Was wird gebaut?
Ein neues Kapitel in der fünfhundertjährigen Geschichte der Bäderkultur in Gyula – Eröffnung der Reithalle
Anfang des Jahres berichteten wir über die Entwicklungsreihe im Gyulai Várfürdő. Nun haben wir erfahren, dass die seit mehr als einem halben Jahr geschlossene Reithalle am 28. November 2025 wiedereröffnet wird, womit die mehrstufige, rund drei Milliarden Forint teure Renovierung der Einrichtung abgeschlossen ist.
Im Mai begann die Renovierung des 1833 erbauten Lovarda-Gebäudes im Gyulai Várfürdő, das seit Jahrzehnten über überdachte Heilbäder verfügt. Im Rahmen des von der lokalen Firma Futizo Kft. durchgeführten Projekts wurden die Anschlussleitungen der Becken ausgetauscht, die Verkleidung der Becken erneuert und das Gebäude neu gestrichen, eine neue Beleuchtungstechnik eingebaut und die Wände mit Keramikfliesen verkleidet, auf denen die Silhouetten der emblematischen Gebäude von Gyula zu sehen sind. Auch der Zugang zum Innenbereich der Galerie wurde neu gestaltet.
Vor allem die medizinische Abteilung wurde renoviert.
Die Investition war Teil einer Reihe von Entwicklungsmaßnahmen, die zuvor von der Ungarischen Tourismusagentur mit einer Förderintensität von 90 Prozent und einem Betrag von 3,2 Milliarden Forint unterstützt worden waren. Davon wurde zuvor für 1 Milliarde 50 Millionen Forint das neue Wasserparadies für Kinder fertiggestellt; im vergangenen Jahr wurde dann für fast 940 Millionen Forint netto die Integration der rheumatologischen Facharztpraxis realisiert, das Hauptgebäude auf rund tausend Quadratmetern erweitert und umgebaut sowie ein neues Restaurant und ein sogenannter Wellness-Beauty-Bereich geschaffen.
Als dritter Bestandteil war ursprünglich ein neuer Wellnessbereich, ein sogenannter Thermalpalast, geplant, doch aufgrund der zwischenzeitlich eingetretenen erheblichen Preissteigerungen passte dies nicht mehr in den Rahmen, Daher wurden im Rahmen des nun abgeschlossenen, rund eine Milliarde Forint teuren Umbaus vor allem das Reithaus renoviert (der Bereich erhielt seinen Namen davon, dass es einst die Reithalle des benachbarten Almássy-Wenckheim-Schlosses war) Außerdem wurden die Abteilung für Schlamm- und Wasserheilkunde sowie die Gewichtsbäder umgebaut, die Bodenbeläge im Korridor, der das Bad mit dem Erkel Hotel verbindet, erneuert, eine Snackbar eingerichtet und das bestehende Restaurant renoviert.
Vorbereitungen für neue Arbeiten laufen
Der geschäftsführende Direktor Miklós Kun berichtete dem Vertretergremium, dass sie die Renovierung ihrer TMK-Werkstatt sowie mehrere Investitionen, die der sicheren und energieeffizienten Betriebsführung dienen, aus eigenen Mitteln realisiert haben. Dazu gehören unter anderem die Verbesserung des Stromnetzes des Bades, der Austausch der Verteilerzentren sowie der Anschluss des Abwassernetzes an das städtische Netz.
Er berichtete auch, dass mit der Planung der Renovierung der Sanitäranlagen, der Erweiterung des Wettkampfbeckens und dem Bau einer neuen Rutschbahn begonnen wurde.
Die komplette Umgestaltung des Nebengebäudes des Wettkampfschwimmbads befindet sich in der Planungsphase. Dazu gehören die Behebung von Wasserisolierungsproblemen, die Sanierung der Umkleideräume, die Renovierung und Erweiterung der Sauna, die Einrichtung eines überdachten Fitnessraums sowie die Realisierung eines neuen Thermalbeckens, das direkt vom 50-Meter-Wettkampfbecken aus zugänglich ist, teilte der Geschäftsführer mit.
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