Begrenzte Strecke
Die Zukunft von Rákosrendező ist auf dem richtigen Weg – Die Vorbereitungen für den Ausbau des Bahnhofs Nyugati können beginnen
Das Konsortium aus der Infraplan Vasút- és Úttervező Zrt und der TRENECON Tanácsadó és Tervező Kft. hat einen Planungsauftrag im Wert von über 1 Milliarde Forint für den Ausbau der Zufahrtsstrecken zum Budapester Westbahnhof erhalten.
Laut der am TEDveröffentlichten Mitteilung werden im Rahmen des Vertrags im Wert von netto 1,087 Milliarden Forint eine Machbarkeitsstudie, eine Umweltverträglichkeitsprüfung, Genehmigungs- und Ausführungspläne sowie die für die spätere öffentliche Ausschreibung der Bauarbeiten erforderlichen Ausschreibungsunterlagen für den Ausbau des Eisenbahnabschnitts zwischen dem Westbahnhof Budapest und Rákosrendező erstellt.
Der Westbahnhof wird erweitert
Einer der wichtigsten Bestandteile des Projekts ist der Ausbau des Stellwerks Nr. II am Westbahnhof . Das Stellwerk ist eine der „Leitstellen” des Eisenbahnverkehrs; von hier aus werden Weichen und Signale gesteuert, um den sicheren Zugverkehr zu gewährleisten.
Im Rahmen des Projekts wird auch eine neue, sogenannte zweite Weichenreihe gebaut. Die Weichenreihe ermöglicht es den Zügen, von einem Gleis auf das andere zu wechseln, sich flexibel zwischen mehreren Ankunfts- und Abfahrtsgleisen zu bewegen und einem Bahnhof die Abfertigung einer möglichst großen Anzahl von Zügen zu ermöglichen.
Zu den Planungsaufgaben gehören der Umbau des Schienennetzes, die Modernisierung der Signalanlagen, der Ausbau der Starkstrom- und Telekommunikationssysteme sowie die Vorbereitung neuer Straßenverbindungen und P+R-Parkplätze.
Die Bahn im Dienste des neuen Stadtviertels
Das derzeit in Vorbereitung befindliche Investitionsvorhaben geht über die Sanierung des Westbahnhofs hinaus. Laut dem Vorschlag der Stadtverwaltung von Budapest ist eine der grundlegenden Voraussetzungen für die im Gebiet Rákosrendező geplante groß angelegte Stadtentwicklung die vollständige Modernisierung und Kapazitätserweiterung der Eisenbahnstrecke zwischen Budapest-Nyugati und Rákospalota-Újpest.
Den Plänen zufolge soll auf dem derzeit ungenutzten Bahnareal ein modernes Stadtviertel entstehen, in dessen öffentlicher Nahverkehr die Bahn eine zentrale Rolle spielen wird.
Neuer Bahnhof in Rákosrendező
Dem Konzept zufolge soll an der Stelle des alten Bahnhofs ein komplett neuer Bahnhof in Rákosrendező mit vier Bahnsteigen entstehen. Durch dieses Bauvorhaben könnten in der Hauptverkehrszeit Züge in Richtung Nyugati-Bahnhof im 10-Minuten-Takt verkehren.
Die Pläne sehen eine halbstündliche Verbindung mit Personenzügen und Nahverkehrszügen zu den Bahnlinien 2, 70 und 71 vor, was die Anbindung des nördlichen Ballungsraums an Budapest erheblich verbessern könnte.
Den Entwicklungsplänen zufolge könnte sich Rákosrendező in Zukunft zu einem wichtigen Umsteigeknotenpunkt entwickeln, der den Nyugati-Bahnhof teilweise entlasten könnte.
Parallel zu den Eisenbahnausbauarbeiten sehen die Pläne der Hauptstadt auch die Schaffung einer neuen, durch grüne Umgebung geführten Fußgänger- und Radwegverbindung vor. Die Strecke würde das Gebiet um den Westbahnhof mit Rákosrendező verbinden und dabei die Dózsa-György-Straße, die Vágány-Straße und die Dévényi-Straße berühren.
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