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Verkehrslage 2048? Der ITrafficTools wurde in Pécs vorgestellt.
Nach vierjähriger Arbeit wurde im März 2024 das Projekt FŐMTERV Mérnöki Tervező Zrt. und die Budapester Universität für Technik und Wirtschaftswissenschaften die Entwicklung ihrer IT-Lösung, die den Verkehrsplan revolutioniert. Wie wir bereits berichtet haben,
Es wurde ein auf Echtzeitdaten basierendes Verkehrsmodell bzw. eine Software entwickelt, mit deren Hilfe Verkehrssteuerungs- und -interventionsstrategien anhand besonders genauer kausaler Zusammenhänge im Voraus geplant werden können.
Die eigentliche Neuheit besteht darin, dass der ITrafficTools durch kontinuierliche Überwachung des Verkehrsaufkommens und auf der Grundlage einer Analyse der Ausbreitung von Störungen im Straßennetz in der Lage ist, Daten in Echtzeit auszuwerten und Interventionsstrategien dynamisch anzupassen.
Nicht nur in Echtzeit, sondern auch von strategischer Bedeutung
Das Ziel der geplanten neuen Umgehungsstraße von Pécs ist die Entlastung des innerstädtischen Abschnitts der Hauptstraße 6. Bei der Planung wurde erstmals die neue Software in der Praxis eingesetzt, mit der neben den aktuellen Bedingungen auch die Verkehrsverhältnisse und -situationen im Jahr 2048 simuliert wurden. Damit konnten die zu erwartende Belastung der Straße und des städtischen Verkehrs in einer bisher nie dagewesenen Detailgenauigkeit berechnet werden.
Im Rahmen des von ÉKM in Auftrag gegebenen Projekts in Pécs war Főmterv für die Erstellung des Studienplans und der Umweltverträglichkeitsprüfung sowie für die Einholung der Umweltgenehmigung zuständig (über die weitere Vorgehensweise liegen derzeit noch keine Informationen vor). Ottó Kádi, Projektleiter und stellvertretender Büroleiter von FŐMTERV, erklärte:
Durch den Bau der neuen Entlastungsstraße können der gezielte Verkehr und der Durchgangsverkehr in den Wohn- und Industriegebieten voneinander getrennt werden, und die derzeitige Hauptstraße 6 könnte unter städtische Verwaltung gestellt werden, sodass sie als Achse für den öffentlichen und privaten Verkehr innerhalb der Gemeinde dienen könnte.
19 Knotenpunkte betroffen
Der Planungsbereich des Projekts umfasst drei Hauptabschnitte:
- Ausbau der Hauptstraße Nr. 57 von 2×1 Fahrspuren auf 2×2 Fahrspuren auf einer Länge von ca. 2 km.
- Bau einer internen Entlastungsstraße, größtenteils auf neuer Trasse, mit einer Länge von ca. 7,5 km.
- Ausbau der Hauptstraße Nr. 578 von 2×1 Fahrspuren auf 2×2 Fahrspuren auf einer Länge von ca. 2 km.
Auf der insgesamt 11,5 km langen Entlastungsstraße war es ein grundlegendes Anliegen, einen Straßenquerschnitt zu schaffen, der den Bedürfnissen aller Verkehrsteilnehmer gerecht wird und gleichzeitig ein Höchstmaß an Verkehrssicherheit gewährleistet. Zu diesem Zweck wurde die gesamte Strecke mit einer Trennstreifenkonstruktion geplant. In Bezug auf das Volumen ergibt sich für die drei Abschnitte insgesamt:
- etwa 350.000 m2 Errichtung von Straßen und Grünflächen,
- 6 km neuer Radweg,
- Umbau oder Neubau von 19 bestehenden Knotenpunkten,
- Bau von 2 großen und 18 kleinen Kunstwerken,
- ~20 km Bau von öffentlichen Versorgungsleitungen (einschließlich Straßenentwässerung) und ~10 km Bau von Straßenbeleuchtung sowie
- Das bedeutet die Einrichtung von 14 neuen Bushaltestellen.
Die Auswirkungen der Software können bis zur Regulierung reichen
Langsam hält die Software auch Einzug in die wissenschaftlichen Instrumente. Ein gutes Beispiel dafür ist die kürzlich erschienene Studie von Ottó Kádi, Máté Dohány und Bálint Józsa (Analyse der tatsächlichen Kapazitäten von Kreisverkehren mit Simulations- und KI-Methoden. In: Veröffentlichungsreihe der Ungarischen Ingenieurkammer 2025/122.), in der die Autoren nachweisen, dass die ungarischen Vorschriften zur Kapazitätsberechnung von Turbokreisverkehren noch nicht vollständig verfügbar sind.
Mithilfe des ITrafficTools und Drohnenaufnahmen wurde durch Simulationen nachgewiesen, dass die ungarischen Vorschriften präzisiert werden müssen.
Wie nachgewiesen wurde, unterschätzt die derzeitige nationale Berechnungsmethode die Leistung von Turbo- und zweispurigen Kreisverkehren.
„Auf der Grundlage von acht untersuchten Kreisverkehren, mehr als 100 Mikrosimulationen und der Verarbeitung von mehr als 10.000 Fahrzeugbewegungen durch KI empfehlen wir, dass hinsichtlich der Grundkapazität klassischer Turbokreisverkehre (F4-Grundvariante gemäß ÚME) die [in der Studie beschriebenen] neuen Euler-Formeln eingeführt werden sollten, da diese das Ergebnis umfangreicher Untersuchungen an Turbo-Kreisverkehren in Ungarn sind“, schreiben sie in ihrer Zusammenfassung.
Chatbot für eine breite Verbreitung
Derzeit wird auch ein generativer, auf künstlicher Intelligenz basierender Chatbot entwickelt, der auf RAG (Retrieval-Augmented Generation)-Datenabfragen basiert, um das Benutzererlebnis zu verbessern, wie wir von Renáta Bordás, der Leiterin des F&E-Projekts Főmterv, erfahren haben.
Der innovative, KI-basierte Chatbot kann mithilfe schriftlicher Dokumentationen den Nutzern in Echtzeit relevante Antworten zur Verwendung der Anwendung und zur Funktionsweise der einzelnen Geräte geben.
Quelle: Link
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