Begrenzte Strecke

In Tata entsteht im Rahmen eines umfassenden Ausbauprojekts ein neuer Eisenbahnumschlagplatz

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Abbildung magyarepitok.hu
Es entstehen zwei neue Gleise sowie eine Überführung und ein Bahnübergang.

Ein Vertrag über die Planung einer neuen Bahnverladestation und der dazugehörigen Anlagen wurde mit Építési és Közlekedési Minisztérium und RODEN Mérnöki Iroda Kft. Im Rahmen des Auftrags im Wert von fast 294 Millionen Forint erstellt das Unternehmen neben dem Bahnhof Tata die für den neuen Umschlagplatz erforderlichen Genehmigungs- und Ausführungsplanunterlagen und übernimmt zudem die damit verbundenen Genehmigungsaufgaben – so ist auf TED zu lesen.

 

In Tata ist ein umfassendes Eisenbahn- und Straßenbauprojekt in Planung

Das Bauvorhaben steht im Zusammenhang mit der Eisenbahnstrecke Nr. 1, und eines seiner wichtigsten Ziele ist es, den Zugverkehr mit einer Achslast von 225 kN zu ermöglichen.

Geplant ist der Bau eines neuen, rund 4200 Quadratmeter großen Umschlagplatzes neben dem Bahnhof Tata, der zusammen mit der dazugehörigen Zufahrtsstraße eine Fläche von fast 9000 Quadratmetern umfasst. Im Rahmen des Projekts sind auch zwei jeweils 300 Meter lange, oberleitungsfreie Eisenbahngleise vorgesehen.

 

Das Projekt umfasst auch ein neues Kunstwerk und eine Straßenunterführung

Einer der komplexesten Bestandteile des Projekts ist die Planung eines neuen Bauwerks am Damm der Hauptstraße Nr. 1. Neben dem bestehenden, auf getrennten Ebenen liegenden Eisenbahn-Straßen-Knotenpunkt ist der Bau einer neuen Unterführung und einer Überführung mit einer Tragfähigkeit von mindestens 80 Tonnen vorgesehen.

Im Rahmen des Projekts

  • Außerdem wird neben den Gleisen ein neuer Bahnübergang angelegt,
  • das System der Eisenbahnsicherungsanlagen ändern,
  • Außerdem sind Entwicklungen im Zusammenhang mit dem im Aufbau befindlichen KÖFI-System (Zentrale Verkehrssteuerung) geplant.

 

Auch das umliegende Straßennetz wird ausgebaut

Das Investitionsvorhaben betrifft nicht nur die Eisenbahninfrastruktur, sondern auch die umliegenden Verkehrsverbindungen. Geplant ist unter anderem der Ausbau des „Militärwegs” zu einer befestigten unbefestigten Straße auf einer Länge von etwa 550 Metern sowie die Sanierung des gesamten Abschnitts der Honvéd-Straße vor der Kaserne und gegebenenfalls dessen Ausbau mit einer festen Fahrbahn.

Darüber hinaus wird die Errichtung eines 2570 Quadratmeter großen Parkplatzes vorbereitet.

 

Die Unterlagen werden auf der Grundlage des BIM-Konzepts erstellt

Die Genehmigungs- und Ausführungspläne werden in einem auf dem Building Information Model (BIM) basierenden System erstellt. Zum Auftrag gehören auch die Durchführung der für die Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlichen Aufgaben sowie die Abwicklung des gesamten Genehmigungsverfahrens.

Quelle: Link

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