Nachrichten aus der Industrie
Ein wichtiger Schritt zum Bau von rund 1600 Megawatt neuer Kraftwerkskapazität in Ostungarn
Im März startete MVM Csoport offene, bedingte Ausschreibungen für den Bau von Gas- und Dampfturbinenkraftwerksblöcken, die bei erfolgreicher Fertigstellung an den Standorten Tiszaújváros und Visonta des Tiszaai-Kraftwerks und des Mátra-Kraftwerks eine moderne Stromerzeugungskapazität von insgesamt 1600 MW schaffen werden. Die öffentliche Auftragsvergabe ist inzwischen weit fortgeschritten, die Ausschreibungen sind auf reges Interesse gestoßen, und die Angebote von sechs bis sechs Bietern wurden angenommen, mit denen die Ausschreibungsphase beginnen wird, so das Energieministerium in einer Erklärung.
Die Broschüre des Ministeriums beschreibt auch die Art der geplanten Kraftwerksblöcke. Darin heißt es,
Kombi-Gasturbinen-Kraftwerke (CCGT) sind relativ schnell zu bauen, haben einen sehr hohen Wirkungsgrad, niedrige spezifische Kohlendioxid-Emissionen und können entsprechend dem momentanen Verbrauch gesteuert werden.
Sie betonen, dass die großflächige Nutzung von wetterabhängigen erneuerbaren Energiequellen auch ausreichende Ausgleichskapazitäten erfordert - die geplanten Anlagen werden die Grundlage für die Integration von Tausenden von Megawatt Solarstromerzeugung bilden und auch in gewissem Umfang Wasserstoff befeuern können.
Brownfield-Investition in Tiszaújváros geplant
Zwei Blöcke mit einer Höchstleistung von je 500 MW sollen am Standort Tiszaújváros des Kraftwerks MVM Tisza gebaut werden, ein Block mit einer Höchstleistung von je 650 MW am Standort Visonta des Kraftwerks MVM Mátra Energia Zrt. Mátra.
Das Ministerium unterstreicht, dass die Entwicklungen die bestehende Infrastruktur unter voller Einhaltung der Umweltstandards sinnvoll nutzen können. So wird beispielsweise der Bau in Tiszaújváros als Brachflächenprojekt auf dem Gelände eines zuvor stillgelegten Ölkraftwerks durchgeführt.
Die Arbeiten werden voraussichtlich nach erfolgreichem Abschluss der öffentlichen Ausschreibungen beginnen, wobei ein Zeitrahmen von 3 bis 3,5 Jahren veranschlagt wird.
Die beiden neuen Blöcke in Tiszaújváros werden durchschnittlich 5.200 GWh Strom pro Jahr erzeugen, der Block in Mátra 3.800 GWh.
Sie weisen auch darauf hin, dass die Rundschreiben auf reges internationales Interesse gestoßen sind, da sie einen Preiswettbewerb versprechen. Mehr als dreißig Interessenten pro Projekt haben die Ausschreibungsunterlagen heruntergeladen. Nach der Bearbeitung der Antworten auf die Ausschreibungsunterlagen
Für die Standorte Visonta und Tiszaújváros haben sich jeweils sechs bis sechs Bewerber für die jetzt beginnende Ausschreibungsphase qualifiziert. Neben den in Westeuropa ansässigen globalen Unternehmen wird in MVM Csoport eine detaillierte Liste von Konsortien veröffentlicht, zu denen auch ägyptische, griechische, chinesische und türkische Firmen gehören.
Die beiden neuen Blöcke in Tiszaújváros werden durchschnittlich 5.200 GWh Strom pro Jahr produzieren, während der Block in Mátra 3.800 GWh produzieren wird. Die MVM Csoport wird mit 800 MW neuer, hochmoderner Regelungskapazität zur Aufrechterhaltung der Stabilität des heimischen Stromsystems beitragen, so das Ministerium abschließend.
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