Was wird gebaut?

Ein Heilbad in Zala mit besonderer Energie erhält eine Förderung zur Förderung eines nachhaltigen Betriebs

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Fotos: Offizielle Facebook-Seite des Thermalbads Lenti und des Energieparks Szent György
Durch diese Maßnahme kann die Anlage ihren externen Energiebedarf erheblich senken.

Im Amtsblatt für öffentliche Aufträge der EU wurde die Ausschreibung für die erste Phase der energetischen Sanierung des Kurbads Lenti veröffentlicht.

Gemäß der Ausschreibung besteht die Aufgabe darin, zur Senkung des Stromverbrauchs des Kurbads ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 499 kVA zu errichten sowie den für den Netzanschluss erforderlichen neuen 22-kV-Anschlusspunkt E.ON einzurichten und ein internes 0,4- und 22-kV-Eigenversorgungsnetz für die Stromversorgung aufzubauen.

Foto: Offizielle Facebook-Seite des Thermalbads Lenti und des Energieparks Szent György

Mit einer Solaranlage wird der Energieverbrauch gesenkt

Kleinkraftwerk mit Solaranlage und Energiespeicher mit einer elektrischen Leistung von 499,99 kVA, bestehend aus 864 Solarmodulen mit einer Leistung von jeweils 695 Wp sowie einem String-Wechselrichter mit einer Nennleistung von 99,99 kVA und vier weiteren String-Wechselrichtern mit einer Nennleistung von jeweils 100 kVA, die das dreiphasige Wechselstromnetz speisen. Der Energiespeicher hat eine Kapazität von 500 kVA/1116 kWh, ist modular aufgebaut und für den Außenbereich ausgelegt, sodass keine Unterbringung in einem separaten Containerstation erforderlich ist.

Beim Betrieb des Energiespeichers ist darauf zu achten, dass der Standort möglichst wenig Energie aus dem öffentlichen Netz bezieht und vorrangig die von der Solaranlage erzeugte und im Energiespeicher gespeicherte elektrische Energie nutzt. Zu den Aufgaben gehören die Installation aller elektrischen Anlagen für die kleine Solaranlage und den Energiespeicher (Verteiler, neu zu installierende Stromrichter, Inselbetriebsschutz, Leistungsschalter, Stark- und Schwachstromverkabelung usw.) sowie der Blitzschutz.

Foto: Offizielle Facebook-Seite des Thermalbads Lenti und des Energieparks Szent György

Die gesamte Straßenbahninfrastruktur wird erneuert

Im Rahmen des Projekts wird das gesamte private Stromnetz des Bades mit 0,4 und 22 kV ausgebaut, und es entsteht ein neuer Mittelspannungsanschlusspunkt, der an E.ON angeschlossen ist. Die zukünftige Energieversorgung wird bereits über dieses 22-kV-Netz gewährleistet: Zu diesem Zweck wird an einem der Masten des bestehenden Netzes eine Schaltanlage installiert, die als neuer Einspeisepunkt für das Bad dienen wird.

Als zentrale Elemente des Systems werden neue Umspannwerke errichtet. Eines dieser Umspannwerke mit einer Leistung von 630 kVA wird die Energieversorgung des Bades und der zugehörigen Einrichtungen bündeln; hier werden auch die Mittelspannungsmessung sowie die für das Energiemanagement erforderlichen Schutzsysteme eingerichtet. Daran wird die separate Transformatorstation der Solaranlage und des Energiespeichers angeschlossen, die ebenfalls eine Kapazität von 630 kVA haben wird.

Zwischen den beiden Stationen und bis zum Anschlusspunkt werden neue 22-kV-Erdkabel verlegt – auf einer Gesamtstrecke von mehr als 200 Metern –, um eine stabile Mittelspannungsverbindung zu gewährleisten. Zudem wird das Niederspannungsnetz erneuert: Es werden neue 0,4-kV-Kabel und ein Hauptverteilerkasten mit 8 Stromkreisen installiert, der der internen Energieverteilung des Bades dient.

Im Rahmen des Projekts wird parallel zum Stromnetz auch ein Glasfaserkabel verlegt, das die Datenverbindung für das System gewährleistet, das den Betrieb des Energiespeichers und des Solarkraftwerks überwacht. Für die Durchführung ist eine Baugenehmigung erforderlich.

Foto: Offizielle Facebook-Seite des Thermalbads Lenti und des Energieparks Szent György

Ein Ort der Erholung inmitten der Hügel von Zala

In Lenti, einer Stadt im Komitat Zala, die mit einer der malerischsten Landschaften gesegnet ist, sprudelte in den 1960er Jahren während der Brunnenbohrungen für den Bau einer Seidenfabrik Wasser mit heilender Wirkung hervor. Um dieses Wasser zu nutzen, wurde 1978 das Kurbad eröffnet. Das 40.000 Jahre alte Natrium-Hydrogencarbonat-Wasser erhielt 1988 die Einstufung als Heilwasser, und seit 2016 ist das Bad als Kurort anerkannt.

Das Heilwasser eignet sich zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats, der Wirbelsäule (Nacken, Rücken, Lendenwirbelsäule), Hexenschuss sowie entzündlichen und verschleißbedingten Erkrankungen der Gelenke (Schulter, Ellenbogen, Hand, Hüfte, Knie, Knöchel).

Die Region zeichnet sich durch eine reiche Pflanzenwelt, abwechslungsreiche Landschaften und von Flüssen durchzogene Gebiete aus. Die Gegend wird von der wohltuenden Wirkung der St.-Georgs-Energielinie umgeben; eine echte Besonderheit im Kurort ist der St.-Georgs-Energiepark.

Naturheilkundlern zufolge liegt der Energiapark an den Schnittpunkten von Energielinien, die selbst im ungarischen Kontext eine außergewöhnlich hohe Energie aufweisen und eine so wohltuende Wirkung haben, dass sie dieses Bad zu einem einzigartigen Ort in ganz Europa machen.

Einsendeschluss für die Angebote: 30. April 2026.

Quelle: Link

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