Was wird gebaut?

Der „Gomba“ bleibt auf dem Örs-Vezér-Platz – die Ausführungspläne für die Neugestaltung des Platzes können fertiggestellt werden

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Fotos: BKK und die Facebook-Seite des Bürgermeisters von Zugló
In Zugló kann nun mit der Neugestaltung von zwei Plätzen begonnen werden. Neben dem Örs-Vezér-Platz beginnt nun auch die Planung für die Modernisierung des Egressy-Platzes. Die Planer müssen eines der bekanntesten Gebäude am Örs-Vezér-Platz erhalten, das „Gomba“, das früher als Verkehrsleitzentrale diente.

Die Sanierung des Örs-vezér-Platzes kann nun in eine neue Phase eintreten. Die Gemeinde Zugló hat das öffentliche Vergabeverfahren Verfahren abgeschlossen, in dessen Rahmen ein Planer für die Erstellung der Ausführungspläne für den Umbau der Fußgängerzone des Platzes gesucht wurde. Den Auftrag erhielt Via Futura Mérnöki, Tanácsadó és Szolgáltató Kft. mit einem Angebot in Höhe von netto 15,55 Millionen Forint.

Entgegen den früheren Plänen wird der „Gomba“ nicht abgerissen

Eines der interessantesten Details der öffentlichen Ausschreibung betrifft das Schicksal des markanten, kreisförmigen Gebäudes „Gomba“, das in der Mitte des Örs-vezér-Platzes steht. Die Stadtverwaltung hatte zuvor einen Plan zur Neugestaltung des öffentlichen Raums in Auftrag gegeben, der die Sanierung des Bereichs zwischen der U-Bahn-Unterführung, dem HÉV-Endbahnhof sowie den Busendhaltestellen Sugár Üzletközpont und BKK vorsah. 
Dieses Konzept sah noch den Abriss des bestehenden Verkehrsleitgebäudes, der „Gomba“, vor. In den aktuellen Ausschreibungsunterlagen ist jedoch bereits festgehalten, dass das Gebäude aufgrund einer möglichen späteren Nutzung vorerst nicht abgerissen wird, sodass es bei der Ausführungsplanung als erhaltenes Element berücksichtigt werden muss.

 

Übersichtsplan 

Eine Fläche von 4.400 Quadratmetern könnte saniert werden

Das Planungsgebiet umfasst insgesamt 4.400 Quadratmeter. Davon entfallen 2.850 Quadratmeter auf befestigte Flächen und 1.550 Quadratmeter auf Grünflächen. Die Aufgabe von Via Futura besteht darin, auf der Grundlage des Programms zur Gestaltung des öffentlichen Raums die gesamte Ausführungsplanungsdokumentation zu erstellen. Damit sind zahlreiche fachspezifische Arbeitsschritte verbunden: Es werden geodätische Vermessungen und geotechnische Gutachten erstellt, außerdem müssen Pläne für Abbrucharbeiten, Landschafts- und Gartenbau, Barrierefreiheit, Regenwasserableitung und öffentliche Beleuchtung erstellt werden. Zu den Aufgaben gehören zudem die Erstellung des Versorgungsleitplans und der erforderlichen Versorgungspläne sowie die Festlegung der Abgrenzungen hinsichtlich Eigentumsverhältnissen, Verwaltung und Betrieb.

 

Die Pavillons hingegen verschwinden vom Platz

Nicht alle bestehenden Bauten bleiben erhalten. Laut der Ausschreibung hat die Gemeinde die Mietverträge für die auf dem Gelände befindlichen Pavillons gekündigt; die Bauten werden nach ihrer Räumung abgerissen. Bei der Erstellung der Ausführungspläne muss das „Gomba“ jedoch als erhaltenes Gebäude berücksichtigt werden, d. h., die Umgestaltung der Fußgängerzone und der dazugehörigen Grünflächen muss entsprechend geplant werden.

Auch für den Egressy-Platz gibt es bereits Pläne

Die öffentliche Ausschreibung bestand aus zwei Teilen. Neben dem Örs-vezér-Platz wählte die Stadtverwaltung auch einen Planer für die Erstellung der Genehmigungs- und Ausführungspläne aus, die für die Neugestaltung des Egressy-Platzes erforderlich sind. Auf dem Egressy-Platz wird die Umgestaltung einer Fläche von rund 5.000 Quadratmetern vorbereitet: Das Planungsprogramm umfasst 1.800 Quadratmeter Straßen- und Parkplatzbelag, 1.200 Quadratmeter Gehwegbelag und 2.000 Quadratmeter Grünfläche sowie 59 öffentliche Parkplätze. Den Zuschlag für die Planungsleistungen für diesen Teil erhielt Perfektum Építész Kft. mit einem Angebot in Höhe von netto 19,4725 Millionen Forint.

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