Was wird gebaut?

Das klassizistische Kleinod von Miskolc erstrahlt wieder in altem Glanz

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Das öffentliche Ausschreibungsverfahren für die vollständige Renovierung und teilweise energetische Modernisierung des klassizistischen, denkmalgeschützten Landratsamtgebäudes ist abgeschlossen. Mit der Renovierung der mehr als 4230 Quadratmeter großen Fassade, dem Austausch der Sockelverkleidung, der nachträglichen Wasserdichtmachung und der Modernisierung der Gebäudetechnik kann die Firma TÖMB 2002 Kft. beauftragt werden.

Auch Restauratoren sind an der Arbeit beteiligt

Der Bau des Gebäudes am Rathausplatz dauerte mehr als zwei Jahrzehnte. Das zeitlose neoklassizistische Gebäude wurde in den 1840er Jahren fertiggestellt. Im Zuge des Wiederaufbaus muss das Bauunternehmen 224 Außenfenster und -türen ersetzen oder renovieren. Zwölf denkmalgeschützte Fenster und Türen sollen mit Hilfe eines Holzrestaurators für die Nachwelt erhalten werden.

Erneuerung des Gebäudes von innen und außen

Das Projekt umfasst die Restaurierung von mehr als 4 234 m² bemalter Fassade und den Austausch von rund 690 m² Kalksteinsockelverkleidung. Neben dem Anstrich von 14 744 m² der Innenräume des Schlosses umfasst die Renovierung der Kellerwände auch die anschließende Verfugung der Kellerwände.

Zugänglichkeit und Nachhaltigkeit des Kreishauses

Das Projekt umfasst die Zugänglichkeit des Gebäudes, die durch den Einbau eines neuen Aufzugs und einer Hebebühne im Freien erreicht werden soll. Die mechanischen Systeme des alten Gebäudes werden modernisiert. Im Rahmen des Projekts wird im Gebäude ein Wärmepumpen-Heiz- und Kühlsystem mit vier Außeneinheiten mit einer Gesamtleistung von 249 kW installiert.
Die Renovierung umfasst auch eine vollständige Erneuerung des elektrischen Netzes des Gebäudes. Die Auftragnehmer werden im gesamten Gebäude auf einer Gesamtfläche von mehr als 4377 m² ein Hochspannungsnetz mit 3x250 A installieren. Die Modernisierung der Niederspannungsanlagen umfasst die Installation des IT-Netzes für das Büro, der Brandmeldeanlage, des Zugangskontrollsystems und des Videoüberwachungssystems.

Das Büro hat mehrere Brände überstanden

Die Arbeiten in einem denkmalgeschützten Gebäude finden im Bereich einer archäologischen Stätte statt, so dass die Auftragnehmer während der Arbeiten besondere Vorsicht walten lassen müssen. Eine Besonderheit des Kreishauses ist, dass die in der neoklassizistischen Architektur üblichen Pauken fehl am Platze sind. Stattdessen gibt es Ionensäulen und eine schmiedeeiserne Balkonbrüstung.
Der künstlerische Wert des Herzoglichen Hauses wird noch dadurch erhöht, dass der nach Plänen von József Losonczy errichtete Festsaal des Herzoglichen Hauses mit allegorischen Wandmalereien von Dezső Raksányi, einem Vertreter der Benczúr-Schule, geschmückt ist.
Im Laufe seiner Geschichte wurde das Bürogebäude mehrfach von Bränden heimgesucht und mehrfach erweitert, zuletzt in den 1960er Jahren.
Die aktuelle Renovierung soll eines der wichtigsten öffentlichen Gebäude der Stadt
nicht nur ästhetisch, sondern auch technisch auf den Stand des 21. Jahrhunderts bringen.

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