Was wird gebaut?
Die Rieseninvestition CATL in Debrecen läuft aus
Die Produktion von Batteriezellen wird im nächsten Jahr in dem in Debrecen zu errichtenden Werk CATL anlaufen, teilte das weltweit führende Batterieunternehmen auf einer Presseveranstaltung am 20. November mit.
Haustechnik und Elektroinstallationen sind bereits im Gange
Das chinesische Unternehmen baut im Déli-Industriepark in Debrecen seine zweite europäische Batteriefabrik mit einer jährlichen Gesamtproduktionskapazität von 100 GWh. Wie am Mittwoch mitgeteilt wurde, steht das Projekt kurz vor dem Abschluss, das Gebäude der Batteriezellenfabrik ist fertiggestellt, und die Haustechnik und die Elektroinstallationen sind im Gange. Die ersten Zellen werden in der Fabrik, wie ursprünglich geplant, im Jahr 2025 hergestellt.
Ein wichtiger Meilenstein in den letzten Monaten war, dass CATL als Reaktion auf die Kundennachfrage im September mit der Montage von Batteriemodulen in einer 60.000 Quadratmeter großen Halle begann, die neben der im Bau befindlichen Fabrik im südlichen Industriepark von Debrecen angemietet wurde.
Kühltürme werden eingesetzt, um den Wasserverbrauch zu senken
Auf der Presseveranstaltung sagte Jason Chen, General Manager von CATL European Operations, dass das Werk in Debrecen mit der neuesten Industrie-4.0-Technologie ausgestattet sein wird und dass die Größe des Werks und der Energiebedarf optimiert wurden, ohne die Produktionskapazität zu verringern. "Die Produktion wird in einem geschlossenen Kreislauf erfolgen und das Unternehmen legt großen Wert auf den Aufbau und den Betrieb eines Umweltüberwachungssystems", fügte er hinzu.
Um den Wasserverbrauch zu senken, wird CATL so genannte adiabatische Kühltürme betreiben und Grauwasser in der Fabrik verwenden, wodurch der Wasserbedarf der Anlage um etwa 50 Prozent gesenkt wird, so die Ankündigung des Unternehmens vom März 2024.
Außerdem wurde auf der Veranstaltung bekannt, dass das Unternehmen derzeit seine dritte Einstellungsoffensive durchläuft und inzwischen mehr als 400 Mitarbeiter beschäftigt. Neben der verstärkten Einstellung lokaler Mitarbeiter werden im Jahr 2025 chinesische Spezialisten vor Ort eintreffen, um die Industrie 4.0-Fertigungstechnologie zu installieren und das für die Bedienung der Maschinen erforderliche Know-how an die lokalen Mitarbeiter weiterzugeben.
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