Begrenzte Strecke

Die Verlängerung der U-Bahn-Linie 3 geht in die heiße Phase

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Illustration von Mihály Nagy/magyarepitok.hu
Für das Projekt stehen im Rahmen des „Baross-Gábor-Eisenbahnausbauplans“ 80 Milliarden Forint aus dem EU-Programm „IKOP Plusz“ zur Verfügung.

Als einer der verkehrsreichsten Verkehrskorridore des Landes ist es kein Zufall, dass der Ausbau der U-Bahn-Linie 3 sowie der parallel dazu in der Hauptstadt verlaufenden Bahnstrecken S70 und S71 nach Vác immer wieder zum Thema wird. Insbesondere die Verlängerung der U-Bahn-Linie 3, die täglich eine halbe Million Fahrgäste befördert, in Richtung Norden stand bereits mehrfach auf der Tagesordnung – zunächst in Form von Studien und Planungen –, doch nun sieht es so aus, als könne das Projekt selbst mit guten Aussichten in Angriff genommen werden.

Das Ministerium für Verkehr und Investitionen teilte dem MTI nämlich mit, dass

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die öffentliche Ausschreibung der Bauarbeiten zur Verlängerung der U-Bahn-Linie 3 bis zum Bahnhof Rákospalota-Újpest. Darüber hinaus werden die zuvor von der Stadt Budapest erstellten Pläne überprüft und aktualisiert sowie der Zeitplan für die Bauarbeiten endgültig festgelegt.

Das Ministerium teilte außerdem mit, dass gemäß dem „Baross-Gábor-Eisenbahnausbauplan“ für die Verlängerung der U-Bahn-Linie 3 bis zur Haltestelle Rákospalota-Újpest 80 Milliarden Forint an EU-Mitteln aus dem Programm „IKOP Plusz“ zur Verfügung stehen. Den Plänen zufolge könnte das Projekt bis 2030 abgeschlossen sein, vorausgesetzt jedoch, dass die zuvor von der Hauptstadt erstellten Pläne in einer für die Umsetzung geeigneten Form vorliegen, teilte KBM mit.

Die Arbeiten müssen bis zum Ende des EU-Zyklus im Jahr 2030 abgeschlossen sein

Die Verlängerung der U-Bahn-Linie 3 zuvor bis nach Káposztásmegyer mit fünf Haltestellen geplant, wofür auch die genehmigungsfähigen Pläne erstellt wurden. Allerdings wurden auch für die hier besprochene, kürzere Variante mit zwei neuen Haltestellen genehmigungsfähige Pläne erstellt: Verkehrs- und Investitionsminister Dávid Vitézy berichtete am Montag im Parlament, dass für dieses Projekt bereits eine Baugenehmigung vorliege.

Der Minister wies zudem darauf hin, dass die dafür verfügbaren EU-Mittel bis zum Ende des Förderzeitraums, also bis 2030, aufgebraucht werden müssen, weshalb diese schneller umsetzbare Lösung gegenüber den anderen Plänen den Vorzug genießt.

Das bedeutet für die Bauindustrie einen Auftragsbestand von 35 bis 45 Milliarden Forint pro Jahr

Aus der heutigen Meldung von MTI geht zudem hervor, dass laut der jüngsten Schnellanalyse von MBH Bank die Kosten für die Entwicklung mit zwei Etappen auf dem diesjährigen Preisniveau auf 120–160 Milliarden Forint geschätzt werden können. Es wurde hinzugefügt, dass die Investition kurzfristig eine erhebliche Nachfrage im Bereich der Ingenieurdienstleistungen und in der Bauindustrie schaffen würde. Die auf 140 Milliarden Forint geschätzten Mediankosten, verteilt auf drei bis vier aktive Baujahre, entspricht einem jährlichen Auftragsvolumen von 35–45 Milliarden Forint, was etwa 0,04–0,05 Prozent des ungarischen BIP im Jahr 2025 und etwa 0,4–0,6 Prozent des jährlichen Produktionswerts der Bauwirtschaft entspricht.

Dies ist jedoch nicht gleichbedeutend mit einem tatsächlichen Wachstum des BIP, da ein Teil des Projektwerts in importierten Maschinen und Anlagen zum Ausdruck kommen kann, während ein anderer Teil aus Baukapazitäten besteht, die andernfalls für andere Arbeiten gebunden wären – fügten sie hinzu.

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