Begrenzte Strecke
Die Instandhaltungsarbeiten an der Hauptstrecke in Pécs könnten noch vor Beginn der Festivalsaison abgeschlossen sein
Die Instandhaltungsarbeiten an der Hauptstrecke Budapest–Pécs zwischen Rétszilas und Dombóvár sind nun in die zweite Phase eingetreten. Laut MÁV wird mitgeteilt, dass während der am 11. Juni begonnenen neuen Arbeitsphase weiterhin Ersatzbusse die Fahrgäste zwischen Sárbogárd und Dombóvár befördern, anstelle der Linien InterCityk aus Pécs und Kaposvár.
Die Änderungen betreffen auch die Personenzüge der Linie S40: Ab dem 11. Juni verkehren die Ersatzbusse nur noch zwischen Simontornya und Dombóvár. Auf der Strecke Dunaújváros–Simontornya verkehren die Züge der Linie S431 hingegen wieder auf der gesamten Strecke, sodass der Busersatzverkehr auf dieser Strecke eingestellt wurde.
Die Eisenbahngesellschaft hat die einmonatigen Bauarbeiten, die eine Gleissperrung erfordern, so geplant, dass sie bereits in den ersten Tagen der Sommerferien abgeschlossen sind.
Die Wartungsarbeiten sollen planmäßig am 23. Juni abgeschlossen sein, sodass die Festivalbesucher zum „Fishing on Orfű“-Festival wieder die gesamte Strecke mit der Bahn zurücklegen können.
Die Maßnahmen finden an sieben Standorten statt
Im Rahmen des aus eigenen Mitteln finanzierten Investitionsvorhabens im Wert von 1,15 Milliarden Forint führt das Projekt MÁV an sieben verschiedenen Abschnitten Maßnahmen durch, durch die die Geschwindigkeitsbegrenzungen beseitigt werden können, die derzeit zu mehrminütigen Verspätungen führen.
Durch diese Arbeiten könnte der Verkehr auf der Hauptstrecke Budapest–Pécs berechenbarer werden, da sich der Zustand der Gleise verbessert und die Verkehrssicherheit erhöht wird.
Moderner Bahnübergang in Sáregres
Einer der wichtigsten Bestandteile der ersten Phase der Instandhaltungsarbeiten war der Umbau des Bahnübergangs in der Széchenyi-Straße in Sáregres.
In der Unterführung wurde das sogenannte Ponti-STRAIL-Gummielementsystem eingebaut. Dabei handelt es sich um eine Belagslösung aus vorgefertigten Gummipaneelen, die die Flächen zwischen und neben den Schienen abdeckt. Der Vorteil des Systems besteht darin, dass Straßenfahrzeuge im Vergleich zu herkömmlichen Unterführungen mit Beton- oder Asphaltbelag wesentlich ruhiger und ruckelfreier über die Gleise fahren können.
Im Bereich des Bahnübergangs wurden auf einer Länge von etwa 100 Metern der Unterbau saniert, das Gleisbett erneuert und die Schienen ausgetauscht; außerdem wurden die Entwässerungsgräben gereinigt. Für die Dauer der Bauarbeiten wird eine provisorische Umleitung eingerichtet, damit der Straßenverkehr den Bahnübergang mit möglichst geringen Einschränkungen passieren kann.
Es wurden Schienen, Betonfundamente und das Gleisbett ausgetauscht
In den vergangenen Wochen wurden zwischen Rétszilas und Simontornya umfangreiche Gleisinstandsetzungsarbeiten durchgeführt. Die Fachkräfte haben an mehreren Stellen das Gleisbett, die Schienen und die Stahlbetonunterbauten ausgetauscht, den Gleisunterbau saniert sowie auf einer Länge von mehr als hundert Metern Gleisausrichtungsarbeiten vorgenommen.
Während der Bauarbeiten erschwerte ein unerwartetes Ereignis die Durchführung der Arbeiten. Am 1. Juni wurde auf der Baustelle in Simontornya ein Sprengkörper gefunden. Die Sprengstoffexperten transportierten die Bombe ab und durchsuchten anschließend auch die Umgebung, weshalb die Arbeiten für fast einen Tag unterbrochen werden mussten.
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