Was wird gebaut?

170 Kilometer neue touristische Route durch Siebenbürgen

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Die Burg von Törcsvár (Wikipedia)
Die Arbeiten an der Via Transilvanica gehen weiter.

Die 1.400 Kilometer lange Touristenroute Via Transilvanica, die Siebenbürgen von Nordosten nach Südwesten durchquert und zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Fahrrad befahren werden kann, wird auf neue historische und landschaftlich reizvolle Regionen Rumäniens ausgedehnt, wobei der erste neue Kilometer der Route bereits eingeweiht wurde, berichtete News.ro am Dienstag.

Schloss Barcarozno (Wikipedia)

Der erste neue Meilenstein wurde bereits gesetzt

Die neue touristische Route, die im Oktober 2022 eingeweiht werden soll und durch rumänisches Gebiet führt, wird zunächst neue Gemeinden im Kreis Brasov verbinden und dann Terra Borza Teutonica heißen. Der Sozialverband Tasuleasa, der Initiator des Projekts, hat bereits den ersten Meilenstein des neuen Abschnitts in der Welterbestätte UNESCO in Sasfehéregyháza (Viscri) eingeweiht.

Die 170 Kilometer lange Neubaustrecke wird 14 Gemeinden im Kreis Brasov verbinden und in der Nähe der berühmten Touristenattraktionen der Region wie der Burg von Trnava, dem Schloss Barcarozno und Brasov vorbeiführen. Die Bauarbeiten haben vier Jahre gedauert. Derzeit wird die Strecke gerodet, abgesteckt und dokumentiert, und an jeder Station werden individuell gemeißelte Granitmeilensteine aufgestellt.

Der erste Meilenstein wurde eingeweiht (Foto: Via Transilvanica)

Arbeit an langfristigen Plänen

Die Route im Kreis Brasov ist Teil des langfristigen Plans des Vereins, die Via Transilvanica in den nächsten zwanzig Jahren in alle historischen und geschichtsträchtigen Regionen Rumäniens zu bringen. Der Ausbau ist auf Spenden von Privatpersonen, Unternehmen und Freiwilligen angewiesen.

Die Tasuleasa Social Association, die das Projekt initiiert hat, hat bereits erklärt, dass sie den Dorftourismus entwickeln und Reisenden Zugang zu den lokalen Gemeinschaften und ihren Geschichten verschaffen will, um eine nachhaltige und verantwortungsvolle Entwicklung zu fördern.

Von der Bukowina durch das Szeklerland zum Eisernen Tor

Der Weg von der Bukowina zum Eisernen Tor durchquert sieben historische und ethnografische Regionen Rumäniens und führt durch das Szeklerland und das Königsland, in dem die Erinnerungen an die sächsische Kultur bewahrt werden. Vier Jahre lang arbeiteten mehr als 10 000 Freiwillige in 400 Gemeinden in zehn Bezirken am Bau des Weges.

Jeder Kilometer des Weges ist mit einem Meilenstein aus Granit markiert. Die bei ausländischen Touristen beliebte Via Transilvanica wurde im vergangenen Jahr von mehr als 30.000 Menschen besucht.

Quelle: Link

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