Wasserwirtschaft
Umfassende Wasserwirtschaftsentwicklung im Zusammenhang mit dem BYD-Werksprojekt in Szeged gestartet
Die Tochtergesellschaft der KÉSZ-Gruppe, KÉSZ Építő és Szerelő Zrt., und ihr Partner, MA-HARD Hajózási és Vízépítő Kft., haben im Rahmen einer offenen EU-Ausschreibung einen Auftrag für Wasserbauarbeiten im Wert von 3,99 Milliarden Forint erhalten, teilte das Unternehmen MTI am Dienstag mit.
Sie schrieben, dass die Nationale Wasserwirtschaftsbehörde Ausschreibungen für die Realisierung vorgezogener Wasserbauprojekte im Zusammenhang mit der zweiten Phase des Industriegebiets in Szeged veröffentlicht habe, von denen sich das Angebot der KÉSZ-Gruppe als das günstigste erwiesen habe.
Als vorrangiges Ziel der Investition wurde eine vorübergehende Lösung für die Entwässerung im Rahmen des BYD-Projekts in Szeged festgelegt. Ein weiteres Ziel ist der Bau der damit verbundenen vorgezogenen Wasserbauanlagen sowie die langfristige Sicherstellung eines Entwässerungssystems, das der erhöhten industriellen Belastung gerecht wird.
Laut der Informationsbroschüre ist das Projekt äußerst komplex, erfordert ein hohes Maß an Erfahrung im Bereich Ingenieurwesen und Bauausführung und spielt eine Schlüsselrolle bei der sicheren und planmäßigen Umsetzung der industriellen Entwicklungen in der Region.
Im Rahmen der zweiten Phase haben die Bauunternehmer unter anderem folgende Aufgaben:
- Bau eines nördlichen Kanalkanals mit einer Länge von 2.785 Metern, mit vorgefertigten Elementen verkleidet.
- Bau eines Ausgleichsbeckens in Fehértó mit Folienauskleidung als herausgehobenes Wasserreservoir mit Stahlbetonkonstruktionen und einem Volumen von 8.320 m3.
- Realisierung eines Öthalmi-Ausgleichsbeckens mit einem Volumen von 11.332 m3, mit Entleerungsvorrichtungen und einer Füllleitung, die an die Keleti-Druckleitung angeschlossen ist.
- Bau von sechs Auffangstellen, darunter Regenwasserhebeanlagen, Stahlbetonbauwerke, Stützmauer und Druckleitung mit Autobahnkreuzung.
- Umbau der Pumpstation Öthalmi, um den Anschluss an die Druckleitung Keleti sicherzustellen.
- Bau des Abschnitts I der Ost-Druckleitung mit DN900-ÜPE-Rohrleitungen, Schächten und Messgeräten.
- Temporäre Entwässerungslösungen, Umbau von Provisorien und Aufbau von Überwachungs- und Steuerungssystemen.
- Erledigung aller Planungsaufgaben: Überprüfung der Ausführungspläne, Erstellung der Ausführungsunterlagen, Betriebsgenehmigungen und Vorschriften sowie Genehmigung der Materialgewinnungsorte
Quelle: Link
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