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Modernisierung des ELTE VUK-Gebäudes

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Fotos: facebook.com/ELTEVUK
Das ELTE-Wohnheim Vezér út in Zugló wird einer teilweisen energetischen Sanierung unterzogen, die auch die Installation einer Solaranlage umfasst. Die Ausschreibung wurde von EBH Invest gewonnen.

Das alte, zehnstöckige, turmartige Gebäude, das den Jugendlichen als ELTE VUK bekannt ist, wurde in Tunnelbauweise errichtet. Die Heizungsanlage, die mechanischen Systeme und die Lüftungsanlagen sind veraltet, so dass eine Teilmodernisierung des Wohnheims erforderlich war. Langfristiges Ziel des Projekts ist es, die Energieeffizienz zu steigern und Energie zu sparen.

Die Pläne sehen vor, den Verbrauch um fast zweitausend kWh pro Jahr zu senken. Die Modernisierung umfasst die Dämmung der Fassaden und Flachdächer des Gebäudes, den Austausch der Fassadenfenster und -türen, die Modernisierung der Haustechnik sowie die Installation einer Solaranlage. Laut der Bekanntmachung im Europäischen Vergabeblatt wird die Arbeiten von EBH Invest Kft. durchgeführt.

Neue Isolierung für das Gebäude

Das Projekt umfasst eine neue Dämmung der Fassade, des Flachdachs, der Dachgeschosswand und des Sockels. Trapezblechverkleidungen und Eternitrohre unter den Fenstern der Räume werden abgerissen und durch eine andersfarbige Putzfassade ersetzt.

Die derzeitigen veralteten Strukturen werden durch moderne, isolierende Kunststofffenster ersetzt und die barrierefreien Handläufe neben der Rampe zum Haupteingang werden renoviert und neu gestrichen.

Die mechanischen, belüfteten Metalltüren mit Lamellen werden ebenfalls erneuert. Das Kopolytglas im Treppenhaus und in den Servicebereichen wird abgerissen, im Bereich des Kesselraums jedoch beibehalten, da dort eine Oberfläche zum Sprengen von Rissen erforderlich ist.

Betonung der Brandsicherheit

Wie beschrieben, wird zwischen den Fenstern auf verschiedenen Ebenen eine Brandausbreitungsbarriere eingebaut. Bei Raumeinheiten und Treppenhäusern werden eingebaute Brüstungen in den gleichen Abmessungen wie die Brandbarriere vorgesehen, um die Brandausbreitung zwischen den Ebenen zu verhindern. In der Montageebene werden die Brandabschottungen durch Mauerwerk an den jeweiligen Fassaden hergestellt.

Modernisierung des Maschinenbaus und des Kühl- und Heizsystems

Das gesamte Heizungsnetz des Gebäudes wird ersetzt und ein neues Heizungsnetz wird entlang des bestehenden Systems installiert. Die vorhandenen Heizkörper und die dazugehörigen Armaturen werden ebenfalls durch neue ersetzt. Die bestehende Kesselanlage wird demontiert und durch ein Heizungs- und Warmwasserbereitungssystem ersetzt, das ausschließlich mit Wärmepumpen arbeitet. Die Wärme wird durch 4 Luft-Wasser-Wärmepumpen erzeugt. Außerdem wird ein 1.000-Liter-Warmwasserspeicher installiert und ein automatischer Wasserenthärter zur Befüllung des Wassernetzes eingebaut. Als erneuerbare Energiequelle wird ein kleines Solarkraftwerk mit insgesamt 132 Solarzellen an der Fassade installiert.

Die Bauarbeiten werden dadurch erleichtert, dass das Gebäude während dieser Zeit ungenutzt ist.

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