Nachrichten aus der Industrie
Im April trugen Infrastrukturmaßnahmen zum Wachstum der Bauwirtschaft bei
In den ungarischen Bauforen herrscht allgemein die Meinung, dass in der kommenden Zeit der Schwerpunkt auf den Entwicklungen im Bereich der Schienenverkehrssysteme liegen wird, wie auch der Start der nächsten Phase des Budai-Verkehrsknotenpunktprojekts zeigt. Gleichzeitig zeigen die neuesten Daten des KSH, dass bereits das bescheidene Branchenwachstum im April dieses Jahres auf Straßen- und Eisenbahnausbauten zurückzuführen war.
Auf der Website der Einrichtung ist nämlich zu lesen, dass der Sektor im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,6 Prozent gewachsen ist: Dabei verzeichneten die Straßen- und Eisenbahnausbauten mit 47,6 Prozent ein überdurchschnittliches Wachstum.
Auf der Website des KSH ist zu lesen, dass das Produktionsvolumen im Baugewerbe im April 2026 sowohl auf der Grundlage der Rohdaten als auch der um den Arbeitstagfaktor bereinigten Daten um 2,61 TP4322T über dem Vorjahreswert lag. Unter den Hauptgruppen der Bauwerke war die Produktion im Hochbau um 6,21 TP4322T geringer, während sie bei den sonstigen Bauwerken um 13,91 TP4322T höher lag. Auf der Grundlage der saison- und arbeitstagbereinigten Indizes lag die Produktion im Baugewerbe um 6,91 TP4322T über dem Wert vom März 2026.
Insgesamt lag das Produktionsvolumen im Baugewerbe in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 um 2,21 % unter dem des Vorjahreszeitraums.
Die Infrastrukturmaßnahmen trugen mit fast 30 Prozentpunkten zur Gesamtleistung des Sektors bei
Im April 2026 entwickelte sich die Produktion der beiden Hauptgruppen von Bauwerken im Vergleich zum Vorjahresmonat gegenläufig: Die Produktion von Gebäuden ging um 6,21 TP4322T zurück, während die Produktion von sonstigen Bauwerken um 13,91 TP4322T zunahm.
Unter den Bauzweigen lag die Produktion im Hochbau um 11,61 TP4322T unter dem Vorjahreswert, im Tiefbau um 19,2 TP4322T, während die Produktion im Spezialbau – dem gewichtsmäßig größten Zweig – um 4,41 TP4322T höher war als im Vorjahr. Der Anstieg im Bau von sonstigen Bauwerken wurde durch das Volumenwachstum von 47,61 TP4322T im Teilbereich Straßen- und Eisenbahnbau verursacht, das fast 30 Prozentpunkte zur Gesamtleistung des Sektors beitrug.
Auch die Vertragsdaten weisen Anzeichen einer Stagnation auf
Das Volumen der neu abgeschlossenen Verträge ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,01 TP4322T zurück, wobei die Verträge über den Bau von Gebäuden um 9,31 TP4322T sanken, während die Verträge über den Bau sonstiger Bauwerke um 1,11 TP4322T zunahmen.
Das Auftragsvolumen der Bauunternehmen lag Ende April um 5,41 TP4322T über dem Wert vom April 2025, wobei der Anteil der Verträge für den Hochbau um 4,5% geringer und der Anteil der Verträge für sonstige Bauwerke um 9,8% höher war.
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