Was wird gebaut?

Ein bisschen Bewegung tut jedem gut! Die Pumpbahn Fitt park in Barcs wurde mit von Hand geformten Bögen gebaut.

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Barcs motiviert seine Einwohner durch umfangreiche Verbesserungen der Sportinfrastruktur zu einem aktiven Lebensstil. Im Rahmen des Projekts Fitt park wurde der Sport- und Pumpenparcours STRABAG Építő Kft. errichtet. Die Wellen und die geschwungenen Kurven dieser rund 108 Meter langen Anlage wurden teilweise von Hand geformt.

Anfang Mai begann der Bau der beiden neuen Sportanlagen Fitt park in Barcs, und in der zweiten Julihälfte war er bereits abgeschlossen. Im Rahmen des Projekts wurden unter der Federführung von STRABAG Általános Építő Kft. ein 459 Quadratmeter großer Sportplatz und ein 270 Quadratmeter großer Pumpplatz errichtet. Für das Projekt erhielt Barcs EU-Fördermittel im Rahmen des Programms „Lebenswerte Gemeinden“ (TOP Plusz). Die Sportanlagen (Fitt park) entstanden als Teil eines größeren Stadtentwicklungsprojekts, in dessen Rahmen Straßen, Gehwege und Parkplätze saniert sowie die Umgebung des Csíkos-Hauses und der Heldenplatz neu gestaltet werden.

 

Der Sportplatz wurde mit einem wasserdurchlässigen Belag angelegt

Der Bau der beiden Sportanlagen erforderte unterschiedliche Technologien und unterschiedliches Fachwissen, weshalb sie sowohl räumlich als auch zeitlich unabhängig voneinander errichtet wurden. An der Gestaltung des Sportplatzes arbeiteten die Fachleute von STRABAG Sportlétesítmények Kft. , doch auch STRABAG Általános Építő Kft. war an der Umsetzung beteiligt.

 

 

Die Bauleitung des Unternehmens in Zalaegerszeg hat den Gehweg rund um den Sportplatz fertiggestellt, einschließlich der Beeteinfassungen, der Platzkonstruktion und des Pflasterbelags. Auf der Baustelle war keine Bodenverbesserung erforderlich – dies teilte uns die ausführende Baufirma mit.

 

 

Zur Gestaltung des Schichtaufbaus des Sportplatzes wurde zunächst ein Geotextil auf den verdichteten Untergrund verlegt, auf das eine durchschnittlich 20 Zentimeter dicke Steinschicht der Körnung 20/50 aufgebracht wurde. Darauf folgte der Einbau einer 6 Zentimeter dicken Ausgleichsschicht der Körnung 0/20. Die Elastizität der Sportfläche wird durch eine 3 Zentimeter dicke Schicht aus Kies und Gummi gewährleistet, die mit einem 10 Millimeter dicken, farbigen EPDM-Belag abgedeckt wurde. Die Gummischichten wurden mit finiserrel verarbeitet. Die gesamte Konstruktion ist frostbeständig und wasserdurchlässig. Dank dieser Konstruktion verbleibt das Regenwasser nicht auf der Sportfläche, sondern dringt durch den Belag in die darunterliegenden Schichten ein.

 

Pumpbahn – auf wenigen Zentimetern entscheidet sich vieles

Die Pumpenanlage stellte die Bauunternehmer vor eine ganz andere Herausforderung. Da anstelle einer detaillierten Planungsdokumentation lediglich ein Konzeptentwurf vorlag, beauftragte STRABAG mit dieser Spezialaufgabe das in Komló ansässige Unternehmen TT Trails Kft., das über internationale Erfahrung verfügt.

 

Die Nutzbarkeit einer Pump-Strecke wird im Wesentlichen durch die präzise Geometrie der Wellen und der geneigten Kurven bestimmt. Die richtigen Kurvenradien und Abstände ermöglichen es den Radfahrern, ihren Schwung durch Gewichtsverlagerung auch ohne Treten aufrechtzuerhalten. Schon Abweichungen von wenigen Zentimetern können den Bewegungsrhythmus stören, weshalb die Gestaltung spezielle Erfahrung im Streckenbau erfordert. Aufgrund fehlender detaillierter Pläne stellten die Abstimmungen vor Baubeginn eine der größten Herausforderungen des Projekts dar. Dabei mussten nicht nur die technische Ausgestaltung der Pumpstrecke, sondern auch die endgültige Form der Sportanlage präzisiert werden.

 

Die Wellen und die geschwungenen Kurven wurden von Hand geformt

Im Zuge der Bauarbeiten wurde zunächst die Humusschicht vom Standort der Pumpenbahn entfernt, anschließend wurden die erforderlichen Einschnitte vorgenommen. Dabei wurden rund 120 Kubikmeter Erde bewegt, und für den Aufbau der Bahnprofile mit unterschiedlichen Höhen wurden 840 Tonnen Sandstein-Schotter der Körnung 0/32 verwendet.

 

Beim Bewegen und Verteilen größerer Materialmengen halfen Maschinen bei der Arbeit, bei den Details, die den Charakter der Bahn ausmachen, war jedoch Handarbeit erforderlich. So wurden die genaue Form der Wellen, die geschwungenen Kurven und die Übergänge dazwischen gestaltet.

60 Tonnen Asphalt wurden in die Pumpstrecke eingebaut

Der Schotter wurde in mehreren Schichten eingebaut. Die Verdichtung wurde Schicht für Schicht überprüft, die Tragfähigkeit wurde mittels Fallgewichtsversuch gemessen. Die Dicke des Unterbaus variierte entsprechend der räumlichen Form der Strecke, den Wellen und den Kurven.
Auf den fertiggestellten Unterbau wurden zwei jeweils 4 Zentimeter dicke Asphaltschichten der Klasse AC 8 aufgebracht, wofür insgesamt etwa 60 Tonnen Asphalt verwendet wurden. In den engen Kurven, auf den geneigten Flächen und in den Übergängen zwischen den Wellen war ein maschineller Einbau nicht möglich, daher wurde der Asphalt von Hand verarbeitet und anschließend mit Plattenrüttlern verdichtet.

 

Das Regenwasser wird gesammelt und in der Mitte der Bahn versickert

Auf der Pumpbahn ist die Entwässerung genauso wichtig wie die richtige Gestaltung der Wellen und Kurven. Wenn sich Regenwasser an tiefer gelegenen Stellen staut, behindert dies nicht nur die Nutzung, sondern kann mit der Zeit auch die Bahnkonstruktion beschädigen.
In Barcs sorgt das seitliche Gefälle der Pumpbahn dafür, dass das Wasser vom Asphalt abfließt. Unter den beiden durch die Trasse eingeschlossenen „grünen Inseln“ wurde ein 50 Zentimeter dickes Drainagebett aus Kies aufgebaut, das das Niederschlagswasser vor Ort aufnimmt. Die Versickerungsgruben wurden mit Geotextil ausgekleidet. Zum Abschluss der Bauarbeiten wurden die geneigten Flächen der Pumpstrecke begrünt.

 

Die Pisten sind bereit für aktive Erholung

Ziel der Entwicklungsmaßnahmen in Barcs ist es, familienfreundliche öffentliche Räume zu schaffen, die Menschen verschiedener Altersgruppen die Möglichkeit zu Bewegung und aktiver Erholung bieten. Die Stadt möchte ihre Einwohner zu einem gesundheitsbewussteren Lebensstil anregen und die Gemeinde noch attraktiver und lebenswerter machen.

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