Was wird gebaut?
Riesige Maschinen formen den Untergrund entlang der Autobahn M1
Bei der Erweiterung der Autobahn M1 spielen neben den spektakulären Erdarbeiten auch spezielle Tiefbautechnologien eine Rolle, um die Haltbarkeit der Fahrbahnkonstruktion zu gewährleisten. An mehreren Stellen des Projekts wird eine sogenannte Verdichtungsunterbauverstärkung eingesetzt, bei der zerkleinerter Stein in einer bestimmten Verteilung in einer Tiefe von 6 bis 10 Metern durch Bodenverdichtung eingebracht wird, wie im 44. Eintrag des M1-Ausbaustatusberichts unter Magyar Koncessziós Infrastruktúra Fejlesztő Zrt. (MKIF).
Mit einer speziellen Technologie wird die Tragfähigkeit des Bodens erhöht.
Das Wesentliche dieser Technologie besteht darin, dass leistungsstarke, moderne Rammgeräte mit hydraulischen Schlagwerkzeugen – mit einem Schlaggewicht von 5 bis 10 Tonnen – Pfähle einrammen, die die Tragfähigkeit des Bodens erheblich verbessern. Während der Ausführung wird das Schottermaterial mit Hilfe eines speziellen, auf einem 50-Tonnen-Bagger montierten Steinschütttrichters in das Schlagwerkzeug befördert.
Stabilität auch bei steigender Verkehrsbelastung
Der Fortschritt der Arbeiten lässt sich daran ablesen, dass bis Mitte Februar bereits rund 1600 Pfeiler entlang der Autobahn fertiggestellt wurden. Das angewandte Verfahren spielt eine Schlüsselrolle dabei, dass die Erweiterung auch langfristig eine stabile Fahrbahnstruktur bei erhöhter Verkehrsbelastung gewährleistet.
Der Ausbau der M1 auf der Hauptstrecke begann im September 2025 zwischen der M0 und der Raststätte Concó (Region Bábolna). Im Rahmen des Ausbaus wird die Autobahn auf einer Länge von 78 km auf 2×3 Fahrspuren erweitert, mit je 1-1 vollwertigen Fahrspuren pro Seite, die als intelligente Standspuren (ITS) genutzt werden können, um eine höhere Kapazität und mehr Sicherheit zu gewährleisten.
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