Klima-X

Im Rahmen eines groß angelegten Umweltprojekts bereitet sich Szeged auf die Sanierung eines ganzen Stadtviertels vor

Veröffentlicht

Illustration: Mihály Erdei/magyarepitok.hu
Das erklärte Ziel ist es, den nördlichen Stadtteil lebenswerter und nachhaltiger zu gestalten; dabei steht unter anderem auch die Rückhaltung von Regenwasser im Mittelpunkt.

In Szeged werden die Vorbereitungen für die Erneuerung eines ganzen Stadtviertels als Auftakt zu einem groß angelegten Projekt getroffen: Unter der Nummer TED wurde die Ausschreibung für Planungsleistungen zur komplexen Sanierung des nördlichen Stadtteils veröffentlicht. Im Rahmen des teilweise aus EU-Mitteln finanzierten Vorhabens wird unter anderem die Umgebung des kleinen Waldes im nördlichen Stadtteil neu gestaltet: Konkret werden in dem Gebiet, das von der József-Attila-Allee, der Makkosházi-Ringstraße, der Rókusi-Ringstraße, der Körtöltés-Straße, der Makkoserdő-Reihe und der Rózsa-Straße begrenzt wird, Entwicklungsmaßnahmen durchgeführt. In der Ausschreibung werden die betroffenen Gebiete ebenfalls aufgeführt: Insgesamt werden in der Beschreibung 21 konkret abgegrenzte Entwicklungsstandorte genannt.

Auf der Website der Kreisstadt wurde zuvor das im Rahmen des Projekts TOP Plusz umgesetzte Konzept das im Rahmen des Programms TOP Plusz umgesetzte Konzept ausführlich beschrieben, bei dem sich die vertraglich vereinbarte Förderungssumme auf 1,359 Milliarden Forint beläuft.

Es entstehen Gemeinschaftsgärten

Das erklärte Ziel ist es, den Stadtteil lebenswerter und nachhaltiger zu gestalten; dabei steht unter anderem auch die Regenwasserrückhaltung im Fokus: Zu diesem Zweck sieht die öffentliche Ausschreibung vor, dass das von den umliegenden Flächen und Dächern gesammelte Regenwasser auf Grünflächen geleitet und dort gespeichert wird. Als eines der interessanten Elemente des Begrünungsprogramms muss der Gewinner auch Gemeinschaftsgärten für den betroffenen Stadtteil planen.

Im Rahmen des Projekts werden Grünflächen saniert, Bäume und Sträucher gepflanzt, Spielplätze und Erholungsgebiete ausgebaut, die Verbindungen für Fußgänger und Radfahrer verbessert sowie Straßen und Parkplätze neu asphaltiert. Die Modernisierung der Straßenbeleuchtung ist mit einem LED-System geplant; darüber hinaus gehören die Gestaltung von Gemeinschaftsgärten, Stadtmobiliar und barrierefreien Spielplatzelementen zu den Aufgaben.

Die Vorbereitungsarbeiten umfassen auch die Ausführungspläne

Ein wichtiger Aspekt bei der Planung ist – neben der Rückhaltung des Regenwassers vor Ort – der Schutz neuer und bestehender Bäume sowie die abgestimmte Gestaltung der Versorgungsleitungen und Grünflächen.

In der soeben veröffentlichten Ausschreibung wird ein Planer für die Erstellung der Genehmigungs- und Ausführungspläne sowie für die Planbauleitung gesucht; die Angebotsfrist endet am 12. November 2026. Der geplante Fertigstellungstermin des Projekts ist der 30. April 2029.

Quelle: Link

Beliebt