Begrenzte Strecke

Auf weiteren Abschnitten wurden die Geschwindigkeitsbegrenzungen aufgehoben – die Züge verkehren nun wieder auf der gesamten Strecke der Bahnverbindung Budapest–Pécs

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Fotos:Illustration, magyarepitok.hu

Ab Mittwoch verkehren die Züge wieder auf der gesamten Strecke der Bahnlinie Budapest–Pécs – teilte man auf Facebook mit

Ab Mittwoch verkehren die Züge wieder auf der gesamten Strecke der Bahnlinie Budapest–Pécs – teilte Verkehrs- und Investitionsminister Dávid Vitézy auf seiner Facebook-Seite mit. Die Gleissanierung zwischen Sárbogárd und Dombóvár ist abgeschlossen. Ziel dieser Maßnahme war es, die Geschwindigkeitsbegrenzungen durch Langsamfahrzeichen aufzuheben und den Zustand der Gleise zu verbessern.

 

Die Fachkräfte von Nyrt arbeiteten an dem rot markierten Abschnitt 

Die aus eigenen Mitteln finanzierte Investition von MÁV im Wert von 1,15 Milliarden Forint erstreckte sich über vier Wochen. In den vergangenen Wochen waren 120 bis 130 Bahnmitarbeiter auf dem betroffenen Streckenabschnitt im Einsatz, wo an mehreren Stellen Arbeiten zur Gleisinstandsetzung, am Unterbau und an der Entwässerung durchgeführt wurden.

 

Foto: Illustration / magyarepitok.hu / Archiv

Auf über 4500 Metern wurden die Schienen ausgetauscht

Im Rahmen der Arbeiten wurden 4.800 Tonnen Schotter sowie 400 Betonstahlstäbe in das Gleisbett eingebaut; auf einer Länge von mehr als 4.500 Metern wurden die Schienen ausgetauscht. Zu den Maßnahmen gehörten außerdem die Sanierung der Weichen, die Modernisierung der Entwässerung sowie die Verstärkung des Gleisbetts und des Unterbaus an mehreren Stellen.
Nach früheren Angaben betraf das Bauvorhaben sieben verschiedene Abschnitte zwischen Rétszilas und Dombóvár. An diesen Stellen wurden Gleisdefekte behoben, die zuvor zu Geschwindigkeitsbegrenzungen und damit zu längeren Fahrzeiten und Verspätungen geführt hatten.

 

Foto: Illustration / magyarepitok.hu / 

Sáregres hat eine moderne Durchfahrt mit Gummielementen erhalten

Ein wichtiger Bestandteil der Instandhaltungsarbeiten war der Umbau des Bahnübergangs in der Széchenyi-Straße in Sáregres. Am Bahnübergang wurde ein Gummielementsystem aus vorgefertigten Ponti-STRAIL-Platten eingebaut, das die Belagsflächen zwischen und neben den Schienen abdeckt. Diese Lösung sorgt für eine sanftere und reibungslosere Durchfahrt an der Bahnkreuzung. Im Umfeld des Bahnübergangs wurden auf einer Länge von etwa 100 Metern der Unterbau saniert, das Gleisbett erneuert und die Schienen ausgetauscht; außerdem wurden die Entwässerungsgräben gereinigt.

 

Foto: Illustration / magyarepitok.hu / Mihály Nagy

An mehreren Abschnitten wurde der Unterbau verstärkt

Zwischen Rétszilas und Simontornya fanden in den vergangenen Wochen an mehreren Stellen Arbeiten zum Austausch von Schotterbett, Schienen und Betonunterbau statt. Die Fachleute sanierten den Gleisunterbau und führten zudem auf einer Länge von mehr als 100 Metern Gleisausrichtungsarbeiten durch.
Die Arbeiten wurden zudem durch einen Sprengkörper erschwert, der auf der Baustelle in Simontornya gefunden wurde: Aufgrund der Maßnahmen der Sprengstoffexperten mussten die Arbeiten für fast einen Tag unterbrochen werden. Trotz dieser Verzögerung konnten die Fachleute die geplanten Maßnahmen durchführen.

Foto: Illustration / magyarepitok.hu / Archiv

Die Maßnahme könnte zu einem schnelleren und berechenbareren Verkehr führen

Im Zuge der Sanierung werden die bisherigen Geschwindigkeitsbegrenzungen auf mehreren Abschnitten aufgehoben. Nach Angaben von Dávid Vitézy können die Züge auf den betroffenen Streckenabschnitten bis zum Ende des Sommers wieder 20–40 Kilometer pro Stunde schneller fahren. Dies allein kann bereits eine Fahrzeitersparnis von einigen Minuten bedeuten, doch das wichtigste Ergebnis der Investition könnte darin bestehen, dass das Ausfallrisiko sinkt, sich der Zustand der Gleise verbessert und der Verkehr auf der Hauptstrecke Budapest–Pécs berechenbarer wird.

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