Was wird gebaut?
In Nagyecsed entstehen Sozialwohnungen und ein renoviertes Gemeindehaus
Die Gemeinde Nagyecsed im Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg führt ein Investitionsvorhaben durch, das sowohl der Verbesserung der Wohnverhältnisse als auch dem Ausbau der kommunalen Dienstleistungen dient. Der Gewinner des öffentlichen Vergabeverfahrens ist Lőkös és Társai Építőipari és Szolgáltató Kft.. Das Projekt wird im Rahmen des Operationellen Programms „Raum- und Siedlungsentwicklung Plus“ umgesetzt.
Im Rahmen des Projekts werden auf dem kommunalen Grundstück in der Kölcsey-Straße 17 drei Sozialmietwohnungen eingerichtet, während das Gemeindehaus in der Síp-Straße umgebaut und erweitert wird.
Sie bieten acht Menschen eine moderne Unterkunft
Im Rahmen des Sanierungsprojekts in der Kölcsey-Straße wird ein Gebäude mit einer Nettofläche von 180 Quadratmetern in drei eigenständige Wohnungen umgebaut. Die Immobilie wird insgesamt Platz für acht Personen bieten.
Ziel des Programms ist es, jungen Familien, die im westlichen Segregationsgebiet der Gemeinde in Mehrgenerationenhaushalten leben, die Möglichkeit zu eigenständigem Wohnen zu schaffen.
Im Rahmen der Arbeiten wird ein etwa 40 Quadratmeter großer Gebäudeteil abgerissen, die Dachkonstruktion erneuert und das gesamte Gebäude energetisch saniert. Die Fenster und Türen werden ausgetauscht, die Elektroinstallation erneuert, drei neue Sanitäranlagen entstehen, und die Wohnungen werden mit modernen Gas-Brennwertkesseln ausgestattet. Zum Projekt gehören außerdem die Gartengestaltung, der Bau eines neuen Zauns sowie die Verlegung von mehr als 42 Quadratmetern Pflastersteinen.
Das Csillagpont-Gebäude wird erweitert
Ein weiterer Bestandteil des Projekts ist der Umbau und die Erweiterung des Gemeindehauses in der Síp-Straße, das früher unter dem Namen „Csillagpont“ bekannt war.
Im Rahmen des Bauvorhabens wird das bestehende Gebäude saniert; darüber hinaus werden zwei neue Gebäudeteile errichtet. Der eine umfasst einen neuen Sanitärbereich, während der andere eine Funktionseinheit sein wird, die sich um ein überdachtes Atrium mit durchbrochener Dachkonstruktion gruppiert. Zu den neuen Räumlichkeiten gehören auch ein Beschäftigungsraum, eine Gemeinschaftsküche, eine Ausgabeküche, ein Büro, Flure und weitere Sanitäranlagen.
Ein über 400 Quadratmeter großes Gemeindezentrum entsteht
Durch die Modernisierung vergrößert sich die Netto-Grundfläche des Gebäudes auf 419 Quadratmeter, wovon fast 217 Quadratmeter auf den neuen Anbau entfallen.
Im Rahmen der Bauarbeiten werden die vorhandenen Fenster und Türen ausgetauscht, eine nachträgliche Fassaden- und Deckendämmung angebracht sowie die Dachkonstruktion verstärkt und eine neue Dacheindeckung verlegt. Als Teil des Projekts wird eine umfassende Barrierefreiheit realisiert.
Insgesamt werden 13 Parkplätze eingerichtet, von denen zwei barrierefrei sind und einer auch zum Laden von Elektrofahrzeugen geeignet sein wird. Außerdem werden neue Pflastersteine verlegt und ein Zaun errichtet.
Im Rahmen der Modernisierung des Gemeindehauses wird auch das Videoüberwachungssystem erneuert. Geplant ist, das bestehende System durch die Installation moderner Videoüberwachungsgeräte und neuer IP-Kameras zu erweitern.
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