Straßenbau

Der Boden unter der M1 wird mit Pfählen verstärkt, deren Durchmesser je nach Bodenschicht variieren

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MKIF Zrt.
Unter der M1 führt die Maschine MKIF die Keller-Kiespfahlverlegung durch, deren großer Vorteil neben ihrer Flexibilität darin besteht, dass sie keine schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt hat.

In einem aktuellen Beitrag stellte er die MKIF die Keller-Pfahlgründung vorgestellt, die auch beim Ausbau der M1 zum Einsatz kommt.

Anhand von Fotos wurde die Pfahlgründung vorgestellt, die als vorbereitende Bauphase vor dem Dammbau dient, um den Untergrund dort zu verstärken, wo dies laut Messungen erforderlich ist. Die am Kilometer 57 aufgenommenen Bilder veranschaulichen gut, wie diese Technologie funktioniert:

Das Ziel der offiziell als „Tiefenverdichtung mit Kieszugabe” bezeichneten Methode besteht darin, die Eigenschaften des nicht tragfähigen Untergrunds im Rahmen der Bodenverbesserung auf das erforderliche Maß zu verbessern: Körnige, lockere Böden werden verdichtet, während in wassergesättigte, gebundene Böden eingepreßter Kies deren Entwässerung und Konsolidierung beschleunigt – heißt es.

 

 

Die Größe der Pfähle wird je nach Bedarf und Bodenbeschaffenheit angepasst

Zwar betragen der durchschnittliche Durchmesser der Kiespfähle 50–60 cm und ihre Tiefe 5–8 Meter, doch ist dieser Wert nicht fest vorgegeben: Er wird je nach den Bodenverhältnissen angepasst.

Die horizontale „Vibrationskraft” drückt nämlich je nach Verdichtung der einzelnen Bodenschichten unterschiedlich viele Steine in den Boden, weshalb die Pfahldurchmesser von Bodenschicht zu Bodenschicht variieren. In dichteren Boden werden weniger Steine eingedrückt, in lockererem, weicherem Boden hingegen mehr. Auf diese Weise wird eine homogene Tragfähigkeit des sanierten Untergrunds erreicht.

 

 

Ohne Belastung der Umwelt

Wir lassen den sogenannten Vibrator in die vorgebohrten Löcher hinab und ziehen ihn dann einige Dezimeter nach oben, während wir den Zusatzstoff durch die Einfüllöffnung in den Boden bis zur Spitze des Vibrators einbringen. Beim anschließenden erneuten Absenken drückt der Vibrator den Zusatzstoff seitlich in den Boden und verdichtet ihn.

Um die richtige Verdichtung zu erreichen, muss die Stromaufnahme des Rüttlers im Bereich von 80 bis 100 Ampere liegen.

Es ist von besonderer Bedeutung, dass die Keller-Kiespfahlbauweise keinerlei schädliche Auswirkungen auf die Umwelt hat. Dabei wird Kies natürlichen Ursprungs in den Boden eingebracht, der nach dem Verdichten die Tragfähigkeit des Unterbaus gewährleistet, ohne dass sich der ursprüngliche Zustand der Umgebung in irgendeiner Weise verändert.

 

 

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