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Anstelle einer Staubwolke könnte in Bánhida Gras wachsen
In Tatabánya haben die Vorbereitungen für ein bedeutendes Umweltschutzprojekt begonnen: Im Rahmen des offenen öffentlichen Vergabeverfahrens Vértesi Erőmű Zrt. wird ein Auftragnehmer für die vollständige Rekultivierung der Schlackendeponie in Bánhida gesucht. Das Projekt betrifft eine etwa 16,7 Hektar große, technisch gesicherte Deponie mit Hügelbauweise, auf der sich etwa 2,6 Millionen Kubikmeter Schlacke und Flugasche befinden.
Ziel der Investition ist die langfristige ökologische Stabilisierung des Gebiets, die Verringerung der Staubbelastung und die Regulierung der Oberflächenentwässerung.
Hunderttausende Kubikmeter Erdarbeiten
Das Projekt ist mit umfangreichen Erdarbeiten verbunden:
- Für die Gestaltung der Grundfläche werden etwa 583.000 m³ Asche aufgeschüttet.,
- Etwa 375.000 m³ Material werden in Aufschüttungen wiederverwendet.,
- Fast 176.000 Tonnen Flugasche werden zu einem zugelassenen Entsorgungsunternehmen transportiert.
Im Rahmen der Rekultivierung wird auf einer Fläche von mehr als 180.000 Quadratmetern ein mehrschichtiges Abdecksystem errichtet. Die primäre Aufgabe der Deckschicht besteht darin, das Eindringen von Niederschlagswasser zu verringern, den Abfallkörper zu stabilisieren und die Verstaubung zu reduzieren.
Grüne Fläche aus Schlamm
Nach der technischen Fertigstellung erfolgt die Bepflanzung und Begrünung, die nicht nur eine ästhetische, sondern auch eine ökologische Funktion erfüllt:
- verringert die Erosion,
- verbessert den Wasserhaushalt des Bodens,
- trägt zu einer günstigeren Entwicklung des lokalen Mikroklimas bei,
- sowie Lebensraum für Pionierpflanzen und kleinere Tierarten bieten.
Im Rahmen des Projekts werden auch Betriebswege und Entwässerungsanlagen gebaut, um eine kontrollierte Ableitung des Oberflächenwassers und den langfristigen sicheren Betrieb des Geländes zu gewährleisten. Nach der Fertigstellung kann ein Überwachungssystem den Zustand der Schichtung und der Umweltparameter kontrollieren.
Die Deponie enthält gemäß der geltenden Umweltklassifizierung keine gefährlichen, anorganischen Abfälle, sondern hauptsächlich Asche und Staub aus thermischen Produktionsprozessen.
Dreijährige Bauzeit
Die Arbeiten werden im Verwaltungsgebiet von Tatabánya durchgeführt, die geplante Vertragsdauer beträgt 36 Monate und kann in begründeten Fällen verlängert werden. Die Angebote werden auf der Grundlage des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses bewertet, der Auftraggeber erwartet von den Bietern bedeutende Referenzen im Bereich der Rekultivierung.
Die Investition kann einen wichtigen Schritt zur Sanierung des industriellen Erbes der Region darstellen: Nach Abschluss des Projekts könnte ein stabilisiertes, mit Grünflächen bedecktes und umweltfreundliches Gebiet entstehen, das langfristig die Umweltrisiken verringert und das Landschaftsbild der Randgebiete der Stadt verbessert.
Quelle: Link
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