Straßenbau
Die südliche Umgehungsstraße entlastet Baja auch in Zukunft
Soltút Kft. darf die südliche Umgehungsstraße von Baja auf einer Länge von etwa vier Kilometern bauen. Das bereits im Bau befindliche Projekt wird direkt an die durch den Ausbau des Grenzübergangs Hercegszántó entstehende den Güterverkehr aus dem Balkan ableitenden internationalen Projekt verbunden sein. Wie bereits ausführlich erörtert: Der Bau der Autobahn „Mosolya“ in der Vojvodina eröffnet nicht nur neue Wege zur Entlastung der M5 und von Röszke, sondern könnte auch der M6, die derzeit zu den am wenigsten ausgelasteten Autobahnen Ungarns zählt, eine neue Bedeutung verleihen.
Die 2×1-spurige Umgehungsstraße wird ein tägliches Verkehrsaufkommen von 8.000 bis 12.000 Fahrzeugen problemlos bewältigen können; in der Zeit nach der Eröffnung wird sie realistisch gesehen täglich mehrere Tausend Fahrzeuge – darunter auch die besonders problematischen schweren Lastkraftwagen – aus den Wohngebieten ableiten, die bisher das innerstädtische Straßennetz, die Kreuzungen und die Straßenbeläge der umliegenden Straßen belastet haben.
Eine neue Strecke über vier Kilometer
Wie aus den Seiten der Regierung und den entsprechenden Dokumenten zur öffentlichen Ausschreibung hervorgeht: Im Rahmen des Bauvorhabens entsteht eine fast vier Kilometer lange Straße mit neuer Trasse, die als 2×1-spurige Straße mit vier Kreisverkehren, zwei Achslastmessstationen, drei neuen Bushaltestellenpaaren, der Verlegung der betroffenen Versorgungsleitungen und der Errichtung eines Regenwasserableitungssystems angelegt wird.
Im Rahmen des Bauvorhabens werden an der Kreuzung Keleti körút – Nagy István utca in Baja ein einspuriger Kreisverkehr sowie in der Umgebung der Kreuzung Bussteigbuchten und -plattformen für die Bushaltestellen sowie Fußgänger- und Radfahrerüberwege errichtet. Auch die Kreuzung Keleti-Körstraße – Bokodi-Straße wird in einen einspurigen Kreisverkehr umgebaut; in dessen Nähe – im Zusammenhang mit dem Friedhof – werden die bestehenden Parkplätze saniert sowie Fußgänger- und Radfahrerüberwege angelegt.
Es wird auch ein Turbo-Kreisverkehr gebaut
Auf dem Abschnitt der Keleti-Ringstraße zwischen der Nagy-István-Straße und der Bokodi-Straße wird zudem die Fahrbahndecke erneuert, was im Einklang mit den Kreisverkehren und der neuen südlichen Umgehungsstraße steht. Im Rahmen dieser Arbeiten werden die Fachkräfte von Soltút auch die Instandhaltung des Entwässerungssystems der Straße, die Instandsetzung der Straßenränder sowie die Sanierung der Bahnübergänge der betroffenen Industriegleise durchführen. An der Vaskúti Straße wird ebenfalls ein einspuriger Kreisverkehr gebaut, an den eine Fahrradwegumleitung angeschlossen wird, und die bestehenden Bushaltestellen werden mit einer Gehweganbindung erneuert.
Am Endpunkt des Bauvorhabens, südlich von Baja, mündet die neue Straße über einen mehrspurigen, sogenannten „Turbo-Kreisverkehr“ in die Hauptstraße Nr. 51, wobei für den von der Landesgrenze kommenden und den in Richtung Umgehungsstraße fahrenden Verkehr eine direkte Abzweigung den ungehinderten Verkehrsfluss gewährleistet.
Die Erdarbeiten schreiten voran
„Obwohl es auf diesem Straßenabschnitt nur Kreuzungen auf gleicher Ebene geben wird, unterbrechen zusammen mit der Nagy-István-Straße vier Kreisverkehre den Straßenverlauf”, erfuhren wir von Tamás Katona, dem Bauleiter des Projekts. Er fügte hinzu:
„Wir haben im Frühjahr dieses Jahres mit den Bauarbeiten begonnen und führen klassische Straßenbauarbeiten an der südlichen Umgehungsstraße von Baja durch.”
Auf einer Strecke von 1,5 bis 2 Kilometern ist die Trasse bereits zu erkennen. „Derzeit warten wir“, so der Projektleiter, „auf den Abschluss der Enteignung eines Grundstücks; dort, wo wir jedoch arbeiten können, haben wir mit der Verlegung der Versorgungsleitungen und den Erdarbeiten begonnen. Nach dem Abtragen des Humus führen wir die Fundamentarbeiten für die Aufschüttung durch, und auch der Bau der Aufschüttung hat begonnen. Auf die Fertigstellung der Einschnitte folgten die Bodenstabilisierung mit Zement und der Einbau der Ausgleichsschicht.“.
Entwässerung im Fokus
Bald kann mit der Installation der Wasserbauwerke begonnen werden: Durchlässe und Rahmenkonstruktionen können in die Dämme eingebaut werden. Diese vorgefertigten Elemente liegen bereits größtenteils vor Ort bereit, um von den Mitarbeitern von Soltút eingebaut zu werden.
„Derzeit sind 8 bis 10 Baumaschinen und ebenso viele Lastkraftwagen auf der Umgehungsstraße im Einsatz – wie wir erfahren haben. Mehrere Arme des Igali-Hauptkanals kreuzen die Trasse; hier werden Rahmenkonstruktionen errichtet, deren Einbau das Projekt in den kommenden Wochen deutlich voranbringen wird.”
Das Investitionsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 16,4 Milliarden Forint wird voraussichtlich Ende August 2027 fertiggestellt sein.
Quelle: Link
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