Begrenzte Strecke

Der Zug MÁV verzeichnet erneut Verzögerungen: Eine der am stärksten ausgelasteten Strecken steht auf dem Programm

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Im Fokus stehen die Langsamfahrzeichen: In letzter Zeit standen die Projekte des MÁV und eine der Initiativen des Verkehrsministers im

Im Fokus stehen die langsamen Züge: In letzter Zeit standen sowohl die Projekte des MÁV als auch eine Erklärung des Verkehrsministers im Zeichen der Beschleunigung des Zugverkehrs. Unsere Zeitung berichtete im Oktober über die erfolgreiche Beseitigung der Geschwindigkeitsbegrenzungen in Rákosrendező und im Dezember auf der Strecke Hatvan–Somoskőújfalu eine ähnliche Maßnahme abgeschlossen wurde. Dávid Vitézy berichtete hingegen vor zwei Wochen über die bereits seit Mai laufenden Projekte zur Beseitigung von Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Hauptstrecke Budapest–Pécs – über die auch unsere Zeitung berichtet hat – sowie auf der Strecke Szerencs–Nyíregyháza. Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass heute auf 40 Prozent (!) der ungarischen Bahnstrecken Verkehrsbeschränkungen bestehen.

Auch zwischen Ferencváros und Kőbánya-Kispest wird gearbeitet

In diesen Zusammenhang fallen auch die Sanierungsarbeiten auf der Strecke Budapest–Debrecen (Linie 100), über deren Einzelheiten unter Zsolt Hegyi, Geschäftsführer der MÁV-Gruppe, auf seiner Social-Media-Seite berichtet hat. Demnach haben am 20. Juni auf einer unserer verkehrsreichsten Bahnstrecken mehrstufige Gleiswartungsarbeiten begonnen.

Ziel der Maßnahmen ist die Senkung der Geschwindigkeitsbegrenzungen, d. h. die Wiederherstellung der Streckengeschwindigkeit von 120 km/h; darüber hinaus sollen das Ausfallrisiko gemindert und die Pünktlichkeit verbessert werden. In der ersten Bauphase wird vom 20. Juni bis zum 11. Juli zwischen Ferencváros und Kőbánya-Kispest sowie am Bahnhof Abony gearbeitet. Am letztgenannten Bahnhof werden Weichen- und Gleiswartungsarbeiten durchgeführt, wobei an den Weichen und den dazugehörigen Abschnitten das Gleisbett ausgetauscht wird.

Der Zug InterCityk nach Debrecen fährt nicht vom Westbahnhof, sondern vom Ostbahnhof ab

In der zweiten Bauphase wird zwischen dem 10. und 18. Juli auf Gleis 5 des Bahnhofs Cegléd auf einer Länge von etwa 80 Metern das Gleisbett erneuert, wodurch auch auf diesem Abschnitt eine Fahrgeschwindigkeit von 120 km/h gewährleistet werden kann.

Die Bauarbeiten führen zu einem geänderten Fahrplan und längeren Fahrzeiten: Die wichtigste Änderung besteht darin, dass die Züge der Linie InterCityk, die zwischen Debrecen (bzw. Nyíregyháza) und Budapest verkehren, während dieses Zeitraums nicht vom Nyugati-Bahnhof, sondern vom Keleti-Bahnhof abfahren bzw. dort ankommen.

Nach dem 19. Juli sind weitere Maßnahmen ebenfalls auf dieser Bahnstrecke geplant.

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