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„Es hat mich darin bestärkt, dass dies mein Weg ist” – Das VII. Duna Group Szabadegyetem ist zu Ende gegangen
Vom 24. bis 26. September fand vor ausverkauftem Haus die VII. Duna Group Szabadegyetemet statt. Das dreitägige Programm begann in Budapest und wurde anschließend in Mohács fortgesetzt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand auch in diesem Jahr, dass die Studierenden den Infrastrukturbau nicht nur im Rahmen von Vorträgen kennenlernen, sondern ihn auch in Betrieb erleben konnten.
Am Eröffnungstag wurden die Duna Group sowie mit dem Projekt GED Africa, den Möglichkeiten des InfraBIM und den technologischen Lösungen des Unternehmens.
Bei der Eröffnung der Veranstaltung Attila Kerékgyártó, Vorsitzender des Vorstands von Duna Aszfalt, wies die Studierenden darauf hin, dass es oft Jahre dauert, bis man die enormen Perspektiven, die der Ingenieurberuf bietet, wirklich überblicken kann. Aus dieser Perspektive heraus wollte die Freie Universität in drei Tagen so viel wie möglich vermitteln.
Von Präsentationen zur Realität
Am zweiten Tag wurde der Hörsaal tatsächlich durch den Arbeitsbereich ersetzt. Beim Bau des Mohácsi Duna-híd lernten die Studierenden jene ingenieurtechnischen, technologischen und organisatorischen Aufgaben kennen, die für die Umsetzung eines Infrastrukturprojekts dieser Größenordnung erforderlich sind.
Neben der Vorstellung der Straßenbauaufgaben wurde ihnen das InfraBIM nicht mehr nur als Präsentation, sondern als echtes Werkzeug präsentiert. So konnten die Studierenden direkt sehen, wie digitale Modellierung, Datenerfassung vor Ort und die eigentliche Ausführung miteinander verknüpft sind.
Im Bereich Brückenbau standen die Studierenden selbst vor einer ingenieurtechnischen Herausforderung:
Innerhalb von 45 Minuten mussten sie eine selbsttragende Brücke mit einer Spannweite von mindestens drei Metern entwerfen und bauen, über die die Teammitglieder schließlich auch gehen mussten.
Die Technologie ist mindestens genauso interessant wie die Baustelle selbst
Aus den Erfahrungen der drei Tage ging auch deutlich hervor, dass der Infrastrukturaufbau für die nächste Ingenieurgeneration bereits weit mehr bedeutet als die Ausführung im herkömmlichen Sinne.
Die Kurse InfraBIM, 3D-Modellierung, Drohnentechnologie und Digitalisierung stießen durchweg auf großes Interesse. In den Rückmeldungen der Studierenden gehörte neben dem Kurs BIM auch künstliche Intelligenz zu den am häufigsten nachgefragten Themen der Zukunft.
Aus all dem ergibt sich ein Bild, wonach junge Ingenieure nicht nur daran interessiert sind, was gebaut wird, sondern auch daran, wie es gebaut wird; mit welchen digitalen Werkzeugen, welchen Technologien, welchen ingenieurtechnischen Entscheidungen und welchen Menschen ein einzelnes Bauprojekt umgesetzt wird.
Ein Fachprogramm, das auch den Gemeinschaftsgeist stärkt
Der Wert und die Bedeutung des Netzwerksaufbaus müssen nicht extra erläutert werden, und die Freie Universität geht dementsprechend von Anfang an über Vorlesungen und Projektbesuche hinaus.
Die Studierenden aus verschiedenen Universitäten verbringen drei Tage gemeinsam und haben dabei die Möglichkeit, die Fachleute von Duna Group persönlich kennenzulernen. Das fachliche Programm wird daher bewusst durch gesellige Veranstaltungen, Teamaufgaben und Abendprogramme ergänzt.
Wie wichtig die Kontakte sind, die während dieser drei Tage geknüpft werden, zeigt sich daran, dass fast alle nach der Veranstaltung befragten Studierenden mit neuen studentischen oder beruflichen Kontakten nach Hause zurückkehren.
Die direkten Gespräche bieten zudem die Möglichkeit, nicht nur über einzelne Technologien oder Projekte zu sprechen, sondern auch darüber, wie die Arbeit eines Ingenieurs in der Praxis aussieht, welche Wege man als Berufseinsteiger einschlagen kann und welche beruflichen Möglichkeiten der Infrastrukturbau heute bietet.
„Es hat mich darin bestärkt, dass dies mein Weg ist”
Einer der Teilnehmer äußerte sich am Ende der Freien Universität wie folgt: Die drei Tage hätten ihn darin bestärkt, dass dies sein Weg sei und er in diesem Beruf arbeiten wolle. Man kann wohl sagen, dass es aus Sicht eines Berufsorientierungsprogramms kaum ein stärkeres Feedback geben kann als dieses.
Eine wichtige Frage im Hinblick auf den Nachwuchs in der Baubranche ist nämlich, wie man der nächsten Generation von Ingenieuren rechtzeitig einen Einblick in die Branche vermitteln kann, in der sie wahrscheinlich in einigen Jahren arbeiten wird.
Dazu sind nicht unbedingt noch mehr Präsentationen erforderlich, sondern vielmehr, dass sie beispielsweise auf der im Bau befindlichen Donaubrücke stehen oder den BIM und die digitalen Geräte im Betrieb sehen. Ebenso wichtig ist es, dass sie den Ingenieuren, die tatsächlich an diesen Projekten arbeiten, Fragen stellen können und verstehen, welche technischen Probleme und Entscheidungen hinter den einzelnen spektakulären Bauvorhaben stehen.
Diese Erfahrung lässt sich nicht vermeiden. Die Freie Universität soll verdeutlichen, dass es beim Bau der Infrastruktur nicht nur um Beton, Stahl und Maschinen geht, sondern auch um Technologie, Innovation, Menschen und Gemeinschaft.
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