Energie
Erneuerbare Thermalenergie könnte Mórahalom zugute kommen
Die Stadt Mórahalom beginnt mit einem bedeutenden Energieprojekt, dessen Ziel die Ausweitung der lokalen Nutzung von Thermalenergie und die Modernisierung des Fernwärmesystems ist. Laut den Daten des Elektronischen Beschaffungssystems hat die Stadtverwaltung von Mórahalom einen Bauvertrag mit SOMLAI BAU Építőipari és Szolgáltató Kft. über den „Bau einer Fernleitung und eines Heizkraftwerks sowie die Modernisierung des Heizkraftwerks in Mórahalom” abgeschlossen.
Das fast 600 Millionen Forint teure Projekt besteht aus zwei Hauptteilen:
- Bau eines neuen Thermalrohrleitungssystems
- und der Modernisierung und Automatisierung der städtischen Heizkraftwerke.
Bau eines neuen Thermalrohrleitungssystems
Die Entwicklung umfasst drei Phasen mit insgesamt 3274 Metern neuen Thermalrohren aus modernem PP-RCT-Kunststoff. Die Rohre werden 65 °C heißes Thermalwasser transportieren und mehrere Einrichtungen mit Wärme versorgen.
I. Abschnitt Táncsics-Straße – 1188 Meter
- Die Gebäude unter den Hausnummern 1, 1/A und 2/A in der István király út werden mit Thermalwasser versorgt. Die neuen Thermalwasserleitungen werden die Heizung des Regierungsgebäudes und der Industriekammer versorgen.
II. Abschnitt der Zusammenarbeit – 1150 Meter
- Das Garabonciás-Kollegium und das Wasserwerk erhalten einen neuen Thermalanschluss.
- Die Leitung beginnt bei der Liegenschaft mit der Grundstücksnummer 893/6.
III. Abschnitt Szilágyi – 936 Meter
- Die bestehende Hauptheizungsleitung des Kaskadensystems wird verlängert.
- Die Versorgung des Szilágyi-Internats und der Móraép-Werkstatt wird ebenfalls sichergestellt.
Bau und Modernisierung von Heizungszentralen
Im Rahmen des Projekts:
- 6 neue städtische Heizkraftwerke gebaut wird,
- 19 bestehende Heizwerke vollständige Modernisierung der Maschinen- und Steuerungstechnik,
- weiter 2 neue Heizungszentralen und 1 Sekundärheizsystem gebaut wird.
Teil der Modernisierung:
- Wärmetauscher,
- Pumpen,
- Fittings,
- Steuerungen,
- Komplette elektrische und maschinelle Renovierung.
Die Heizungszentralen werden durch ein PLC-basiertes (programmierbares Logiksteuerungssystem) System gesteuert und sind an das zentrale SCADA-Überwachungssystem angeschlossen. Dies gewährleistet einen effizienten Betrieb, Fernüberwachung und schnelle Fehlerbehebung.
Der Wärmebedarf der sechs neuen städtischen Heizkraftwerke:
- Industrie- und Handelskammer: 50 kW
- Arbeitsamt: 50 kW
- Garabonciás-Kollegium: 60 kW
- Wasserwerk: 100 kW
- Mihály Szilágyi Kollegium: 300 kW
- MÓRAÉP-Werkstatt: 200 kW + 35 kW
Auch die 19 Heizungszentren des Kurbads werden renoviert
Das gesamte Heizungssystem des Szent Erzsébet Mórahalmi Gyógyfürdő wird mit automatisierter, moderner Technologie ausgestattet. Die Entwicklung umfasst unter anderem:
- die Maschinenräume des Hauptgebäudes,
- die Heizungszentralen in den Schwimmbädern,
- Saunawelt 1–6. Maschinenraum,
- die thermotechnischen Anlagen von Außenpools und Maschinenräumen,
- die Versorgung der Veranstaltungs- und Rutschenbecken,
- die Sommerumkleidekabine und das Maschinenhaus des Zeltes.
Quelle: Link
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