Nachrichten aus der Industrie
Die neue Abteilung ÉVOSZ hat sich den fairen Wettbewerb und realisierbare Pläne auf die Fahnen geschrieben
Hochwertige Gebäudetechnik für eine lebenswerte und energieeffiziente bebaute Umwelt – unter diesem Motto gab die Építési Vállalkozók Országos Szakszövetsége die Gründung ihrer neuen Sektion bekannt.
In ihrer Mitteilung betonten sie, dass der Bereich der Gebäudetechnik und der Zulieferer innerhalb des ungarischen Baugewerbes mit einem Marktvolumen von rund 8300 Milliarden Forint einen sehr bedeutenden Anteil von etwa 640 Milliarden Forint ausmacht.
Dem Bericht zufolge
- die aktuellen Herausforderungen für die Branche,
- den Mangel an fairen Wettbewerbsbedingungen
- und die Schwierigkeiten der beruflichen Bildung
In dieser Erkenntnis wurde die Abteilung für Gebäudetechnik ÉVOSZ gegründet.
Die immer häufiger auftretenden Planungsmängel und die Unregelmäßigkeiten stellen ebenfalls ein ernstes Risiko dar
Sie betonten, dass ein energieeffizienter und nachhaltiger Betrieb moderner Gebäude heute ohne hochwertige gebäudetechnische Lösungen undenkbar sei.
„Gleichzeitig bergen der schrumpfende Markt, das sich wandelnde Umfeld staatlicher Förderungen, die immer häufiger auftretenden Planungsmängel sowie die Präsenz von Schwarzarbeitern erhebliche unternehmerische und qualitative Risiken”, heißt es in der Mitteilung.
Die neue Sektion wurde gegründet, um diese Probleme anzugehen und die Wirksamkeit der Interessenvertretung der Branche zu steigern. Die Gründer waren sich einig, dass eine qualitativ hochwertige Gebäudetechnik nicht nur eine fachliche Frage ist, sondern eine Grundvoraussetzung für eine lebenswerte und energieeffiziente bebaute Umwelt.
Auch Bauunternehmer, Hersteller und Händler sind vertreten
Als offene Plattform hat sich die Sektion zum Ziel gesetzt, bewährte Verfahren und innovative Lösungen zu sammeln und zu verbreiten.
Auf der Gründungssitzung wählten die anwesenden Vertreter der Gründungsunternehmen einstimmig László Németh, den Vertreter von ENSI Kft., zum Vorsitzenden der Sektion, der kürzlich auf der Portfolio-Baukonferenz auch die Auszeichnung „Baupersonality des Jahres” erhalten hat.
Die neue Führung beginnt gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern – den Vertretern der führenden Unternehmen im Bereich Gebäudetechnik auf dem heimischen Markt, darunter Bauunternehmen, Hersteller und Händler – mit der Umsetzung des fachlichen Arbeitsplans.
Zu den Zielen gehört auch, nicht realisierbare Pläne zurückzustellen
Darüber hinaus fasste die Mitteilung die wichtigsten Ziele und Schwerpunkte der Sektion in fünf Punkten zusammen:
- Fairer Wettbewerb auf dem Markt und Eindämmung unseriöser Praktiken: Anerkennung qualitativ hochwertiger Arbeit und Aussortierung von Auftragnehmern, die unberechtigt oder unsachgemäß arbeiten, unter anderem durch die Förderung effizienterer Kontrollen vor Ort.
- Vorhersehbare Rechtsvorschriften und Förderprogramme: Eine auf fachlichen Grundlagen beruhende, aktive Interessenvertretung in der Gesetzgebung. Initiierung der Einführung vorhersehbarer, langfristiger Programme zur Energieeffizienz und Gebäudesanierung bei der Regierung.
- Klare Abgrenzung der Verantwortlichkeiten von Planern und Bauausführenden: Um nicht realisierbare Entwürfe einzudämmen, muss die obligatorische und konsequente Anwendung der verantwortlichen Planbauleitung sichergestellt und ein obligatorisches Praktikum für Berufseinsteiger unter Bauaufsicht gefördert werden.
- Produktzertifizierung und Materialprüfung: Einführung eines strengeren und transparenteren Zertifizierungssystems für Produkte der Gebäudetechnik, um zu verhindern, dass Materialien ohne entsprechende Zulassung auf den Markt gelangen und verbaut werden.
- Eine praxisorientiertere Ausrichtung der Ausbildung und der Nachwuchsförderung: Stärkung der gesellschaftlichen Anerkennung des Berufs des Gebäudetechnikers. Stärkung der dualen Ausbildung und der gewerblichen Berufsausbildung durch eine stärkere Einbindung der Unternehmen in die praktische Ausbildung (Einrichtung von Lehrwerkstätten und Ausbildungsstätten).
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