Nachrichten aus der Industrie
Vom Brückendeck bis zu den Straßenbahnschienen – Auf der Petőfi-Brücke werden umfassende Sanierungsarbeiten vorbereitet
BKK Zrt. beabsichtigt, mit dem erfolgreichen Bieter einen Rahmenvertrag über die Durchführung der Planungsarbeiten für die Sanierung der Petőfi-Brücke abzuschließen. Gemäß der Ausschreibung wurde die Arbeit in drei Teile gegliedert. Für den ersten Teil übernimmt der Auftraggeber eine Abrufverpflichtung.
Die Brücke trug auch den Namen Horthy
Die Brücke wurde 1937 fertiggestellt und trug den Namen des Statthalters Miklós Horthy. Die Brücke, die die südlichen Stadtteile Budapests miteinander verband, wurde am Ende des Zweiten Weltkriegs gesprengt. Nach langwierigen Diskussionen wurde die Brücke renoviert und im November 1952 als Petőfi-Brücke für den Verkehr freigegeben. Mitte der 1960er Jahre sowie 1979–80 wurde die Brückenfahrbahn saniert und umgebaut. Im Jahr 1996 wurden im Rahmen der Sanierung des Großen Rings die Pfeilerfüße auf der Budaer Seite ausgetauscht; dabei wurden auch die Straßenbahnschienen erneuert und die Fahrbahn saniert. Nach zwei Jahrzehnten wurde eine umfassende Sanierung der Brücke dringend notwendig.
Auch die Sanierung der Brückenkonstruktion und der Beläge wird vorbereitet
Der erfolgreiche Bieter muss die Genehmigungsunterlagen erstellen und die erforderlichen Genehmigungen einholen. Die Planung umfasst den umfassenden Korrosionsschutz der Stahlkonstruktion sowie den Austausch der Gleisbefestigungen, der Fahrbahn und des Straßenbelags. Gemäß der Ausschreibung gehört auch die Verbreiterung des Gehwegs zur Vorbereitung der Einrichtung getrennter Rad- und Fußgängerwege zu den Aufgaben.
Man würde auch das Erscheinungsbild von 1937 wiederherstellen
Die sanierte Brücke soll auch eine dekorative Beleuchtung erhalten; die entsprechenden Pläne muss der erfolgreiche Bieter ebenfalls erstellen. Der Auftraggeber erwartet die Wiederherstellung des Erscheinungsbildes von 1937.
Es werden Pläne sowohl für eine vollständige als auch für eine teilweise Sanierung ausgearbeitet
Die Planungsarbeiten umfassen die vollständige Sanierung der Innenräume des Brückenkopfes. Die Fachleute des beauftragten Unternehmens müssen auch den Zeitplan für die Brückensanierung sowie die Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung des Verkehrs prüfen. Zu den Aufgaben gehört auch die Erstellung der Ausführungs- und Ausschreibungsunterlagen. Die Ausschreibung umfasst sowohl Pläne für eine vollständige als auch für eine teilweise Sanierung.
Auch die Bauleitung gehört zu den Aufgaben
Die Petőfi-Brücke hat eine Gesamtlänge von 500 Metern und eine Fläche von 14.415 Quadratmetern. Die 378 Meter lange Flussbrücke ist eine vierspännige, durchgehende Fachwerkbrücke mit Stahlbeton-Rippenfahrbahnplatte; dazu gehören auch die Öffnung am Budaer Ufer, die Öffnung am Pest-Ufer sowie die Brückenpfeiler und die dazugehörigen Unter- und Überführungen. Im Zusammenhang mit der späteren Ausführung kann auch die Bauleitung Teil des Auftrags sein, unabhängig davon, ob eine vollständige oder nur teilweise Sanierung durchgeführt wird.
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