Begrenzte Strecke
Darauf haben schon viele gewartet: Im Zeichen der Barrierefreiheit wird der Bahnhof in Zugló umfassend renoviert
Wer im Ballungsraum versucht, sich mit einem Kinderwagen, einem Rollstuhl oder einem Fahrrad fortzubewegen, stößt oft auf das Problem der veralteten Bahnhöfe: Die steilen Treppen stellen für viele eine unüberwindbare Hürde dar. Mit ähnlichen Problemen hat auch der Bahnhof Zugló zu kämpfen, der 1949 noch unter dem Namen Rákosváros erbaut wurde.
Nach früheren Angaben von zuglo.hu müssen Reisende, die von der „Francia út“ kommen, an diesem Bahnhof – der jährlich mehr als eineinhalb Millionen Fahrgäste befördert und täglich durchschnittlich 200 bis 250 Personenzüge aufnimmt – über eine veraltete Treppe zu den Bahnsteigen hinaufsteigen. Dadurch können Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Schwangere und ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Züge nicht nutzen.
Das Bahnhofsgebäude wird an einen neuen Standort verlegt
Laut der auf TED veröffentlichten Ausschreibung für Planer zeigt, bereitet das MÁV Pályaműködtetés Zrt. derzeit ein Projekt vor, bei dem die Barrierefreiheit durch eine umfassende Sanierung umgesetzt wird.
Die Ausschreibung sieht unter anderem die Planung des Abrisses des bestehenden Aufnahmebauwerks auf dem Bahnsteig und des baulich damit verbundenen Stahlbeton-Bahnsteigdachs vor.
Gleichzeitig muss geprüft werden, ob die derzeit im Gebäude untergebrachten Funktionen – wie Ticketverkauf, Wartebereich, Toiletten für Fahrgäste und Einzelhandelsangebote – auf dem Gelände neben dem Bahndamm in angemessener Form und auf dem neuesten Stand wiederhergestellt werden können.
Es könnte eine neue Anbindung entstehen
Darüber hinaus ist die Planung von zwei neuen Unterführungen unter den Gleisen sowie der dazugehörigen barrierefreien Zugangsmöglichkeiten zu den Bahnsteigen (Außen-Personenaufzug + Treppe) vorgesehen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Projekts könnte sein
- eine mögliche neue Ausfahrtsverbindung auf der Achse Semsey-Andor-Straße – Szugló-Straße, um die Verbindung zwischen den Ortsteilen sicherzustellen;
- die Erhöhung des Bahnsteigs;
- Sanierung der bestehenden Unterführung, Planung einer neuen Überdachung der Unterführung;
- Einrichtung eines statischen und dynamischen Fahrgastinformationssystems;
- die Einrichtung bzw. Erweiterung der erforderlichen Telekommunikations-, Außenbeleuchtungs- und Sicherheitssysteme;
- die Verlängerung des Stahldachs in Richtung des Ausgangspunkts.
Quelle: Link
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