Was wird gebaut?
Ein neues Straßennetz und eine Überführung könnten die Anfahrt zum Flughafen Liszt Ferenc verändern
Bud hat einen Rahmenplanungsvertrag mit einer Laufzeit von 48 Monaten abgeschlossen, der zwei Teilaufgaben umfasst.
Budapest Airport Budapest Liszt Ferenc Nemzetközi Repülőtér Üzemeltető Zrt. hat einen Rahmenplanungsvertrag mit einer Laufzeit von 48 Monaten abgeschlossen, der zwei Teilaufgaben umfasst. Die erste betrifft Planungsarbeiten im Zusammenhang mit Gebäuden, Baukonstruktionen und sonstigen Bauwerken, die zweite hingegen Aufgaben im Bereich der Infrastrukturplanung.
Laut der Bekanntmachung erfolgen die Aufträge nicht automatisch, sondern im Rahmen von Ausschreibungen, die auf der Grundlage der Rahmenvereinbarung neu ausgeschrieben werden. Für die konkreten Aufgaben können die in der Rahmenvereinbarung aufgeführten Unternehmen neue Angebote einreichen.
Es können Pläne sowohl für die Entwicklung als auch für die Sanierung von Gebäuden erstellt werden
Der Flughafenbetreiber hat in der Ausschreibung seine vorläufigen Entwicklungspläne dargelegt. Man rechnet mit 5 bis 10 Ausschreibungen pro Jahr, mit denen die Entwicklung, der Umbau und die mittelfristigen Investitionen in den Gebäudebestand des Flughafens vorbereitet werden sollen. Der Auftrag für den erfolgreichen Bieter kann von der Projektvorbereitung über die Konzeptentwürfe und Genehmigungsunterlagen bis hin zur Erstellung der Ausführungspläne reichen.
Laut Ausschreibung können die Entwicklungsmaßnahmen des Flughafens auch teilweise oder vollständige Gebäudesanierungen bzw. Bauvorhaben mit einer Grundfläche von 6.700–7.000 Quadratmetern oder mehr umfassen.
Es ist notwendig geworden, die Kapazität der gesamten Infrastruktur zu erweitern
Die zweite Teilaufgabe betrifft die Planungsarbeiten im Bereich der Infrastruktur. In diesem Zusammenhang können auch Vorbereitungen für Ausbaumaßnahmen im Zusammenhang mit dem Versorgungs- und Verkehrsnetz des Flughafens enthalten sein.
Auf dem Flughafengelände befinden sich derzeit Trinkwasser- und Abwassernetze mit einer Gesamtlänge von über 20 Kilometern sowie ein Stromversorgungsnetz mit einer Länge von über 100 Kilometern. Im Zusammenhang mit deren Sanierung und Ausbau – in einigen Fällen auf Abschnitten von mindestens 700 Metern – können die Ausschreibungen die Erstellung von Planungsteilen betreffen.
Zu den Aufgaben des erfolgreichen Bieters kann die Erweiterung und/oder Sanierung des oberirdischen, offenen Parkplatzes des Flughafens mit einer Kapazität von rund 10.000 Stellplätzen gehören, sowie der Ausbau und/oder die Sanierung des derzeit mehr als 20 km langen, mindestens zweispurigen Straßennetzes im Zusammenhang mit den Parkplätzen und den Flughafengebäuden – in einzelnen Fällen auf einer Länge von mindestens 300 Laufmetern.
Für den Ausbau der Straßen und der Versorgungsnetze am Flughafen wird ein Bauunternehmer gesucht
Im EU-Amtsblatt für öffentliche Aufträge wurde die Ausschreibung für den Umbau der Zufahrtsstraße zum Flughafen und des gesamten damit verbundenen Versorgungsnetzes veröffentlicht: Ausschreibung.
Laut Ausschreibungstext sollen 53.000 Quadratmeter neues Straßennetz entstehen, das an die bestehenden Ankunfts- und Abflugebenen angeschlossen wird. Die Zubringer-, Service- und Umgehungsstraßen können mit zwei bzw. drei Fahrspuren gebaut werden.
Zur Verbindung der bestehenden und der neuen Netzelemente muss zudem eine neue Überführung errichtet werden, deren lichte Weite 16,6 Meter betragen wird.
Die Parkplätze in unmittelbarer Nähe des derzeitigen Terminals werden abgerissen; als Ersatz soll eine neue Anlage mit etwa 1.000 Stellplätzen entstehen, die an die „J”-Porta-Straße angeschlossen wird.
Innerhalb des Geländes wird das gesamte Versorgungsnetz erneuert, einschließlich des Hauptsammelnetzes für die Regenwasserableitung, der Abwasserentsorgung, des Trink- und Löschwassernetzes sowie des IT- und Stromnetzes und der dazugehörigen Unterbauten. In der Ausschreibung ist festgelegt, dass das beim Abbau der Fahrbahnstruktur anfallende Material zu 100 Prozent wiederverwertet werden muss. Der Auftragnehmer muss während der Bauarbeiten den Verkehr und den reibungslosen Betrieb des Flughafens gewährleisten.
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