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Zahl der Auszubildenden im Baugewerbe verdoppelt sich fast, mehr Quereinsteiger erwartet

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Während der Sektor bei Quereinsteigern immer beliebter wird, möchte ÉVOSZ mehr junge Menschen für die Baubranche begeistern und startet in diesem Schuljahr ein Berufsbildungsprogramm in Partnerschaft mit Schulen.

Die Zahl der Studenten, die sich für eine Karriere im Baugewerbe entscheiden, steigt von Jahr zu Jahr. Allerdings gehen immer noch mehr Baulehrlinge in den Ruhestand als Absolventen ins Berufsleben eintreten. Die Építési Vállalkozók Országos Szakszövetsége (ÉVOSZ) mobilisiert ihre Mitgliedsorganisationen, ihre Berufsberatungsprogramme auf Grundschüler und deren Eltern auszuweiten, heißt es in einer dieser Zeitung zugesandten Pressemitteilung.

Wie sie schreiben, gab es vor vier Jahren nur 9.000 Schüler im Schulsystem, die eine Lehre im Baugewerbe absolvierten, aber im Schuljahr 2023/2024 wird die Gesamtzahl der Schüler 16.060 erreichen, wobei die Zahl der neuen Studienanfänger, die sich für eine Lehre im Baugewerbe entscheiden, auf 6.600 steigen wird.

Die Verdienstmöglichkeiten, das Stipendium während der Ausbildung, die Sicherheit des Arbeitsplatzes und die Möglichkeiten, die das neue Berufsbildungsgesetz bietet, locken Eltern und Kinder in die Baubranche.

Bessere Arbeitsbedingungen, eine größere berufliche Aufmerksamkeit und die Nutzung moderner Internet-Tools seien auch für Kinder attraktiv, schreiben sie und erklären, dass unter den Berufen die Zimmerer- und Maurerberufe seit Jahren die attraktivsten seien.

 

So will ich das Angebot an jungen Menschen stärken

Inzwischen erreichen jedoch jedes Jahr etwa 25.000 hochqualifizierte Arbeitskräfte das Rentenalter, von denen viele die Bauwirtschaft verlassen. Trotz des ermutigenden Anstiegs der Zahlen ist ihr Ersatz durch Absolventen des Schulsystems noch nicht gesichert.

Építési Vállalkozók Országos Szakszövetsége (ÉVOSZ) lud Grundschulen und Bauunternehmen zu einem groß angelegten Berufsberatungsprogramm ein.

 

 

Von den Mitgliedsorganisationen der ÉVOSZ haben sich bisher 40 Unternehmen aus dem ganzen Land bereit erklärt, zu Beginn des im September beginnenden Schuljahres Grundschülern der Klassen 7 und 8 ihre Einrichtungen vorzustellen. Von den kontaktierten Grundschulen haben bisher 80 Schulleiterinnen und Schulleiter positiv auf die Teilnahme an dem Berufsorientierungsprogramm für das Baugewerbe reagiert.

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