumprojekt zur Sprache; in diesem Zusammenhang führte Ignác Varga ein inspirierendes internationales Beispiel der niederländischen Technischen Universität Delft an und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass es in Zukunft auch in Ungarn vermehrt Projekte geben werde, die auf recycelten Materialien basieren.

Quelle: B LinkB

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