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Duna Group nutzt den inländischen Schwung für die internationale Expansion

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Die ungarische Gruppe, die auch in Mitteleuropa eine wichtige Rolle spielt, hat außergewöhnlich hohe Gewinne erzielt, und die Gruppe scheint die Mittel zur Stärkung ihrer internationalen Marktposition zu verwenden.

Der konsolidierte Bericht von Duna Aszfalt Zrt. wurde am 25. Juni auf der Website der Budapester Börse (BSE) veröffentlicht. Laut der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung verzeichnete die Gruppe, ein führender Akteur bei der Entwicklung der Infrastruktur in Ungarn und Mitteleuropa, im vergangenen Jahr einen konsolidierten Nettoumsatz von 261 Mrd. HUF, gegenüber 242,6 Mrd. HUF im Vorjahr.

Aus der Gewinn- und Verlustrechnung von Duna Group, das inzwischen in sechs Ländern vertreten ist, geht hervor, dass der Gewinn nach Steuern im vergangenen Jahr deutlich gestiegen ist, und zwar von 13,2 Milliarden HUF im Jahr 2022 auf 41,7 Milliarden HUF im Jahr 2023. Gleichzeitig hat der Eigentümer, László Szíjj László, eine Dividende von 5 Milliarden Forint ausgeschüttet. Auf Anfrage teilte das Unternehmen mit, dass die verfügbaren Mittel vom Eigentümer zur Entwicklung der eigenen Ressourcen und zur Deckung der Kosten für die internationale Expansion reinvestiert werden sollen.

Die Zusammensetzung der Gruppe, wie sie sich aus den konsolidierten Abschlüssen ergibt, lässt dies vermuten: Die Gruppe ist unter anderem auch in Polen durch Banimex und WKS Duna Polska, in Rumänien durch Duna Constructii und in Bulgarien durch Rail-Via International vertreten, wobei sich letztere nach den letzten Informationen in der Abwicklung befindet. Wie wir bereits mehrfach berichtet haben, ist Duna Group jedoch auch über GED Africa als professioneller Partner und Investitionspartner an einer großen Infrastrukturinvestition in Afrika beteiligt.

In die gleiche Richtung weisen auch die wachsenden und erfolgreichen internationalen Aktivitäten der Gruppe: Letzte Woche wurde dank einer erfolgreichen Ausschreibung eine Fußgänger- und Fahrradbrücke in Trondheim, Norwegen, eingeweiht, deren Stahlkonstruktion von der polnischen Tochtergesellschaft Duna Group hergestellt wurde. Ebenfalls vor einigen Tagen wurde bekannt, dass sich ein Konsortium von Unternehmen, die größtenteils zu Duna Group gehören, an einer Ausschreibung für eine Autobahn in Rumänien im Wert von 240 Milliarden Forint beteiligt hat.

Neben den internationalen Zielen sind auch die konservative Dividendenpolitik der Gruppe und ihre Konzentration auf die Geschäftsentwicklung für die soeben bekannt gewordenen Ergebnisse verantwortlich. Diese Schlussfolgerung wurde von der Gruppe bestätigt, als wir mit ihr Kontakt aufnahmen: Duna Csoport wird die Reinvestitionen im Wesentlichen dazu verwenden, seine Dienstleistungsbereiche auszubauen, in Maschinen, die Ausbildung der Mitarbeiter und die geografische Diversifizierung zu investieren. Von dieser Unternehmensstrategie verspricht sich die Geschäftsleitung, auch in Zukunft ein günstiges Gewinnniveau im Verhältnis zum Umsatz zu halten.

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