Nachrichten aus der Industrie
Die Vorhalle des Nationalmuseums wird umgebaut
Nach den Plänen soll die Öffentlichkeit Ende Juni, anlässlich der Nacht der Museen, erstmals den renovierten Saal mit dem ungarischen Krönungsmantel im Ungarischen Nationalmuseum besichtigen können. Darüber sprach László Simon, der für die Arbeiten verantwortliche Projektleiter und ehemalige Leiter der Einrichtung, am Freitag auf einer Pressekonferenz.
Aus dem zuvor für die Renovierungsarbeiten bereitgestellten Budget von mehr als 800 Millionen Forint können neben dem Saal mit dem Krönungsmantel auch mehrere andere Dauerausstellungsräume sowie die Klimatisierung des Münzdepots im Museum renoviert werden. Die spezielle Vitrine im Mantelsaal wird von einem italienischen Unternehmen für rund 140 Millionen Forint hergestellt, die architektonische Umsetzung wird weniger als 300 Millionen Forint netto kosten.
– sagte László L. Simon, der auch die von Narmer Építészeti Stúdió erstellten Entwürfe vorstellte.
Die Klimatisierung des Raumes wird mit derselben Technik realisiert, die auch beim Bau der Seuso-Ausstellung zum Einsatz kam.
„Seit mehr als vier Jahrzehnten bewahren wir die Krönungsmantel, das wichtigste Relikt der ungarischen Kulturgeschichte, am selben Ort und in derselben Form auf. Der Raum, in dem sie sich befindet, ist schon seit langem reif für eine umfassende Renovierung. Interessanterweise nimmt der Mantel in diesem Raum keinen zentralen Platz ein, aber auch das wird sich ändern, alle anderen Kunstwerke werden aus dem Raum entfernt”, sagte László L. Simon.
Er wies darauf hin, dass die Klimatisierung des Raumes mit derselben Technik erfolgen werde, die auch beim Bau der Seuso-Ausstellung zum Einsatz gekommen sei. Dazu müsse an zwei Stellen die Decke durchbohrt werden. Neben der bruchsicheren Vitrine werde auch eine Rettungskiste angefertigt, die den Mantel auch bei Naturkatastrophen schützen könne.
Bei der Veranstaltung wurde bekannt gegeben, dass nächste Woche ein Vertrag mit dem Bauunternehmen abgeschlossen werden kann.
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