Straßenbau
Im Rahmen des Projekts STRABAG wird in Ajka ein für den industriellen Güterverkehr ausgelegtes Straßennetz gebaut
Der Ausbau der Infrastruktur Főnix Ipari Park in Ajka ist in eine neue Entwicklungsphase getreten. Das Investitionsvorhaben dient sowohl den Bedürfnissen der bereits im Industriepark ansässigen Unternehmen als auch der weiteren Entwicklung des Gebiets. Die moderne Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur schafft geeignete Betriebsbedingungen für die Betriebe und macht den Industriepark gleichzeitig auch für potenzielle Partner attraktiver. Das Projekt steht in engem Zusammenhang mit dem Ausbau der Hauptstraße 8 und fügt sich in die umfassende Modernisierung der Verkehrs- und Wirtschaftsinfrastruktur der Region ein.
Im westlichen Sektor des STRABAG werden auf den in früheren Bauabschnitten fertiggestellten Schotterunterbauten eine zementstabilisierte Tragschicht und drei Asphaltschichten aufgebracht. Bevor jedoch mit dem Bau der endgültigen Fahrbahnaufbau begonnen werden kann, müssen die Trinkwasser- und Abwassernetze zu den betroffenen Grundstücken geführt und die Straßenbeleuchtung installiert werden.
Die Mitarbeiter des Bauunternehmens sind seit Ende April auf der Baustelle im Einsatz; der Fertigstellungsgrad des Projekts liegt bei 25 Prozent. Nach Angaben von STRABAG werden die Bauarbeiten im östlichen Sektor voraussichtlich im Oktober und im westlichen Bereich bis zum Jahresende abgeschlossen sein.
Rund 5.800 Tonnen Asphalt werden auf den Straßen des westlichen Sektors verlegt
Im Rahmen der Arbeiten wird im westlichen Bereich ein 1,2 Kilometer langes Straßennetz mit einer Asphaltdecke von rund 12.000 Quadratmetern angelegt. Der Auftraggeber hat auch von der Option zum Straßenbau im östlichen Sektor Gebrauch gemacht, sodass dort weitere rund 7.000 Quadratmeter asphaltierte Straße entstehen werden. Insgesamt wird eine Fläche von fast drei Fußballfeldern mit Asphaltbelag versehen. Die neue Fahrbahnkonstruktion wird an die Belastungen durch den industriellen Schwerverkehr angepasst. Aus diesem Grund wird der in früheren Bauabschnitten errichtete Unterbau verbreitert, um eine Belagsbreite von zweimal 3,5 Metern zu ermöglichen. Für die Verbreiterung des Straßenunterbaus und die neuen Entwässerungsgräben müssen allein auf der Westseite etwa 5.000 Kubikmeter Erde bewegt werden.
Die eigenen Werke von STRABAG stellen das Baumaterial bereit
Im Rahmen des Baus der Fahrbahnstruktur werden drei Asphaltschichten auf den zementgebundenen Schotterbeton-Unterbau aufgebracht. Ersterer wird aus den Betonwerken STRABAG in Veszprém und Pápa zur Baustelle geliefert, während der Asphalt in der firmeneigenen Mischanlage in Litér hergestellt wird.
Im westlichen Abschnitt werden insgesamt rund 5.800 Tonnen Asphalt und 2.500 Kubikmeter CK-t eingebaut. Im Straßenunterbau werden auch zertifizierte, wiederverwertete Materialien verwendet.
Beim Einbau der Deckschicht kommt eine moderne, höhengesteuerte Maschinenkette zum Einsatz. Der Asphalt wird mit einem Finisher mit hochverdichtender Bohle aufgebracht, die erforderliche Verdichtung wird durch Kombi- und geteilte Stahlwalzen gewährleistet.
Ein hoher Grundwasserspiegel erschwert den Bau der Versorgungsleitungen
Die örtlichen Gegebenheiten stellen die größte Herausforderung bei der Ausführung dar. Die Fachleute stießen beim Bau des Abwassernetzes selbst in der trockenen Dürreperiode auf einen hohen Grundwasserspiegel. Aus diesem Grund wird in den weiteren Bauphasen voraussichtlich auch ein Bodenaustausch erforderlich sein. Im westlichen Sektor werden ein Kilometer Trinkwasserleitung und eine ebenso lange Abwasserleitung verlegt. Das Netz muss den zunächst geringeren, später jedoch schrittweise steigenden Wasserbedarf der bereits im Industriepark ansässigen, der neu hinzukommenden sowie der später zu errichtenden Betriebe decken.
Der Entwässerungsgraben wird auf eine neue Trasse verlegt
Die Verbreiterung der Fahrbahn erfordert auch eine Anpassung des bestehenden Entwässerungssystems. Im westlichen Abschnitt wird der Entwässerungsgraben auf einer neuen Trasse mit einer Gesamtlänge von rund 900 Metern angelegt.
Die Verlegung der Versorgungsleitungen – Wasser- und Abwasserleitungen, Entwässerungsgräben sowie Erdkabel für die Straßenbeleuchtung – erfolgt unter täglicher geodätischer Überwachung. Die Überwachung wird vom hauseigenen Vermessungsingenieur von STRABAG durchgeführt, während auch Fachleute der betroffenen Versorgungsunternehmen ständig bei den Arbeiten anwesend sind.
Auch der Aufbau der Straßenbeleuchtung erfordert eine koordinierte Vorgehensweise und gliedert sich ebenfalls in mehrere Arbeitsphasen. Die Verlegung der fast 2,9 Kilometer langen Erdkabeltrasse erfolgt parallel zum Bau der Versorgungsleitungen, während die 92 Laternen erst nach Abschluss der Straßenbelagsarbeiten aufgestellt werden.
Zu den Entwicklungsmaßnahmen gehört auch die Errichtung einer digitalen Informationssäule im Außenbereich, die den Besuchern des Industrieparks die Orientierung erleichtern soll. Die wetterfeste Anlage wird mit einem eigenständigen Kommunikationsmodul ausgestattet, die Stromversorgung erfolgt über das bestehende Stromnetz.
Der Verkehr im Industriepark muss kontinuierlich aufrechterhalten werden
Neben den technischen Herausforderungen erfordert die Tatsache, dass die Bauarbeiten in einem bereits in Betrieb befindlichen Industriegebiet stattfinden, einen hohen organisatorischen Aufwand. Im östlichen Bereich muss der Warenein- und -ausgang der Betriebe mit dem Baustellenverkehr abgestimmt werden, während gleichzeitig der erhöhte Pkw-Verkehr in der dortigen Garagenreihe aufrechterhalten werden muss.
Die Betroffenen werden über die Linien STRABAG und Főnix Lánya Ingatlanhasznosító Kft. laufend über die aktuellen Bauarbeiten und die vorübergehenden Verkehrsumleitungen im Tagesverkehr informiert. Besucher des Geländes werden durch Verkehrslotsen vor Ort unterstützt, damit die Bauarbeiten den Betrieb der Unternehmen im Industriepark so wenig wie möglich beeinträchtigen.
Quelle: Link
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