Wasserwirtschaft

Neues Kanalisationsnetz in Göd-Nevelek fertiggestellt

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Fotos: DMRV Zrt.
Die Penta Kft. war in der Agglomeration tätig.

Dank des im Rahmen des Programms Széchenyi 2020 abgeschlossenen Projekts „Abwasserentsorgung in Göd-Nevelek” wurde bis 2024 der Bau des Abwassernetzes in den zuvor nicht kanalisierten Gebieten der Ortschaft abgeschlossen. Das Projekt wurde im Rahmen desOperativen Programm für Umwelt und Energieeffizienz im Rahmen des Förderprogramms KEHOP-2.2.2, teilweise aus einer nicht rückzahlbaren Förderung der Europäischen Union in Höhe von 1,030 Milliarden Forint, vom Építési és Közlekedési Minisztérium (ÉKM) und DMRV Duna Menti regionális Vízmű Zrt. durchgeführt, wie aus der Pressemitteilung DMRV hervorgeht.

Die Ziele des Ausbaus des Kanalisationsnetzes in der Region Göd-Nevelek nördlich von Budapest sind

  • die Einrichtung eines Kanalisationsnetzes für Grundstücke mit Trinkwasseranschluss
  • und die Möglichkeit, sich mit ihr zu verbinden

für die Sammlung und Behandlung von Abwässern von Grundstücken.

Der Auftragnehmer des Projekts mit einem Nettogesamtvolumen von rund 1,156 Milliarden Forint, Penta Általános Építőipari Kft., hat im Rahmen des Projekts fast 7 Kilometer Abwasserleitungen und 518 Abwasseranschlüsse für Privathaushalte gebaut.

Höhere Lebensqualität für die Bevölkerung, bessere Grundwasserqualität

Dank der Investition wird sich die Abdeckung des Abwassernetzes der Stadt an die Zahl der Nutzer von öffentlichem Trinkwasser annähern. Die Erschließung umfasst den Bau von 9 Abwassersammelschächten, die an die Topografie des Gebiets angepasst sind, so dass die kommunalen Abwässer der betroffenen Grundstücke durch Schwerkraftkanalisation abgeleitet werden können. Die Abwässer werden in der Kläranlage Dunakeszi gesammelt, wo sie gemäß den einschlägigen Vorschriften behandelt und gereinigt werden. Der Netzbetreiber ist DMRV Zrt.

Die Erschließung hat zu einer geordneten und umweltverträglichen Ableitung von Abwässern geführt, die zuvor im Gebiet von Göd-Nevelek versickert, in den Boden oder das Grundwasser eingeleitet oder durch Sickerschächte zu einer Kläranlage transportiert wurden. Dadurch wird die Schadstoffbelastung des Bodens und des oberen Grundwassers und indirekt auch des/der tieferen Grundwasserleiter(s) erheblich reduziert und auch der derzeitige "hohe" Grundwasserspiegel gesenkt.

Die Investition wird dazu beitragen, die Umweltauswirkungen der Gemeinde zu verringern und die Lebensqualität der Einwohner zu verbessern, so DMRV abschließend.

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