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Das Nyíregyháza Spartacus FC wird umweltfreundlich – vierhundert Solarmodule werden auf dem Stadiondach installiert

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Fotos: Archiv / magyarepitok.hu
Drei Unternehmen aus Nyíregyháza bewarben sich um den Auftrag im Wert von fast 300 Millionen Forint (netto), den schließlich das Unternehmen Raskett Kft. erhielt. Der Auftragnehmer wird auf der Dachkonstruktion des Stadions eine kleine Solaranlage errichten und unter der Tribüne einen batteriebasierten Energiespeicher installieren.

Das Haus mit der Nummer Nyíregyháza Spartacus FC wird mit einer kleinen Solaranlage und einem Energiespeicher mit einer Kapazität von mehr als 300 Kilowattstunden ausgestattet. Für die Durchführung des Projekts haben drei lokale Unternehmen – Raskett Kft., Perfect Digital Kft. und AMAN Kft. – Angebote eingereicht. Das öffentliche Vergabeverfahren wurde von Raskett Építőipari és Szolgáltató Kft. gewonnen – wie aus dem Ergebnismitteilung von Elektronikus Közbeszerzési Rendszer hervorgeht.
Der Ausschreibung zufolge hat Nyíregyháza Spartacus Football Club Kft. den Vertrag bereits mit dem seit mehr als zwanzig Jahren tätigen Bauunternehmen aus Nyíregyháza abgeschlossen.

 

Die Dachkonstruktion des Sektors B ist mit Solarzellen bedeckt

Der Auftragnehmer hat die Aufgabe, über dem Sektor B des Stadions insgesamt 400 Photovoltaikmodule mit einer Nennleistung von jeweils 435 Watt zu installieren. Die installierte Gesamtleistung der Anlage beträgt 174 Kilowatt.
Die Module werden parallel zum Neigungswinkel des Daches und ohne gesonderte Ausrichtung angebracht. Für ihre Befestigung wird ein Trägersystem errichtet, das an die bestehende Tragkonstruktion des Stadions angepasst ist. Bei der Ausführung muss sichergestellt werden, dass der Eingriff die statischen und brandschutztechnischen Eigenschaften des Gebäudes nicht beeinträchtigt.

 

Der Energiespeicher wird unter der Tribüne untergebracht

Nach Fertigstellung des Projekts wird das Stadion in der Lage sein, den aus Sonnenenergie gewonnenen Strom nicht nur zu erzeugen, sondern auch zu speichern. An das System sind nämlich ein Wechselrichter mit einer Leistung von 150 Kilowatt sowie drei Batteriespeichereinheiten mit einer Kapazität von jeweils 102,4 Kilowattstunden angeschlossen. Ihre Gesamtkapazität wird 307,2 Kilowattstunden betragen.
Das beauftragte Unternehmen bzw. dessen Subunternehmer wird die Akkus unter der Tribüne in einem separaten Energiespeicherraum installieren.
Das Projekt umfasst neben den Elektroinstallationsarbeiten auch Bau- und Gebäudetechnikarbeiten: Der Raum muss für die Aufnahme des Speichersystems geeignet gemacht werden, außerdem müssen darin eine geregelte Belüftung und Kühlung installiert werden.

 

Die Lüftungsanlage arbeitet auch mit der Brandmeldeanlage zusammen

Die Leistung des Energiespeichersystems übersteigt 100 Kilowatt; bei seiner Auslegung müssen strenge Brandschutzvorschriften eingehalten werden. Die Akkumulatoren werden in einem durch Brandschutzvorrichtungen abgegrenzten Raum untergebracht, dessen Belüftung nach außen geführt wird.
In das System wird eine Brandschutzklappe integriert, die mit der Brandmeldeanlage zusammenarbeitet. Darüber hinaus werden die Trennvorrichtungen auf der Gleichstrom- und Wechselstromseite, die Möglichkeit der Stromabschaltung im Brandfall und im Normalbetrieb sowie die voneinander unabhängige Trennung der Solaranlage und der Energiespeicher eingerichtet.
Zu den Aufgaben des Auftragnehmers gehören neben dem Bau und der Inbetriebnahme des gesamten Systems auch die Durchführung des Probebetriebs sowie die Erstellung der Ausführungsplanunterlagen der Stufe D.
Für die Fertigstellung der Arbeiten stehen ab der Übergabe der Baustelle 90 Tage zur Verfügung. Darin nicht enthalten ist die Dauer des mit dem Stromversorger durchzuführenden Inbetriebnahmeverfahrens, dessen Abwicklung Aufgabe des Auftraggebers ist.

 

Von Schwarz-Weiß über Rot-Blau bis hin zu Grün

Die Geschichte des Spitzenvereins reicht bis ins Jahr 1928 zurück, als der Verein Nyíregyházi Vasutas Sport Club gegründet wurde. Der Verein, der damals sowohl eine Fußball-, eine Ringer- als auch eine Leichtathletikabteilung unterhielt, trug damals noch die Farben Weiß und Schwarz. Die Fußballmannschaft stieg 1940 in die NB III auf. Die nächste entscheidende Veränderung brachte der Zusammenschluss von NYVSC und Nyíregyháza Spartacus Petőfi im Jahr 1977 mit sich. In der Blütezeit nach der Fusion gewann die Mannschaft unter der Leitung von Miklós Temesvári 1980 die Zweitliga-Meisterschaft und spielte anschließend vier Spielzeiten in der höchsten Spielklasse. Der Verein, der sich später unter dem Namen Nyírség Spartacus verselbstständigte, gewann 1998 unter der Leitung von Tibor Őze erneut den Meistertitel. Anstelle der weiß-schwarzen Trikots aus Gründungszeiten spielt der heute in Rot-Blau auftretende Erstligist in einem Stadion, das nun auch in energetischer Hinsicht „grün“ geworden ist.

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