Energie

In diesen Ortschaften im Komitat Hajdú-Bihar geht die geothermische Energie nicht verloren

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Abbildung magyarepitok.hu
In drei Ortschaften werden neue Verwendungsmöglichkeiten für die vorhandene Wärmeenergie aus geothermischen Quellen bzw. Thermalwasser geschaffen.

In unserem Land folgen Hitzewellen und Temperaturrekorde Schlag auf Schlag, und in solchen Zeiten fällt es ziemlich schwer, sich vorzustellen, dass es (vielleicht) noch kalt werden könnte. Da wir weder schwitzen noch frieren möchten, entsteht von Zeit zu Zeit der Bedarf, die Heizungsanlagen und -methoden zu modernisieren.

Laut einer öffentlichen Ausschreibung, die unter TED zugänglichen öffentlichen Ausschreibung können der Bau einer Fernwärme-Hauptleitung und die Errichtung von Fernwärmeversorgungssystemen in drei Städten im Komitat Hajdú-Bihar beginnen. In Berettyóújfalu, Létavértes und Hajdúdorog werden unter Nutzung der verfügbaren geothermischen Energie neue Fernwärmeleitungen und Heizkraftwerke errichtet, die künftig die Beheizung kommunaler Einrichtungen gewährleisten sollen.

Die Grundlage für die neuen Fernwärmenetze bilden die bestehenden geothermischen Bohrungen sowie die Nutzung der im Thermalbad von Berettyóújfalu anfallenden Abwärme.

Jede der drei Teile der öffentlichen Ausschreibung wurde von TERRA-21 Közmű és Mélyépítő Kft. gewonnen; der Gesamtwert der Aufträge beträgt 989.774.620 Forint.

 

In Berettyóújfalu werden fünf Einrichtungen mit Thermalwärme versorgt

In Berettyóújfalu soll beispielsweise die Abwärme des Thermalwassers genutzt werden, das auf dem Gelände des „Bihar Termálliget“-Kur- und Strandbads entsteht. In der Badeanstalt werden zwei Thermowärme-Nutzungs-Wärmepumpen mit einer Leistung von jeweils 168,5 Kilowatt installiert, und die so erzeugte Wärme wird über eine neue Fernwärmeleitung an mehrere kommunale Einrichtungen weitergeleitet.

An das vom Thermalbad ausgehende System werden insgesamt fünf kommunale Einrichtungen angeschlossen:

  • das Kulturzentrum „Zoltán Nadányi“,
  • die Hausarztpraxis für Erwachsene,
  • das „István Nyíri“-Unternehmerhaus,
  • die Radnóti-Zweigstelle des Jenő-Vass-Kindergartens und der Kindertagesstätte,
  • sowie die Kindertagesstätte der oben genannten Einrichtung.

Für das System werden auch neue Heizungszentralen errichtet, die Wärmetauscher, Pumpen, Regelungsanlagen und Wärmeverbrauchsmesser umfassen. Die Heizungszentralen werden an das bestehende Heizungsnetz der Einrichtungen angeschlossen. Gemäß der öffentlichen Ausschreibung verfügen diese Gebäude derzeit über gasbetriebene Heizungsanlagen.

Die Fernleitungen werden in einer Tiefe von 0,7 bis 2,5 Metern verlegt, an mehreren Stellen mittels gestützter Bohrungen. Im Zuge der Bauarbeiten ist mit der Kreuzung mehrerer Versorgungsleitungen zu rechnen.

 

In Létavértes wird die bestehende geothermische Bohrung in Betrieb genommen

In Létavértes bildet ein bereits bestehender geothermischer Brunnen die Grundlage des Systems. Der Brunnen wird über eine neue Fernwärmeleitung angeschlossen, und nach der Wärmenutzung wird zudem eine Rückführleitung verlegt. Von dort aus wird die Wärme zu mehreren kommunalen Einrichtungen geleitet. An das System werden sechs Gebäude angeschlossen:

  • die Turnhalle und Bibliothek in der Kassai-Straße,
  • die Grundschule in der Irinyi-Straße,
  • der Kindergarten,
  • die andere Grundschule in der Irinyi-Straße,
  • sowie die beiden Grundschulen in der Kassai-Straße.

 

In Hajdúdorog entsteht ein fast zwei Kilometer langes Netz von Wanderwegen

Der dritte Teil der öffentlichen Ausschreibung betrifft die Erschließung von Hajdúdorog. Auch hier wird ein Anschluss an den bestehenden geothermischen Brunnen hergestellt, die derzeitige Thermalwasserleitung wird abgebaut und ein neuer Leitungsabschnitt verlegt. Nach der Wärmenutzung wird auch die für die Rückführung des Thermalwassers erforderliche Leitung fertiggestellt.

Das geplante neue Fernwärmenetz umfasst eine 1926 Laufmeter lange Hauptleitung . Damit würden die folgenden kommunalen Einrichtungen versorgt:

  • die Jurte,
  • das Bürgermeisteramt,
  • den Kindergarten in der Sarok-Straße,
  • den Seniorenclub,
  • die Kindertagesstätte in der Böszörményi-Straße,
  • die Bibliothek und das Kulturhaus,
  • sowie die Arztpraxis für Erwachsene.

Die Leistung des geothermischen Brunnens beträgt laut Ausschreibung 2 × 310 Kilowatt.

Im Rahmen der Arbeiten werden nicht nur die unterirdischen Fernwärmeleitungen verlegt, sondern in allen betroffenen Einrichtungen auch neue Heizungsanlagen, Wärmetauscher, Pumpen und Regelungssysteme installiert. Die Systeme werden zudem über ein gemeinsames GSM-Kommunikationsnetz, DDC-Regler und eine Weboberfläche miteinander vernetzt.

Quelle: Link

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