Klima-X
Mit Werksstilllegungen und einer Umstrukturierung der Produktion entlastet das Modell STRABAG das Stromnetz
In den vergangenen Tagen haben alle ungarischen Standorte von STRABAG ihre Betriebsabläufe, Produktionsplanung und Schichtpläne überprüft.
Ziel dieser Entscheidungen ist es, den Leistungsbedarf des Unternehmens in Zeiten kritischer Netzauslastung messbar zu senken und damit zur Entlastung des ungarischen Stromnetzes beizutragen.
Dank dieser Maßnahmen werden die Tochtergesellschaften von STRABAG Ungarn ihre Leistung in der kritischen Phase um insgesamt 11 MW reduzieren – so heißt es in der Mitteilung, die das Unternehmen unserer Redaktion übermittelt hat.
Die Produktion und die Schichten werden gezielt neu organisiert
Nach der Überprüfung aller ungarischen Standorte von STRABAG wird die Produktion in den Werken für Brückenbalken und vorgefertigte Stahlbetonelemente für den Hochbau in Gyál im Rahmen der Maßnahmen in der Woche ab dem 3. August 2026 vorübergehend eingestellt.
Die Asphaltproduktion wird in den Mischanlagen in Debrecen, Marcali, Szolnok und Orosháza sowie ab Mitte der Woche im Werk in Dunaújváros und in einer der Asphaltmischanlagen am Standort Budapest eingestellt.
Die verfügbaren Kapazitäten werden in erster Linie auf die Versorgung terminkritischer Bauprojekte konzentriert.
Das Modell STRABAG bevorzugt den Einsatz der WMA-Technologie, die eine niedrigere Verarbeitungstemperatur erfordert, d. h. Mäßig warmer Asphalt-Technologie, sofern dies die technischen Vorschriften, die Eigenschaften der Rohstoffe und die Anforderungen des jeweiligen Projekts zulassen.
Die Asphaltwerke produzieren nicht in der kritischen Phase
In den Betrieben, in denen die Produktion fortgesetzt wird, konzentriert sich die Asphaltproduktion vor allem auf den Zeitraum zwischen 5:00 und 12:00 Uhr. Bei der Umstellung des Arbeitsplans wurden neben der Entlastung des Stromnetzes auch die durch die außergewöhnliche Hitze bedingten Arbeitsschutzrisiken berücksichtigt. Soweit es die Arbeitsabläufe und die technischen Bedingungen der Bauausführung zulassen, werden die Arbeiten ebenfalls auf die Morgen- und Vormittagsstunden verlegt, um die Belastung der Mitarbeiter durch extreme Hitze und Sonneneinstrahlung zu verringern.
Auch die Arbeitsabläufe in den Bergwerken wurden neu organisiert
In den Steinbrüchen und im größten Kieswerk von STRABAG wird der Betrieb zwischen 17:00 und 22:00 Uhr unterbrochen. Im Andesit-Steinbruch in Komló wurde auf Einschichtbetrieb umgestellt, während im Kiesgrube in Alsózsolca und im Dolomit-Steinbruch in Iskaszentgyörgy die Schichten außerhalb der kritischen Abendzeit auf die Vormittags- und Nachtstunden verlegt wurden. Im Kalksteinbruch in Mexikóvölgy wird eine Technologie mit geringerem Energiebedarf eingesetzt.
Die Arbeitszeit wurde verkürzt
STRABAG, eine ungarische Tochtergesellschaft eines Herstellers von Metallkonstruktionen und Fassadensystemen, verkürzt in einigen ihrer Werke vorübergehend die Arbeitszeit auf 6 Stunden pro Tag. Etwa 20% des Energiebedarfs des Standorts wird bereits jetzt durch eine eigene Photovoltaikanlage gedeckt; unter Einbeziehung von Fachleuten wird eine weitere Überprüfung zur Optimierung des Systems durchgeführt.
Ziel dieser Maßnahmen ist es, den Strombedarf des Unternehmens vor allem in jenem kritischen Zeitfenster zu senken, in dem dieser für das Stromnetz von größter Bedeutung ist.
Die Neuorganisation der Produktionsaufgaben ermöglicht es zugleich, die Materialversorgung der laufenden Projekte sowie die Erfüllung der gegenüber den Partnern eingegangenen Verpflichtungen innerhalb planbarer Rahmenbedingungen aufrechtzuerhalten. Die Entwicklung der Energieversorgungslage wird kontinuierlich beobachtet, und bei Bedarf wird der Energieverbrauch durch weitere vorübergehende Stillstände sowie durch eine zusätzliche Umgestaltung des Schichtplans gesenkt.
Verantwortungsbewusstes Handeln durch verantwortungsbewusste Entscheidungen
Dank der oben genannten Maßnahmen werden die Tochtergesellschaften von STRABAG in Ungarn ihre Leistung während der kritischen Phase um insgesamt 11 MW reduzieren.
„Es liegt in der Verantwortung der energieintensiven Industrieunternehmen, in einer außergewöhnlichen Versorgungslage auch in ihrem eigenen Betrieb schnell umsetzbare und messbare Maßnahmen zu ergreifen. Für STRABAG Ungarn, das mehr als 2.800 Mitarbeiter in Ungarn beschäftigt, bedeutet verantwortungsbewusstes Handeln, dass wir neben produktions- und geschäftlichen Aspekten auch die Interessen unserer Mitarbeiter, Partner und unseres Umfelds berücksichtigen. Deshalb haben wir in allen unseren Produktionsstätten die Produktionsprozesse überprüft und reduzieren oder organisieren unseren Betrieb in den Zeitfenstern neu, die hinsichtlich der Belastung des Stromnetzes kritisch sind. Unser Ziel ist es, einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung des Netzes zu leisten und gleichzeitig die Voraussetzungen für einen sicheren Betrieb und die Erfüllung unserer Verpflichtungen aufrechtzuerhalten“, erklärte Márton Urbán, technischer Leiter von STRABAG Ungarn, zu den Maßnahmen.
Quelle: Link
-
Was wird gebaut? 2026. 07. 27.
Die Bauarbeiten für die 8. Bauphase des Wohnkomplexes „Somfa Liget“ erfolgen mit Hybridtechnik, vorgefertigten Bauteilen und nach dem LEAN-Konzept.
-
Wasserwirtschaft 2026. 07. 27.
In Szeged werden Asbestzement- und Gusseisenrohre entfernt
-
Was wird gebaut? 2026. 08. 06.
Paks II.: Was bedeutet der neue Meilenstein des 5. Blocks vor dem Hintergrund der Überprüfung?
-
Straßenbau 2026. 08. 05.
Die Hauptstraße eines wichtigen Touristenziels in Bihar wird mit einer Kaltrecycling-Technologie saniert

