Was wird gebaut?
Das ein halbes Jahrhundert alte Universitätsgebäude in der Nähe von Budapest schafft nach der Modernisierung den Sprung ins 21.
Laut der im EU-Amtsblatt veröffentlichten Bekanntmachung muss der Auftragnehmer Épkar Zrt. die Gebäudetechnik, das Stark- und Schwachstromnetz modernisieren und darüber hinaus weitere Innenausbauarbeiten durchführen.
Ein Gebäude aus der Zeit des Sozialismus wird modernisiert
Das landwirtschaftliche Hochschulwesen in Ungarn blickt auf eine fast zweihundertjährige Geschichte zurück. Eine eigenständige landwirtschaftliche Universität wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet, und eine Einrichtung in Budapest führte die Fakultäten für Tiermedizin, Forstwirtschaft, Weinbau, Ingenieurwesen und Gartenbau in fünf Städten des Landes zusammen. Nach der Verstaatlichung des Prämonstratenserordens im Jahr 1950 wurden in Gödöllő die Voraussetzungen für eine praktische Ausbildung geschaffen. Die Bauarbeiten für die Universität begannen im darauffolgenden Jahr und dauerten mit unterschiedlicher Intensität bis 1970.
Das Gebäude, zu dem heute auch die Lobby gehört, wurde 1969 fertiggestellt. Das Herzstück des Gebäudes ist das Auditorium, das von den Büros der Abteilungen umgeben ist. Bei der Modernisierung wird der größte Teil der Innenausstattung des Gebäudes beibehalten, wobei die sechs Teeküchen auf jeder Etage nur minimal abgerissen und umgebaut werden.
Moderne und sichere Einhausungen für Laboratorien
In dem Gebäude, das für Bildungs- und Verwaltungszwecke genutzt wird, werden neben dem zentralen Platz und der Lobby auch die Büroräume mit neuen Kassettendecken auf rund 1 700 Quadratmetern erneuert, während beschädigte oder fehlende Elemente in den Gängen durch maßgeschneiderte Elemente ersetzt werden. Die PVC-Pflasterung der Flure wird durch Steinpflaster ersetzt, und wo erforderlich, wird der Betonunterboden ausgetauscht und isoliert.
Als Teil des Projekts wurde das Gebäude:
- 12.600 Quadratmeter Putz werden ausgebessert,
- achtzehntausend Quadratmeter Wände sind gestrichen.
- Mehr als tausend Quadratmeter Labore und Nassräume werden gefliest. Erstere werden mit säure- und laugenbeständigen, rutschfesten Granitfliesen verkleidet, die ihrer Funktion entsprechen.
Der rote Marmorboden von Tardos wird ebenfalls erneuert
In der Lobby wird die abgehängte Decke ersetzt, darunter wird eine neue Isolierung angebracht und es werden neue Elektrokabel verlegt. Der mehr als 1.000 Quadratmeter große rote Marmorfußboden in der Lobby in Tardos wird poliert und aufgefrischt.
Der Eingang wird durch den Einbau von sechs automatischen Doppelschiebetüren modernisiert, um den Zugang zum Gebäude zu erleichtern, und das gesamte Kamerasystem in der Lobby wird ersetzt. Darüber hinaus wird im Gebäude ein audiovisuelles System installiert, das nicht nur eine Beschallungsanlage und ein barrierefreies System für Gehörlose und Schwerhörige umfasst, sondern auch als Dolmetschersystem genutzt werden kann. Die Entwicklung umfasst auch die Einrichtung eines Videostreaming-Systems im Gebäude und die Installation eines Systems zur integrierten Steuerung der oben genannten Funktionen. Außerdem werden sechs Klimaanlagen in verschiedenen Räumen des Gebäudes installiert, und die Beleuchtung wird mit energiesparender LED-Technik erfolgen.
Die Renovierung und der Umbau des 8300 Quadratmeter großen Auditoriums wird 1,3 Milliarden HUF kosten.
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