Was wird gebaut?

Eine der wichtigsten Sportanlagen im Donauknie wird renoviert

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Das Schwimmbad- und Freizeitzentrum Szentendre Water Eight (V8) soll sein veraltetes Energiesystem erneuern. Die Ausschreibung wurde in der EU-Bekanntmachung für öffentliche Aufträge veröffentlicht.

Die 2009 errichtete Anlage bietet Platz für eine Reihe von Sportarten - Schwimmen, Synchronschwimmen, Wasserball, Aquafitness, Unterwasser-Rugby. Das Gebäude verfügt über drei Schwimmbecken: ein 33-Meter-Schwimmbecken mit acht Bahnen, ein 12-Meter-Lehrschwimmbecken und einen Whirlpool im Wellnessbereich.
Neben den Sport- und Freizeitaktivitäten bietet das mehrstöckige Gebäude auch Platz für einen Schönheitssalon, Friseur, Fitnessraum, Solarium, Sauna und Konditorei.

 

 

Mehr als 5000 Quadratmeter zu beheizende Fläche

Die technischen Lösungen der Einrichtung, die auch als Konferenz- und Veranstaltungsort genutzt wird, sind anderthalb Jahrzehnte alt. Der erfolgreiche Bieter in der Ausschreibung zur Modernisierung der Heizungsanlage des 5 372 m2 großen Gebäudes muss ein modernes, energieeffizientes System liefern.

 

 

Auch kundenspezifische Zähler werden installiert

Gegenwärtig wird die Einrichtung von der Wärmezentrale, die von der kommunalen gemeinnützigen Gesellschaft Zrt. auf dem Nachbargrundstück betrieben wird, mit Fernwärme versorgt.
Die Kühlung des Schwimmbads und des Freizeitzentrums erfolgt über ein Flüssigkeitskühlsystem. Diese Technik soll durch eine moderne Lösung ersetzt werden. Die Flüssigkeitskühlanlage ist mit einem Bohrloch im Schwimmbadbereich verbunden, aus dem im Rahmen der bestehenden Genehmigung jährlich 40.000 Kubikmeter Wasser entnommen werden können.

Das neue Kühl- und Heizsystem muss neben der Beheizung des Schwimmbads auch den Wärmebedarf der Büros und Umkleideräume decken. Darüber hinaus soll das Projekt auch die Wärme für das Solarium, die Konditorei und die medizintechnischen Mietflächen bereitstellen. Darüber hinaus sieht das Projekt die Möglichkeit einer individuellen Messung des Energieverbrauchs in den Mietbereichen vor.

Der Jahresbedarf der Anlage wurde aufgrund der Energiekrise auf 6000 GJ/Jahr halbiert, was vom Investor als Mindestbedarf festgelegt worden war.

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