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Das Projekt Duna Group wurde für regionale Großunternehmen auf den Weg gebracht

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Fotos von Mihály Nagy/magyarepitok.hu

Mit der Wahl von Attila Kerékgyártó, einem erfahrenen Bauingenieur, zum Vorsitzenden von Duna Aszfalt Zrt. hat das Unternehmen auch den Kurs für die Zukunft der Unternehmensgruppe festgelegt.

Unser Interview mit dem neuen Präsidenten:

 

Das Modell Duna Aszfalt steht seit Jahrzehnten im Mittelpunkt des Interesses. Was ging voraus, bevor Sie die Position des obersten Geschäftsführers übernommen haben?

Ich komme aus Sátoraljaújhely und bin als Angehöriger der ersten Generation von Intellektuellen in meiner Familie – wie ich bereits in einem früherem Interview bereits erwähnt habe, wusste ich bereits in der siebten Klasse, dass ich Bauingenieur werden wollte. Seitdem ist viel Zeit vergangen, und ich kann sagen, dass ich das Glück hatte, bereits zahlreiche Positionen in der Baubranche zu bekleiden.

Ich war beispielsweise Generaldirektor des KKK (Koordinierungszentrum für Verkehrsentwicklung) – heute entspräche diese Position der eines stellvertretenden Staatssekretärs. Die Kenntnisse, die ich im Bereich der öffentlichen Verwaltung erworben habe, waren mir eine große Hilfe, als ich nach 2010 wieder in die Unternehmenswelt zurückkehrte. Es ist allgemein bekannt, dass ich mit jedem eine gute Zusammenarbeit anstrebe und selbst bei den schwierigsten Aufgaben Lösungen finde.

 

 

Nach der Anfrage bat ich um eine Woche Bedenkzeit. Zunächst überlegte ich, ob ich genug Energie habe, um die oberste Führungsposition dieser sich in außergewöhnlichem Tempo entwickelnden Gruppe zu übernehmen. Und ich musste mir auch – wie jeder, der eine Führungsposition übernimmt – überlegen, ob ich dieses 24-Stunden-„Amt” als Privatperson übernehmen möchte. Nachdem ich gründlich darüber nachgedacht hatte und meine Antwort ein klares „Ja“ war, habe ich auf die Anfrage geantwortet!

 

Wer leitet den Konzern?

Der Vorstand.

 

Wie ist Ihr Arbeitsverhältnis zum Eigentümer?

Die Anfrage erhielt ich natürlich vom Eigentümer, mit dem Hinweis, dass ich mit dieser Position die finanzielle und rechtliche Verantwortung trage. Ich möchte auf die Branchenerfahrung von László Szíjj aufbauen, da er heute – wenn man so will – der Doyen der Baubranche ist.

Ebenso verlasse ich mich in hohem Maße auf die Mitglieder der Geschäftsführung, da sie alle über mindestens ein Jahrzehnt Erfahrung im Unternehmen verfügen. Ich muss die Unternehmensgruppe gemäß den gemeinsam mit den Eigentümern festgelegten Grundsätzen und Zielen leiten.

 

Welche Bereiche vertreten die Mitglieder des Vorstands?

Der Gründer ist kein Mitglied des Verwaltungsrats. Im Vorstand sind die Verantwortlichen für die Bereiche Recht, Unternehmensführung und Kommunikation, Wirtschaft, Unternehmensintegrität, inländische Bauausführung sowie – mit jeweils zwei Vertretern – für die internationalen Bereiche vertreten.

 

Ähnelt das nicht der Organisationsstruktur eines multinationalen Unternehmens?

Ich habe dieses äußerst ehrenvolle Amt auch deshalb übernommen, weil deutlich zu erkennen ist, dass der Eigentümer nach 2014, sobald sich die rechtlichen Möglichkeiten eröffneten, ein europäisches Großunternehmensmodell aufgebaut hat. Duna Group ist eine internationale Unternehmensgruppe, deren Flaggschiff Duna Aszfalt Zrt. ist. Zusammen mit der Finanz- und Investmentgruppe bilden sie eine moderne europäische Unternehmensstruktur. Das mag der Struktur eines multinationalen Konzerns ähneln, doch das Wichtigste ist, dass wir eine für junge Menschen attraktive Dynamik ausstrahlen, denn ich wäre selbst als angehender Ingenieur gerne zu einem solchen Unternehmen gekommen – als Vorstandsvorsitzender erst recht!

 

Schon am ersten Tag musste er feststellen, dass im Zusammenhang mit dem von seinem Unternehmen realisierten Projekt der Donaubrücke bei Mohács und der dazugehörigen vierspurigen Zufahrtsstraße heftige Kritik laut wurde. Was sagen Sie dazu?

 

 

Als Leiter einer Organisation, die eines der größten Bauprojekte des Landes durchführt, halte ich es für selbstverständlich, dass die neuen Führungskräfte der Regierung die Investitionen prüfen. Sollten sie Änderungen vornehmen wollen, sind wir offen für eine Zusammenarbeit.

 

Wie hat die Fachwelt auf Ihre Ernennung reagiert?

Ich habe sogar einige ganz überraschende Glückwünsche erhalten. Ich betrachte es als gutes Zeichen, dass ich zu hundert Prozent positive Nachrichten erhalten habe. Ich denke, dass dies nicht in erster Linie mir gilt, sondern auch eine Anerkennung für die bisherige Arbeit von Duna Aszfalt Zrt. ist. Denn hätten meine Bekannten zuvor schlechte Erfahrungen mit dem Unternehmen gemacht, würden sie mir sicherlich nicht aufrichtig gratulieren.

 

Was können Ihre Kollegen von Ihnen erwarten?

Seit vier Jahren verstärke ich das Team von Duna Group. Ich halte es für bedeutsam, dass der Eigentümer mich, einen erfahrenen Ingenieur, als Leiter engagiert hat. Dieses Unternehmen will etwas aufbauen.

Duna Aszfalt Zrt. gilt als äußerst dynamisches Unternehmen. Meine Kollegen können von mir erwarten, dass ich darauf achte, dass die Innovationskraft erhalten bleibt und die technologischen Vorgaben weiterhin lückenlos eingehalten werden.

Angesichts der Tatsache, dass der Bestand an Lastkraftwagen und Personenkraftwagen in Ungarn nach Ansicht von Experten in den nächsten zehn Jahren noch erheblich wachsen wird, sehe ich eine Flut von Aufgaben vor uns. Schließlich haben wir im Land sowohl beim Ausbau als auch bei der Instandhaltung des Schienen- und des Straßennetzes einen enormen Rückstand.

 

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