Begrenzte Strecke
Das derzeit größte Eisenbahnausbauprojekt des Landes startet
In Kürze beginnt das derzeit größte Eisenbahnausbauprojekt in Ungarn, nämlich der Bau der Delta-Gleisanlage in Zalaszentiván, für den fast 12 Milliarden Forint bereitgestellt werden – teilte der Bürgermeister von Zalaegerszeg auf einer Pressekonferenz am Dienstag mit.
Das Konsortium GYSEV Zrt. und V-S Zala – zu dem auch Swietelsky Vasúttechnika Kft. und V-Híd Network Kft. gehören – hat den Auftrag für 11,79 Milliarden Forint übernommen; die Arbeiten werden Anfang 2028 abgeschlossen sein.
Laut den auf der Website von GYSEV veröffentlichten Informationen ist der Bau des Abzweiggleises in Zalaszentiván notwendig, da die Personenzüge, die zwischen Szombathely und Zalaegerszeg verkehren, sowie die Güterzüge, die auf dem Baltikum-Adria-Korridor in Richtung Slowakei, Polen und Slowenien verkehrenden und von dort kommenden Güterzüge derzeit nur durch Umkehren am Bahnhof Zalaszentiván passieren können. Die aus Richtung Szombathely kommenden Züge fahren in östlicher Richtung nach Zalaszentiván ein und setzen dann ihre Fahrt in entgegengesetzter, also westlicher Richtung nach Zalaegerszeg fort.
Mit Mitteln aus dem ungarischen Staatshaushalt sowie aus den Fördermitteln des Europäischen Netzfinanzierungsinstruments (CEF) und des Integrierten Operationellen Programms für Verkehrsentwicklung (IKOP) Plus wird der Bau eines neuen, 1500 Meter langen, elektrifizierten Verbindungsgleises auf der Westseite des Bahnhofs Zalaszentiván den Schienenverkehr in der Region erheblich vereinfachen: Die Züge können ohne Richtungswechsel und mit kürzerer Fahrzeit verkehren.
Zoltán Balaicz erklärte: Die offene EU-Ausschreibung für den Bau des neuen Eisenbahn-Deltagleises wurde im Dezember abgeschlossen, der Vertrag wurde am 2. Februar unterzeichnet. Nachdem die Finanzierung gesichert war, trat diese Vereinbarung im April in Kraft, sodass nun die Übergabe der Baustelle erfolgt und die Vorbereitungsarbeiten beginnen.
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