Was wird gebaut?

Das 25.000 Quadratmeter große Ausbildungszentrum des Ludovika-Campus wurde mit einer Feuerwache und einem Studentenwohnheim fertiggestellt

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Fotos: magyarepitok.hu / Mihály Nagy
Im neuen Semester beginnt der Lehrbetrieb an der Nationalen Hochschule für den öffentlichen Dienst in einem neuen Gebäudekomplex. Die Studierenden beziehen den rund 25.000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex der Einrichtung, das Gróf-Széchenyi-Ödön-Ausbildungszentrum. Im Rahmen des Bauvorhabens ZÁÉV Építőipari Zrt. und auf der Grundlage der Pläne Óbuda Group wurden unter anderem ein Studentenwohnheim mit 220 Plätzen sowie eine Feuerwache zur Unterstützung der praktischen Ausbildung errichtet.

Das neueste Gebäude des Ludovika-Campus ist voller Leben. Im neuen Lehrkomplex der Nationalen Hochschule für den öffentlichen Dienst, der den Namen „Gróf Széchenyi Ödön-Ausbildungszentrum“ erhielt, sind neben dem Institut für Katastrophenschutz auch die Ausbildungsgänge im Bereich der nationalen Sicherheit untergebracht. In dem Gebäudekomplex erwarten die Studierenden Lehr- und Verwaltungsräume, ein Auditorium, ein Studentenwohnheim mit 220 Plätzen, ein Restaurant für 300 Personen sowie Sportanlagen.
Die praktische Ausbildung wird durch eine moderne Feuerwache, einen Übungsplatz für Auszubildende, einen psychologischen Übungsparcours sowie ein Brandschutzlabor mit Nass- und Brennräumen unterstützt.

 

Eine Glasbrücke verbindet die Hauptgebäude miteinander

Die Umsetzung des Projekts hat unser Portal bereits seit der Grundsteinlegung an verfolgt. Die beiden prägenden Einheiten des aus Keller, Erdgeschoss, vier Stockwerken und Dachgeschoss bestehenden Komplexes sind das Hauptgebäude des Instituts für Katastrophenschutz sowie das Auditorium, das die Vortragsräume und Unterrichtsräume umfasst. Die beiden Gebäudeteile wurden von den Fachleuten von ZÁÉV Építőipari Zrt. durch eine Glasbrücke miteinander verbunden.

 

Das auf einem mit Stahlbetonpfählen verstärkten Plattenfundament errichtete Gebäude verfügt über eine monolithische Stahlbeton-Tragkonstruktion. Sein tiefster Punkt liegt 5,4 Meter unter dem Geländeniveau, während sich die oberste Nutzfläche in einer Höhe von 17,55 Metern befindet. In den unteren Etagen wurde eine Tiefgarage mit 131 Stellplätzen eingerichtet, die von etwa 4.250 Quadratmetern Stahlbeton-Trennwänden umgeben ist. Die Gestaltung des großen Vortragssaals sowie des Raums für psychische Übungen erforderte besondere bauliche Lösungen.

 

Ein Gründach und historische Brunnen runden das Projekt ab

Die technischen Anlagen wurden hinter den in der Ebene des Hochdachs angebrachten Metalllamellen untergebracht. Über den nicht bebauten Kellerdecken wurde ein mit Wasser- und Wärmedämmung versehenes intensives Gründach angelegt, während das Auditoriumgebäude mit naturfarbenen Dachziegeln gedeckt wurde.

 

Im Rahmen des Projekts wurde der Illés-Brunnen im Innenhof des Ungarischen Naturkundemuseums wieder aufgebaut; außerdem wurde der bei den Bauarbeiten freigelegte Brunnen aus dem 18. Jahrhundert restauriert. Vor der Südfassade des Gebäudes bieten ein Terrassengarten, ein Rosengarten, ein Zierbecken, eine mit Obstbäumen bepflanzte Fläche und Sitzmauern Raum zur Erholung.
Das Projekt bildet den Abschluss des mehr als ein Jahrzehnt dauernden Entwicklungsprogramms des Ludovika-Campus. Das neue Gebäude öffnet den Orczy-Park auch von der Seite des Botanischen Gartens aus für Besucher.

 

 

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