Was wird gebaut?

Mit Lichttrichtern und einer grünen Parkanlage entsteht im Herzen von Tokaj ein touristischer und gemeinschaftsorientierter Stadtteil

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Foto: Illustration / magyarepitok.hu und die Facebook-Seite von György Posta
Das Projekt „Tokaj Marina“ am Ufer des Bodrog wird fortgesetzt. In der nächsten Phase des 2022 begonnenen Bauvorhabens entsteht in der Nähe der sanierten historischen Innenstadt von Tokaj ein Parkplatz mit 100 Stellplätzen. In den weiteren Bauabschnitten wird das Angebot um Gastronomie- und Hafendienstleistungen sowie ein Wassersportzentrum erweitert.

Das Unternehmen Viadukt Mérnöki és Kereskedelmi Szolgáltató Kft. hat im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag für den Bau des Marina-Parkplatzes mit 100 Stellplätzen in der Nähe der Tokajer Innenstadt erhalten. Die Gestaltung des modernen Park- und Erholungsbereichs erfolgt im Auftrag von Waldzell Kft.. Die Anbindung an die bestehende Hauptstraße wird verbreitert und ein gebührenpflichtiges Parksystem mit Schranke eingerichtet.
 

Gestaltung eines Treffpunkts für die Gemeinschaft und den Tourismus am Wasser – der langfristige Plan 

Auf dem Parkplatz werden zwei Doppel-Ladesäulen installiert, an denen vier Elektrofahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden können. Teil der Bauarbeiten ist auch die Errichtung der öffentlichen Beleuchtung des Parkplatzes sowie die Sicherstellung der Stromversorgung für die Versorgungs- und Designelemente.
Das Projekt schafft nicht nur gepflegte und sichere Parkbedingungen, sondern bereitet auch die weiteren Phasen der Investition vor. Zu den Zukunftsplänen gehört die Errichtung eines Wassersportzentrums am Ufer des Bodrog, wo ein Anlegeplatz für Passagierschiffe sowie Bootsverleihmöglichkeiten (Kajak, Kanu, SUP, Ruderboote) für Einheimische und Touristen, die aktive Erholung suchen, zur Verfügung stünden. Zu den weiteren Plänen gehört auch die Schaffung der notwendigen Voraussetzungen für den Betrieb von Gastronomiebetrieben. Neben dem Street-Food-Angebot werden die Gäste mit Tokajer Weinen empfangen.

 

Illustration / Facebook-Seite von György Posta

Hellowood-Lichtkegel prägen das Erscheinungsbild des Rastplatzes

In der aktuellen Phase der Investitionsreihe entstehen der Parkplatz sowie ein Warte- und Ruhebereich. Die wichtigsten Blickfänge werden die von Hellowood entworfenen „Lichttrichter” sein, die aus einer tragenden Konstruktion aus Leimholz bestehen und zu einer durchbrochenen Komposition angeordnet sind.
In einer weiteren Entwicklungsphase werden in der Umgebung der Lichtattraktion Verkaufs-, Sanitär- und Gastronomiecontainer auf Bodenankern aufgestellt, die mit einer Designverkleidung versehen sind.

Auch der Küstenschutz wird vorbereitet

Eine wichtige technische Aufgabe bei der Umsetzung ist der Schutz des Parkplatzes vor Erosion. An den Stellen, an denen die Trasse der Uferpromenade am Bodrog nahe an die Außengrenze des Parkplatzes heranreicht, ist der Bau eines unterirdischen Stützmauerabschnitts geplant. 

 

Rasengitter und großblättrige Bäume verleihen dem Gelände mehr Grün

Die Parkflächen werden mit einem Betonbelag mit Rasengitter versehen, der neben der Nutzbarkeit auch eine grünere Gestaltung ermöglicht. Für die Pflege wird zudem eine Bewässerungsanlage installiert. Gemäß den Vorschriften ist die Begrünung Teil der Grünflächengestaltung: Pro sechs Parkplätze muss ein Baum gepflanzt werden. So werden im Zuge der Bauarbeiten mindestens 18 großblättrige Bäume – Frühahorn und Gemeine Birke – gepflanzt.
Die Parkstreifen werden durch 1,5 Meter breite Grünflächen unterteilt. 

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