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Besondere Funde auf der Baustelle der BYD-Fabrik

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Fotos von István Kuklis István szeged.hu, visuelle Gestaltung von szeged.hu
Bei archäologischen Untersuchungen, die im Rahmen der Arbeiten für das neue Industrieforschungszentrum in Szeged durchgeführt wurden, sind Überreste aus dem Alten Orient entdeckt worden.

Forscher des Ungarischen Nationalmuseums und des Móra Ferenc Museums haben in Szeged eine besondere Entdeckung gemacht: Bei archäologischen Ausgrabungen auf dem Gelände der im Bau befindlichen chinesischen Elektroauto-Fabrik wurden Fundstücke aus der fernen Vergangenheit der Region entdeckt, wie aus den Artikeln von promotions.hu und szeged.hu Artikel.

In der Umgebung finden mehrere bedeutende Entwicklungen statt. Neben dem kürzlich in den Nachrichten erwähnten Bau der BYD-Fabrik befindet sich auch die neue Science Park der Universität Szeged in der Nähe (deren Infrastruktur von der Colas Út Zrt. und das Délút Kft. im Winter übergeben) – es ist anzumerken, dass sie nicht so nah sind, dass die archäologischen Ausgrabungen die laufenden Arbeiten beeinträchtigen würden.

 

Blick auf das BYD-Werk

Zurück zu den Funden: Bei Ausgrabungen in einem Friedhof aus der Awarenzeit mit 152 Gräbern fanden Archäologen unter anderem goldene Ohrringe und eine Glocke aus dem Byzantinischen Reich auf dem Gelände der BYD-Fabrik. Dies deckt jedoch nicht das gesamte historische Erbe des Ortes ab, über das bereits in der internationalen Presse berichtet wurde.

Neben dem Friedhof wurden auch Spuren von Siedlungen gefunden, die mehrere tausend Jahre zurückreichen und bis in die Urzeit zurückreichen. Darüber hinaus wurden auch Funde aus dem Mittelalter und der Zeit der Völkerwanderung entdeckt – fogalmaz a promotions.hu –, darunter Lagerstätten, Brunnen und Spuren von Tiergehegen.

Über den Friedhof aus der Awarenzeit selbst hat Tibor Sztankovánszki, Archäologe am Móra Ferenc Museum, erläuterte, dass

"Bei den ersten Durchsuchungen wurde der Friedhof von den Prüfsonden nicht gefunden. Schließlich wurde der gesamte Friedhof ausgegraben, was nicht sehr üblich ist. Der Friedhof stammt aus dem späten 6. bis zur zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts."

Über die Ausgrabung gab Kornél Sóskuti, leitender Archäologe der Gruppe des Ungarischen Nationalmuseums, detaillierte Informationen, die auch im szeged.hu ausführliche Informationen gegeben hat, der den Fundort vorstellte und neben der Ordnungsmäßigkeit des archäologischen Vorgehens unter anderem auch darüber sprach, dass eine so große zusammenhängende Ausgrabung heutzutage eine Seltenheit ist.

 

 

Die Arbeiten laufen parallel zum Bau der BYD-Fabrik, die Bürgermeister László Botka Erklärung gemäß nicht verlangsamen wird. Wie er erklärte, finden in dieser Angelegenheit kontinuierliche Abstimmungen mit den Bauunternehmern und BYD statt, doch wird die Ausgrabung voraussichtlich keinen Einfluss auf den Zeitplan der Bauarbeiten haben.

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