Straßenbau
Im Fokus: Ausbau der Nebenstraßen – wir stellen die diesjährigen Pläne für das Projekt Magyar Közút vor
Der neue Bauminister hat bereits bei seiner Anhörung vor dem Ausschuss der Sanierung von Nebenstraßen besondere Bedeutung beigemessen und die Verbesserung des Zustands des Straßennetzes als dringende Aufgabe bezeichnet. Unser Fokus wurde jedoch auch durch eine kürzlich veröffentlichte Ausschreibung TED gelenkt, nachdem Magyar Közút Nzrt. das Ergebnis seiner öffentlichen Ausschreibung zur Beschaffung von Heißasphalt bekannt gegeben hatte. Basierend auf den öffentlich zugänglichen Daten wird der Heißasphalt, der als eines der wichtigsten Grundmaterialien für Straßenausbaumaßnahmen dient, im Rahmen der Rahmenverträge von den erfolgreichen Bauunternehmen in insgesamt 21 Regionen bereitgestellt. Angesichts dieser Nachricht waren wir neugierig auf die diesjährigen Entwicklungsziele des Straßenbetreibers, über die das Unternehmen nach unserer Anfrage bereitwillig berichtete.
Auf einer Strecke von mehr als 330 Kilometern werden die Arbeiten überwiegend aus EU-Mitteln finanziert
Der Zusammenfassung zufolge führt die Magyar Közút auch in diesem Jahr landesweit umfangreiche Straßenausbau- und Verkehrsinfrastrukturprojekte durch, die sowohl aus Mitteln der Europäischen Union als auch aus ungarischen Mitteln finanziert werden.
Im Rahmen des Programms TOP Plusz werden derzeit 119 Projekte umgesetzt, die in erster Linie auf die Modernisierung des vierstelligen und fünfstelligen Nebenstraßennetzes abzielen. Die Investitionen betreffen insgesamt 331,7 Kilometer Straßenabschnitte im Wert von rund 61,2 Milliarden Forint.
Darüber hinaus laufen derzeit die Vorbereitungen für weitere 15 Projekte, deren Bauarbeiten voraussichtlich noch in diesem Jahr beginnen können. Diese ermöglichen die Sanierung von weiteren 32,7 Kilometern des Straßennetzes. (Die Mittel des Operationellen Programms für Raum- und Siedlungsentwicklung Plus (83%) bestehen aus EU-Fördermitteln, die durch eine ungarische Kofinanzierung (17%) ergänzt werden – Anm. d. Red.)
Zu den Entwicklungsmaßnahmen gehört auch eine umfassende Brückensanierung
Die uns übermittelte Zusammenfassung führt weiter aus, dass zusätzlich zu den im Programm TOP Plusz vorgesehenen Maßnahmen im Jahr 2026 bislang landesweit 22 Straßenabschnitte saniert wurden: auf einer Gesamtlänge von 41,3 Kilometern und im Wert von fast 7,9 Milliarden Forint.
Im Rahmen von aus inländischen Mitteln finanzierten Investitionen wurden in diesem Jahr bereits sieben Projekte erfolgreich abgeschlossen, deren Gesamtwert sich auf rund 5,71 Milliarden Forint belief. Davon betrafen drei Projekte die Sanierung von Nebenstraßen der Klassen 4 und 5 auf einer Gesamtlänge von 7,9 Kilometern mit einem Investitionsvolumen von 1,38 Milliarden Forint.
Zu den Maßnahmen gehören außerdem die vollständige Sanierung einer Brücke im Wert von rund 3,746 Milliarden Forint sowie die Modernisierung von drei Radwegen mit einer Gesamtlänge von 9,3 Kilometern.
Besonders hervorzuheben ist der Ausbau der Infrastruktur im Zusammenhang mit dem BYD-Investitionsvorhaben in Szeged
Der Bericht der Straßenverkehrsbehörde fügt hinzu, dass derzeit mehrere bedeutende Investitionsvorhaben laufen. Hervorgehoben wird dabei insbesondere der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Zusammenhang mit dem BYD-Projekt in Szeged, dessen Wert sich auf fast 27 Milliarden Forint beläuft. Darüber hinaus befinden sich sechs weitere Straßenausbauprojekte mit einer Gesamtlänge von 7,5 Kilometern und einem Gesamtwert von rund 4,319 Milliarden Forint in der Umsetzung.
Sie erklären außerdem, dass zu den Aufgaben der nächsten Zeit die Vorbereitung von weiteren neun Sanierungsvorhaben für Haupt- und Nebenstraßen gehört, die insgesamt 12,9 Kilometer Straßenstrecke betreffen. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für neun Projekte zur Sanierung von Radwegen mit einer Gesamtlänge von 7,9 Kilometern.
Abschließend wird betont, dass das Ziel des Programms Magyar Közút darin besteht, durch den effizienten Einsatz der verfügbaren Mittel den Zustand der Verkehrsinfrastruktur des Landes kontinuierlich zu verbessern, die Verkehrssicherheit zu erhöhen sowie zur wirtschaftlichen Entwicklung und besseren Erreichbarkeit der Regionen beizutragen.
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