Was wird gebaut?

Der Standort des Trolleybus-Depots BKK wird an die Anforderungen der 2030er Jahre angepasst

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BKK, Google Maps
Ein neues Umspannwerk, die Modernisierung des Stromnetzes sowie eine Ladestation für Batteriebusse sind ebenfalls Teil des Investitionsvorhabens.

Eine Ausschreibung wurde von BKK eine Ausschreibung zur Modernisierung des Trolleybus-Depots an der Pongrácz út veröffentlicht. Angebote für die Erneuerung eines der wichtigsten Depots des Budapester öffentlichen Nahverkehrs können bis zum 5. Oktober eingereicht werden.

Am Ende des voraussichtlich zweieinhalb Jahre dauernden Bauvorhabens könnte ein Stromnetz entstehen, das auch im nächsten Jahrzehnt noch seinen Zweck erfüllen kann.

 

 

Seit 84 Jahren im Dienste des elektrischen Verkehrs

1933 wurde in Budapest die erste Oberleitungsbuslinie in Betrieb genommen, deren technische Ausrüstung jedoch während der Belagerung von 1944 zerstört wurde. Die Fahrzeuge des 1949 wiederaufgenommenen Oberleitungsbusnetzes wurden zunächst im Straßenbahndepot in der Damjanich-Straße untergebracht, doch aufgrund der raschen Erweiterung des Netzes und des Fahrzeugbestands musste bereits 1955 ein abgetrennter Teil des Baross-Depots in den Betrieb einbezogen werden. Aufgrund der Notwendigkeit einer eigenständigen Basis entstand im 10. Bezirk – auf dem ehemaligen Gelände der abgerissenen Auguszta-Baracken, in dem von der Salgótarjáni Straße, der Zách-Straße und der Pongrác-Straße begrenzten Block – die neue, kombinierte Bus- und Oberleitungsbus-Betriebsstätte, die Ende 1962 übergeben wurde.

Die 26.000 Quadratmeter große zentrale Wartungs- und Reparaturbasis der Budapester Oberleitungsbusflotte verkörpert den Stil der modernistischen Industriearchitektur: Die Hauptprüf- und Reparaturhallen wurden mit einem monolithischen Stahlbetonskelett, Flachdach und streifenförmigen Lichtbändern errichtet, in deren Innenräumen parallel zueinander verlaufende, durchgehende Wartungsgruben und Kranbahnen angeordnet wurden.

Zu dem Gebäudekomplex gehört ein großflächiger, asphaltierter Lagerplatz im Freien, der von einem Netz aus gespannten Hochspannungsleitungen überdacht wird. Auch dessen Umbau steht dem Gewinner des Ausschreibungsverfahrens für das Projekt BKK

 

 

Der Standort wird um ein neues Gebäude erweitert

Im Rahmen des Bauvorhabens wird ein neues, zweistöckiges Umspannwerk errichtet und das Stromnetz des Standorts in der Pongrácz-Straße modernisiert. Die zuverlässige Stromversorgung wird durch 100 mm2-Leitungen gewährleistet. Im Planungsabschnitt erfolgt die Stromzufuhr von den in Rohre verlegten Zuleitungen, die die Stromversorgung der Oberleitungsbusse sicherstellen, über Abzweigungen zu Freileitungen, von denen aus die Stromversorgung der Leitungen über schwenkbare Abzweige gewährleistet wird.

Die Erdkabel der neu eingerichteten Versorgungsabschnitte müssen über einen Kabelkanal auf das Gelände der Anlage geführt werden; im neuen Stromrichter müssen neben den Zellen für die externen Trolleybus-Versorgungsabschnitte außerdem 12 Versorgungskreise eingerichtet werden; außerdem muss die Lademöglichkeit für die batteriebetriebenen Trolleybusse ausgebaut werden.

Wichtigste Mengenangaben:

  • Errichtung eines Umspannwerks am Ort der Leistungserbringung (1214 m2(Bau eines zweistöckigen Gebäudes)
  • Bau eines neuen Kabelkanals
  • Abbau und Verlegung des Freileitungsnetzes, Bau neuer Leitungen: 2.530 Meter
  • die Inbetriebnahme der am Erfüllungsort betroffenen Versorgungsleitungen und Bauwerke sowie die Durchführung der damit verbundenen Verfahren;
  • Messung der Lärmbelastung, Erstellung von Gutachten zum Lärm- und Schwingungsschutz;
  • Umbau des Oberleitungsnetzes (Abbau und Aufbau von Oberleitungsmasten einschließlich Fundamentarbeiten, Aufbau von 82 neuen Masten)
  • Verlegung eines Erdkabelnetzes
  • Ausbau und Einbau des Schaltgetriebes eines Trolleybusses, 26 neue Schaltgetriebe
  • die Gewährleistung des kontinuierlichen Betriebs des Standorts.

 

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